Dividenden der Dax-Unternehmen steigen
Die meisten Großkonzerne dürften dieses Jahr höhere Dividenden zahlen. Nur 2008 wurde mehr Gewinn ausgeschüttet. Zertifikate bilden Dividendenstrategien für Privatanleger ab.
Die meisten Großkonzerne dürften dieses Jahr höhere Dividenden zahlen. Nur 2008 wurde mehr Gewinn ausgeschüttet. Zertifikate bilden Dividendenstrategien für Privatanleger ab.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sieht Zeichen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone. Und das deutsche Staatsdefizit hat sich 2011 deutlich verringert. Auf Unternehmensebene hat Volkswagen seinen Gewinn im vergangenen Jahr einem Zeitungsbericht zufolge mehr als verdoppelt und ein Rekordergebnis eingefahren. BASF hat im Schlussquartal dagegen operativ etwas weniger verdient. Zudem will SAP die Dividende kräftig erhöhen und der künftige RWE-Chef Terium treibt die Verkäufe voran.
Erst im Juli ist Chefwechsel bei RWE. Aber der Niederländer Peter Terium verliert schon jetzt keine Zeit. Ein Effizienzprogramm soll den Energieversorger fit machen.
Der Manager eines Energiekonzerns tischt veraltete Klimawandel-Antithesen auf. Der Mann hat klare Interessen. Trotzdem wird er ernst genommen. Lächerlich.
Die Welt der Online-Adressen wird bald größer: Unternehmen, Städte und Regionen bekommen im Internet ab sofort die Möglichkeit, eigene Adress-Endungen auf ihren Namen zu buchen, sogenannte Top-Level-Domains. Denkbar wären damit Adressen für Internetseiten, die zum Beispiel auf „.frankfurt", „.bahn" oder „.taunus" enden. In den Vereinigten Staaten wird eine starke Nachfrage nach Adressen wie „.car", „.love", „.movie", „.web" und „.gay" erwartet. Tatsächlich beworben haben sich in Deutschland nach bisherigen Informationen Unternehmen wie SAP, Linde und RWE. Die zuständige Internet-Verwaltung, die amerikanische Icann (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers), nimmt die Bewerbungen um die neuen Endungen seit Donnerstag dieser Woche entgegen. Das Bewerbungsfenster schließt Mitte April.
Was Christian Wulff bisher vorgeworfen wird, hat nicht das Zeug zur Watergate-Affäre. Aber dem Mann aus Hannover fällt es schwer, Person und Amt auseinanderzuhalten.
Viele Monate haben der deutschen Energiekonzern RWE und das russischen Unternehmen Gasprom um den gemeinsamen Bau und Betrieb von Kraftwerken gerungen. Letzten Endes vergeblich. Nun will Gasprom in Bayern investieren.
Der Wiesbadener Oberbürgermeister Helmut Müller (CDU) hat sich für eine Beteiligung der Landeshauptstadt an der Süwag EnergieAG ausgesprochen.
Die Staatsschuldenkrise wird sich Schätzungen zufolge auch bei den Dividendenzahlungen niederschlagen. Vor allem Banken streichen die Ausschüttungen an ihre Aktionäre zusammen.
An diesem Montag tagt bei Eon der Aufsichtsrat. 11000 Stellen will der Energiekonzern weltweit streichen. In Deutschland soll fast jeder fünfte Arbeitsplatz wegfallen. Doch die Energiewende bringt für Eon gewaltige Herausforderungen mit sich.
Wer seit fünf Jahren Aktionär von RWE ist, hat inzwischen mehr als 70 Prozent seines Kapitals verloren. Angesichts dieser Entwicklung werden sich die Anleger gar nicht mehr so sehr erschrocken haben, als es am Dienstag dieser Wocheim Tagesverlauf noch einmal einen Abschlag auf den Aktienkurs von in der Spitze bis zu 15 Prozent zu verkraften galt. Und tatsächlich ist die schon im Sommer angekündigte Kapitalerhöhung, die RWE nun wenigstens noch in diesem Jahr umgesetzt hat, eine gute Nachricht.
Die Eurogruppe und sechs weitere EU-Staaten geben sich einen neuen Vertrag zur Gründung einer Fiskalunion. Schuldenbremsen und automatische Sanktionen Großbritannien macht bei den Änderungen der EU-Verträge allerdings nicht mit. Positiver als diese Enttäuschung ist dagegen die Meldung, wonach die Inflation in China stärker gesunken ist als erwartet. Von Unternehmensseite gibt es dagegen wiederum schlechte Nachrichten von Wacker Chemie, Toyota und Texas Instruments.
Lange hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag dem Abwärtsdruck widersetzt. Doch dann schließt der Dax doch 1,3 Prozent im Minus.
Die Aktie des deutschen Einzelhandelskonzerns Metro verliert nach einer Warnung vor schwachem Weihnachtsgeschäft 10 Prozent, der RWE-Kurs sinkt nach der angekündigten Kapitalerhöhung um 9 Prozent. Die Ratinguntersuchung von S&P wirkt kaum auf die Märkte.
