Weder ja noch nein
Der katalanische Regierungschef Puigdemont verweigert dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy eine klare Antwort, ob er die Unabhängigkeit der Region ausgerufen hat. Madrid will bis Donnerstag warten. Und dann?
Der katalanische Regierungschef Puigdemont verweigert dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy eine klare Antwort, ob er die Unabhängigkeit der Region ausgerufen hat. Madrid will bis Donnerstag warten. Und dann?
Barcelona weicht der Frage nach der Unabhängigkeit vorerst aus. Viele Unternehmen haben jedoch längst die Weichen gestellt.
Der türkischstämmige Schriftsteller Dogan Akhanli wird von Spanien nicht an die Türkei ausgeliefert. Das teilte das spanische Justizministerium am Freitag in Madrid mit.
Auf die halbe Unabhängigkeitserklärung der Katalanen reagiert Ministerpräsident Rajoy mit knappen Worten – und bereitet währenddessen Puigdemonts Entmachtung vor.
Mariano Rajoy hat auf die Rede des katalanischen Regionalpräsidenten reagiert – und den ersten Schritt zu einer Entmachtung Kataloniens eingeleitet. Ein politischer Gegner sagte Rajoy nun seine Unterstützung zu.
Nach Puigdemonts verkappter Unabhängigkeitserklärung hat sich Spaniens Ministerpräsident Rajoy im Parlament zum weiteren Vorgehen geäußert – und muss sich Vorwürfe gefallen lassen. Verfolgen Sie die Debatte im Livestream.
Im September 2018 beginnt die neue Nationenliga in Europa. Nun steht fest, auf welche Gegner die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Premiere treffen kann.
Carles Puigdemont hat am Dienstagabend widersprüchliche Signale gesendet: Er steht zur Unabhängigkeit Kataloniens – aber will sie noch nicht jetzt. Spaniens Ministerpräsident Rajoy fordert jetzt Klarheit von Barcelona.
Außenminister Sigmar Gabriel appelliert mit Hinweis auf die europäische Geschichte an die Katalanen, die spanische Einigkeit zu bewahren. Die Spanier schauen derweil aber eher nach Madrid.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Mit seinem Zögern kauft sich Carles Puigdemont Zeit. Doch während der Konflikt auf der iberischen Halbinsel fast nur Verlierer kennt, wittert Schottland Morgenluft.
Regionalpräsident Puigdemont erklärt die Unabhängigkeit Kataloniens – um diese dann gleich wieder auszusetzen. Er ruft zu weiteren Gesprächen auf. Mitglieder der Jugendorganisation seines Koalitionspartners werfen ihm Verrat vor.
In einem unabhängigen Staat Katalonien hätte Regionalpräsident Carles Puigdemont viel Macht – aus Sicht Madrids wäre er ein Rebell. Würde Spanien das Übergangsgesetz beachten, müsste er keine Strafverfolgung fürchten. Doch davon ist nicht auszugehen.
Carles Puigdemont hält derzeit Spanien und die Welt in Atem. Der umstrittene Politiker will Katalonien zum unabhängigen Staat machen. Was treibt den Mann an, der heute Geschichte schreiben will?
Die Unabhängigkeitskrise in Katalonien erschüttert die Politik in Madrid. Das Geschehen in Barcelona hat auch heftige Auswirkungen auf die Beziehungen der spanischen Parteien untereinander.
Die Zukunft Kataloniens ist ungewiss. Wird die spanische Region unabhängig oder nicht? Es hängt alles davon ab, was Regionalpräsident Puigdemont heute sagt. FAZ.NET gibt einen Überblick über die möglichen Szenarien.
Ob die Katalanen heute ihre Unabhängigkeit von Spanien erklären, ist noch unklar. Doch der Schritt könnte in der Europäischen Union einige Nachahmer finden.
Am heutigen Dienstag könnte der Chef von Kataloniens Regionalregierung die Unabhängigkeit ausrufen. Die Bürgermeisterin Barcelonas befürchtet dramatische Folgen und fordert Besonnenheit.
