Die schweigende Mehrheit erhebt ihre Stimme
Hunderttausende demonstrieren dafür, dass Katalonien weiter zu Spanien gehört. Die Opposition hofft auf die Wahlen im Dezember.
Hunderttausende demonstrieren dafür, dass Katalonien weiter zu Spanien gehört. Die Opposition hofft auf die Wahlen im Dezember.
Dem abgesetzten Regionalpräsidenten Kataloniens droht die Festnahme. Zu Unrecht, sagt Belgiens Entwicklungsminister – und bringt sein Land als Zufluchtsort ins Spiel. Nur: Puigdemont will gar nicht weg.
Was in Katalonien geschieht, lässt sich nicht als Notwehr gegen einen autoritären Unrechtsstaat rechtfertigen. Die Solidaritätsbekundungen der Welt gelten daher Madrid. Doch beide Seiten tragen ihre Schuld. Ein Kommentar.
Weltweit hat der Kampf der Katalanen um ihre Unabhängigkeit Reaktionen hervorgerufen. Doch diesmal gehören nicht der Minderheit die meisten Sympathien.
Auf den Unabhängigkeitsbeschluss der katalanischen Regierung antwortet Madrid deutlich und schnell: Die Regionalregierung und der Polizeichef sind abgesetzt worden, von Samstag an soll Katalonien von Madrid aus regiert werden. Werden die Katalanen mit zivilem Ungehorsam reagieren?
Schlag, Gegenschlag, Zusammenprall: Madrid und Barcelona treiben Spanien an den Rand des Abgrunds. Der Westen Europas hat so etwas seit vielen Jahrzehnten nicht erlebt. Man hält den Atem an. Ein Kommentar.
Die katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter haben ihre Region zur Republik erklärt. Tausende auf den Straßen Barcelonas jubeln. Die EU und die Vereinigten Staaten stärken derweil Madrid den Rücken.
Die katalanische Unabhängigkeitserklärung hat den spanischen Finanzmarkt erschüttert. Vor allem die Banken bekamen das zu spüren.
Das katalanische Parlament stimmt mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit von Spanien. Madrid antwortet mit der Entmachtung der Regionalregierung – auf den Straßen Barcelonas wird gefeiert. Ein historischer Tag in Bildern.
In der Katalonien-Krise wird die EU ihrem Anspruch, eine „Union der Bürger“ zu sein, nicht gerecht: Sie verteidigt lediglich die Interessen der Nationalstaaten – auch gegen die Bürger. Ein Gastbeitrag.
Der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont ist in eine Sackgasse gelaufen: Es gibt keinen Ausweg für die katalanische Führung, für den sie nicht einen hohen Preis zahlen müsste.
Der katalanische Regionalpräsident stiftet wieder größtmögliche Verwirrung. Nun schloss Carles Puigdemont Neuwahlen aus – und riskiert damit bis zu 30 Jahre Haft.
In Katalonien ist auf einmal von vorgezogenen Wahlen die Rede. Sogar ein Termin wird schon genannt. Doch Regionalpräsident Carles Puigdemont verschiebt immer wieder seinen klärenden Auftritt.
Das Wetter ist schuld: Die europäischen Weinproduzenten in Italien, Frankreich und Spanien verzeichnen herbe Rückgänge. Anderswo auf der Welt sah das Weinjahr besser aus.
Der Konflikt in Katalonien könnte zu Neuwahlen führen, zu schweren sozialen Unruhen oder zu beidem. Aber ein Opfer steht schon fest: der spanische Verfassungsstaat.
Spaniens Wirtschaft wächst wieder stärker, die Arbeitslosigkeit geht zurück. Auch aus anderen Euroländern kommen ermutigende Wirtschaftskennzahlen.
Spaniens Präsident Rajoy will Kataloniens Unabhängigkeit mit allen Mitteln verhindern. Nun soll der Senat in Madrid die wohl wichtigste Entscheidung seit der Einführung der Demokratie fällen. Gleichzeitig tritt das Regionalparlament in Barcelona zusammen.
Hätte sich am gestrigen Abend nicht noch eine Überraschung ereignet, wäre der Tag etwa so angebrochen: In Berlin gehen die Sondierungen weiter, in Spanien das Drama catalàn. Doch dann kam Istanbul.
