Amazon streicht 9000 weitere Jobs
Der weltgrößte Online-Händler kündigte die zweite Welle des Stellenabbaus an. 9000 Mitarbeiter sollen ihre Jobs verlieren.
Der weltgrößte Online-Händler kündigte die zweite Welle des Stellenabbaus an. 9000 Mitarbeiter sollen ihre Jobs verlieren.
Fernab der Zentrale lassen sich Stellen vergleichsweise leicht streichen. Am Stammsitz tut sich ein Unternehmen schwerer mit solchen Nachrichten, wie Merck Darmstadt gerade zeigt.
Der Pharmakonzern legt zwei Programme auf: Hunderte Stellen in Darmstadt sollen nach F.A.Z.-Informationen bald wegfallen. Ein markanter Kontrast zu dem Bild des mittelfristigen Wachstums, das er kürzlich zeichnete.
Der Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner kündigt die Streichung vieler Stellen bei „Bild“ und „Welt“ an. Zugleich sagt er, er wolle den Journalismus im Digitalzeitalter stärken. Passt das zusammen?
Der Zeitungs- und Digitalkonzern Axel Springer streicht Stellen in seinen traditionellen Flaggschiffen Bild und Welt. In Produktion, Layout, Korrektur, Verwaltung und wahrscheinlich der Redaktion entfallen Stellen. Beide Zeitungen agieren zudem jeweils in eigenen unternehmerischen Einheiten - Vorbote für eine Abtrennung?
Dass bei Springer etwas im Busch ist, hatte sich seit Tagen angedeutet. Jetzt rückt Vorstandschef Mathias Döpfner mit seinem Plan heraus. Bei „Bild“ und der „Welt“ fallen Stellen weg. „Unser Ziel“, so Döpfner, „ist ,Digital Only’“.
Nach einer enormen Wachstumsphase verderben Inflation und miese Konsumlaune das Geschäft von Zalando. Der Modeonlinehändler will Jobs streichen – und spricht von einer „sehr harten, aber notwendigen Entscheidung“.
Es ist kein schlechter Schachzug des amerikanischen Autoherstellers, den Beschäftigten einen Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis 2032 zu geben. Sonst sind die qualifizierten Fachkräfte bald von selbst weg.
Ford beschäftigte bisher nahezu 4000 Entwickler für neue Autos in Köln und Aachen. Doch mit Auslaufen der Verbrennermodelle wird keine Motorenentwicklung mehr gebraucht.
Der Stellenabbau der Technikunternehmen trifft auch Computerhersteller. Dell kündigt die Entlassung von 5 Prozent der Beschäftigten an.
Doppelschlag bei Philips: Der Medizintechnikkonzern streicht noch einmal 6000 Arbeitsplätze – nachdem gerade erst 4000 Stellen zur Disposition gestellt waren. Es brennt beim niederländischen Konkurrenten von Siemens Healthineers
Auch der Lieferkonzern Delivery Hero spürt die schwächelnde Konjunktur. 156 Mitarbeiter in der Berliner Zentrale müssen deshalb gehen. Der Schritt soll dem Konzern auch helfen, zum ersten Mal profitabel zu wirtschaften.
Die Nöte beim Medizintechnikkonzern werden immer größer: Nach einem teuren Produktrückruf forciert Philips den Stellenabbau und stellt mehr Geld für geschädigte Kunden zurück.
Ford will nach Angaben von Arbeitnehmervertretern in Europa massiv Stellen streichen. Allein in Köln beschäftigt der Autobauer rund 14.000 Mitarbeiter. Die Transformation Richtung Elektromobilität erfordere laut Unternehmen signifikante Änderungen.
Nach Microsoft, Meta und Amazon kündigt offenbar der nächste Tech-Riese massive Stellenstreichungen an. Bei der Google-Muttergesellschaft betreffen die Kündigungen rund sechs Prozent der Belegschaft.
Weitere Entlassungen in der Technologiebranche: Die Einschnitte sind für Microsoft wohl besonders schwer zu vermitteln.
Die Kurse von Bitcoin und Co. haben sich in diesem Jahr um gut 10 Prozent erholt. Trotzdem ist die Branche weiter sehr mit sich selbst beschäftigt – nicht zuletzt wegen des FTX-Skandals.