Bundesfinanzminister Schäuble pocht in der Katalonien-Krise auf eine Lösung innerhalb der bestehenden Gesetze. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich zu dem Konflikt – in einem Telefonat mit Spaniens Regierungschef Rajoy.
Die Katalanen wollen sich von Spanien trennen. Dürfen die das? Und wären sie am Ende wirtschaftlich auch überlebensfähig? Die Antwort heißt: Ja!
In Barcelona haben sich 350.000 Menschen an einer Kundgebung für die Einheit Spaniens beteiligt. Ministerpräsident Rajoy schließt derweil nicht aus, die katalanischen Regionalregierung abzusetzen.
Beim „patriotischen Marsch“ demonstrieren in Madrid Zehntausende gegen eine Unabhängigkeit Kataloniens, sogar mit Symbolen der Franco-Diktatur. Doch eine junge Spanierin setzt weiter auf den Dialog – und auf Liebe.
Politikwissenschaftler Klaus-Jürgen Nagel erklärt im FAZ.NET-Gespräch, was den spanischen vom britischen Nationalismus unterscheidet – und warum Regierungschef Rajoy mit seiner Position zum Referendum in der EU erfolgreich war.
In ganz Spanien versammeln sich Tausende Menschen vor Rathäusern und auf Plätzen. Sie sind wütend auf ihre Politiker. Diese sollen nicht streiten, sondern den Dialog suchen.
Nicht nur in Spanien gibt es Katalanen. Auch in Frankreich leben sie. Wird der Kampf für die Unabhängigkeit auf das Nachbarland übergreifen?
Während Weltmeister Deutschland schon qualifiziert ist, müssen einige Topstars des Weltfußballs mit ihren Teams bangen. Ein prominenter Name hat schon jetzt keine Chance mehr auf das WM-Ticket.
Spaniens Ministerpräsident bleibt im Streit um Katalonien hart. Er erwägt eine Entmachtung der Regionalregierung. Eine Vermittlung in dem Konflikt lehnt er ab.
0:3 in Spanien, 1:1 gegen Mazedonien: Italien bangt um die Teilnahme an der WM 2018. Die Torwart-Legende Buffon ist besorgt, der Trainer alarmiert – und die Presse gerät in Panik.
Seit dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum sind die Fronten zwischen Madrid und Barcelona verhärteter denn je. Doch viele Spanier wünschen sich einen Dialog – und gehen dafür auf die Straße.
Spanien qualifiziert sich für die Fußball-WM 2018. Doch das interessiert kaum jemanden. Mit Gerard Piqué wird ein Spieler von den eigenen Fans massiv attackiert.
Entgegen des ursprünglichen Plans verzichtet das katalanische Parlament am Montag auf seine Sitzung. Wird es dennoch eine Erklärung der Unabhängigkeit geben?
In angespannter Stimmung erwartet Spanien und Katalonien die Rede von Carles Puigdemont in Barcelona. In der rebellischen Region mehren sich angesichts der Eskalation die Zweifel am Mann an der Spitze der Sezessionisten.
Der Fraktionschef der EVP im Europaparlament, Manfred Weber, warnt im Konflikt um Kataloniens Unabhängigkeit vor einem europäischen Flächenbrand. Er fordert Verhandlungen zwischen der Zentralregierung und den Separatisten.
Spanien kann für Russland planen, die Türkei verpasst sang- und klanglos die Qualifikation. Und die Isländer haben am letzten Spieltag alle Trümpfe in der Hand.
Madrid hat am Freitag ein Dekret beschlossen, dass es Unternehmen leichter macht, ihren Firmensitz aus Katalonien in andere Regionen zu verlegen. Und der IWF schickt eine Warnung nach Spanien.
Der katalanische Regionalpräsident Puigdemont will erst am Dienstag über die Folgen des Referendums sprechen. Madrid reagierte zunächst nicht auf den neuen Termin, schickte aber eine Entschuldigung nach Barcelona.
Im Konflikt zwischen Madrid und Katalonien stehen die Chancen für eine Lösung aus eigener Kraft schlecht. Die Parteien brauchen einen Vermittler. Die EU sollte nicht länger wegschauen – der Schaden könnte sonst groß sein. Ein Gastbeitrag.