Die Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien im Streit um die Unabhängigkeit will der Regionalpräsident Puigdemont nicht einfach hinnehmen. Noch diese Woche will er vor dem spanischen Senat gegen die Entmachtung vorgehen.
So spannend das Wochenende in Spanien, Italien und Tschechien war, so verhältnismäßig entspannt blieb es bei uns. Doch schon bald könnte es mit der deutschen Ruhe vorbei sein.
Seitdem klar ist, dass Madrid die Macht in Barcelona übernehmen will, hätte die Regionalregierung keine Grundlage mehr für Anordnungen, sagt der spanische Außenminister. Die Katalanen sollten zivilen Ungehorsam leisten.
Die Zentralregierung greift härter als erwartet durch, aus Protest gehen hunderttausende Katalanen auf die Straße. Regionalpräsident Puigdemont bezeichnet Madrids Vorgehen gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens als „schlimmste Attacke“ gegen die Region seit der Franco-Diktatur.
In drei Jahren wollen sich die Würzburger Basketballer mit Hilfe eines finanzstarken Hauptsponsors dauerhaft in der deutschen Spitze behaupten können. Dank Robin Benzing stehen sie jetzt schon oben.
Ministerpräsident Rajoy will am Samstag den umstrittenen Artikel 155 aktivieren. Wenige Stunden zuvor erhält er Rückendeckung von König Felipe, der deutliche Worte spricht. Und auch von der EU.
Spaniens Zentralregierung könnte in der Katalonien-Krise Artikel 155 anwenden. Das sei verfassungsrechtliches Neuland, sagt Völkerrechtler Stefan Talmon im Interview mit FAZ.NET. Und er warnt vor einem Bürgerkrieg.
Von der Minderheitsregierung zur gefühlten großen Koalition: Die Katalonien-Krise eint die Parteien in Madrid. Sie wollen die Wahl eines neuen Regionalparlaments in Katalonien.
Die Schatzkammer im Herzen Spaniens lockt mit traumhaften Altstädten, einzigartigen Bauwerken und zahlreichen UNESCO-Welterbestätten.
Der Schriftsteller Dogan Akhanli, der im August in Spanien im Auftrag der Türkei festgenommen worden war, ist nach Deutschland zurückgekehrt. Prompt kam es zu einem Zwischenfall am Flughafen.
Die Präsidentin des katalanischen Parlaments kritisiert die Untätigkeit der EU im Katalonien-Konflikt. Diese ignoriere eine „offensichtliche Verletzung von Grundrechten in einem ihrer Mitgliedstaaten“, schreibt Carme Forcadell in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. In Spanien gebe es wieder politische Gefangene.
Was Ministerpräsident Rajoy konkret meint, wenn er von der Entmachtung Kataloniens spricht. Welche Folgen hätte eine Abspaltung für die spanische Konjunktur? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zur Katalonien-Krise.
Der katalanische Regierungschef Puigdemont bleibt seiner uneindeutigen Linie treu. In einem Brief droht er weiter mit der Unabhängigkeit und schiebt der Regierung in Madrid die Schuld zu. Ministerpräsident Rajoy antwortet prompt.
An diesem Donnerstag droht Katalonien die Entmachtung durch die Zentralregierung in Madrid. Doch das birgt große Risiken. Ein Kommentar.
Am Donnerstagvormittag läuft die Frist ab die Ministerpräsident Rajoy der katalanischen Führung gesetzt hat. Was passiert, wenn sie Regierungschefs Puigdemont verstreichen lässt?
Wieder werden Portugal und Spanien von schweren Waldbränden heimgesucht. Dutzende Menschen sind den Flammen zum Opfer gefallen. Tragen die Regierungen eine Mitschuld an der Katastrophe?
Einige Katalanen haben es mit der Unabhängigkeit eilig. Viele Gelder liegen im Zwergenstaat. Dessen Banken müssen bald alle Kontodaten nach Spanien melden.
Die deutsche Nationalmannschaft bleibt weiterhin die Nummer eins in der Fifa-Weltrangliste. Das könnte sich negativ auf die Weltmeisterschaft in Russland auswirken.