Der Onlinehändler streicht Tausende Jobs. Das liegt nicht nur an der Misere der Tech-Industrie.
Der Online-Riese Amazon hat nach Jahren des Wachstums Stellen gestrichen. Das Unternehmen selbst sprach von Konsolidierungen und wollte konkrete Zahlen nicht bestätigen. Betroffen ist vor allem der Sprachassistent Alexa.
Dem Facebook-Konzern könnten die bisher bedeutendste Stellenstreichungen seit Firmengründung bevorstehen, berichten Wall Street Journal und die New York Times. Während das geplante Metaverse viel Geld verschlingt, gehen die Werbeeinnahmen zurück.
Erst vor wenigen Tagen hat Elon Musk den Kurznachrichtendienst übernommen. Nun hat der Milliardär offenbar zahlreiche Mitarbeiter entlassen. Diese machen ihrem Ärger Luft – auf Twitter.
Wenn möglich, will der Chemiekonzern ohne staatliche Gelder auskommen. Vorstandschef Martin Brudermüller warnt zugleich davor, Hilfen an Bedingungen zu knüpfen. Auch das „China-Bashing“ des Westens sieht er kritisch.
Die Stiftung Familienunternehmen hat Mitglieder befragen lassen. Gegenüber dem vergangenen Jahr hat sich die Lage deutlich verschärft. Mehr als zuvor erwägt der Mittelstand, seine Produktion ins Ausland zu verlagern.
Auf die Belegschaft von Twitter könnten nach einem Verkauf an Elon Musk drastische Einschnitte zukommen. Einem Zeitungsbericht zufolge hat Musk gegenüber potentiellen Investoren von Plänen gesprochen, fast 75 Prozent aller Stellen abzubauen.
Der Halbleiterkonzern sieht sich offenbar zu tieferen Einschnitten gezwungen. Das wirft Fragen nach seiner milliardenschweren Investitionsoffensive in Amerika und Europa auf.
Comdirect hat in der digitalen Welt einen besseren Klang als Commerzbank: Die fast schon aufgegebene Direktbank wird ausgebaut. Andere Fehler bei Stellen- und Filialabbau lassen sich dagegen nicht korrigieren.
Snap erwartet ein deutlich kleineres Umsatzplus als einmal prognostiziert und streicht auch Investitionen zusammen. An der Börse kommen die Pläne gut an.
Zu viele Überstunden und Schreibarbeit, zu wenig Digitalisierung: Die angestellten Mediziner sind frustriert, zeigt eine neue Umfrage.
Nicht zum ersten Mal baut Tesla Stellen ab, ohne dass es von außen notwendig erscheint. Bringt es ein höheres Entlassungsrisiko, für Elon Musk zu arbeiten?
Der Zahlungsdienstleister Klarna bekennt sich trotz des konzernweiten Stellenabbaus zum Standort Gießen. Die Schweden seien ihm „aufs Stärkste verpflichtet.“
In einer Mitteilung an seine Führungskräfte kündigt Elon Musk einen Einstellungsstopp an. Er habe ein „super schlechtes Gefühl“ mit Blick auf die Konjunktur.
Der Onlinebroker sieht sich zu einem erheblichen Stellenabbau gezwungen. Sein Aktienkurs ist zuletzt deutlich gefallen.
Der Schellenspezialist Norma hat an seinem Stammsitz in Maintal bei Frankfurt seinen Stellenabbau abgeschlossen. Auch durch das Sparprogramm hat das Unternehmen seinen Umsatz und Gewinn wieder auf das Vorkrisenniveau gesteigert.
Die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ bauen 55 Stellen ab. Und richten sich radikal auf das Internet aus.
Die Metall- und Elektrobranche warnt vor zu ehrgeizigen Vorgaben, auf Elektroautos umzusteigen. Sie rechnet mit Stellenabbau. Viele Jobs hängen in Hessen direkt vom Verbrennungsmotor ab.
Die Commerzbank erfreut die Börse mit unerwartet starken Geschäftszahlen. Doch stabil ist die Wende noch nicht. Das sollte auch die neue Bundesregierung wissen.