SAP erhöht nach einem Zukauf die Umsatzprognose, RWE streicht Stellen, Thyssen-Krupp verkauft Blohm+Voss noch 2011, eine Verstaatlichung der Commerzbank ist angeblich denkbar. Deutschland soll zu Zugeständnissen beim ESM bereit sein, die Notenbanken den IWF zur Rettung der Eurozone stärken. Chinas Konjunktur schwächelt weiter, Zypern beschließt neben Italien ein hartes Sparprogramm. Das zweite Adventswochenende verlief im Einzelhandel eher ruhig.
Barroso will im Streit um die Eurobonds einlenken, die Asiatische Entwicklungsbank senkt ihre Wachstumsprognose für Ostasien. RWE besorgt sich frisches Geld, die Überschwemmungen in Thailand kosten die Swiss Re rund 600 Millionen Dollar und die australische Notenbank senkt den Leitzins.
Der GAU von Fukushima wirkt nach. Kernkraftwerke galten zwar schon vorher als Auslaufmodell. Doch nun geht ihre Ära hierzulande in Zeitraffer zu Ende. Weil auch Kohlekraftwerke umstritten sind, müssen die vier großen Energiekonzerne ihre Geschäfte neu ordnen. Sie investieren viele Milliarden in den Ausbau Erneuerbarer Energien.
Die Grünen meinen, RWE schüre Ängste. Aber es schürt überhaupt niemand Ängste.
Durch den Atomausstieg stehen in Biblis rund 1000 Stellen auf dem Spiel. Eine Entscheidung, was mit dem Atomkraftwerk geschehen soll, kündigte Betreiber RWE für die nächsten Monate an.
Das Geschäftsjahr 2011 wird für viele deutsche Unternehmen eines der besten der Geschichte. Die Aktionäre dürften dafür im Jahr 2012 mit höheren Dividenden entlohnt werden.
Am deutschen Aktienmarkt geben die Kurse weiter nach. Händler sagen, die Eurozonen-Krise führe zu weiterem Kapitalabzug von den Börsen der Mitgliedsländer.
EADS und Euroshop erhöhen die Prognosen, Fielmann, Lanxess und Brenntag steigern den Gewinn. RWE und United Internet bestätigen die Prognosen, Siemens zeigt sich vorsichtig, Freenet und Cisco optimistisch. K+S senkt die Prognose, Fraport bleibt unter den Erwartungen und die Gewinne von Celesio und dem Credit Agricole brechen ein. Auch Rational verdient weniger. Sky Deutschland bleibt tief in der Verlustzone. Chinas Handelsbilanzüberschuss fällt deutlich niedriger als erwartet aus und Japans Maschinenbauaufträge ebenso.
Die Süwag will in den nächsten Jahren 100 Millionen Euro in erneuerbare Energien investieren. Aber wenn es nur das wäre.
Dass Energiekonzerne wie Eon, Vattenfall oder RWE wegen des Atomausstiegs klagen, ist ihr gutes Recht. Am Atomausstieg wird es aber nichts mehr ändern.
Während Vattenfall plant, ein Schiedsgericht in Amerika anzurufen, will Eon den Gang vor das Bundesverfassungsgericht antreten. Auch RWE bereitet offenbar Klage vor.
Nach Jahrzehnten des Siechtums geht es bei Rot-Weiss Essen wieder bergauf. Sogar ein neues Stadion wird gebaut. Im DFB-Pokal gegen Hertha BSC aber herrscht noch morbider Charme.
Neue Zertifikate geben die jährlichen Ausschüttungen der Unternehmen ebenfalls an die Anleger weiter. Und sind in den schwierigen Zeiten besonders wichtig.
Es ist eine Möglichkeit, gemäß der Vorlage des Kreisausschusses die 680 725 Aktien der Süwag Energie AG zum von der Muttergesellschaft RWE zu einem Garantiepreis (Put-Option) von 22,55 Euro je Aktie und einem Gesamterlös von 15,3 Millionen Euro bis zum Stichtag 31.
mak. FRANKFURT, 30. September. Mehrere Städte und Kreise zeigen sich interessiert, RWE die Anteile an der Süwag Energie AG abzukaufen, falls sie von dem Essener Konzern angeboten werden. RWE hatte im August eine Erweiterung seines Desinvestitionsprogramms bekanntgegeben.
St. DÜSSELDORF, 28. September. Auch am Mittwoch sind Büros europäischer Erdgasgesellschaften durchsucht worden. In Deutschland waren abermals Gasprom Germania in Berlin sowie die Handelstochtergesellschaften von RWE und Eon in Essen betroffen, wie die Unternehmen bestätigten.
Die Europäische Kommission hat die Büros mehrerer Gaskonzerne durchsuchen lassen. Sie werden verdächtigt, Kartellrecht verletzt zu haben. Auch die deutschen Energiekonzerne Eon und RWE sind betroffen.
Brüssel/Essen, 27. September (dpa). Die EU-Kommission verdächtigt mehrere Energieversorger in Europa, auf dem Gasmarkt mit unfairen Bandagen zu kämpfen. Mehrere Gasversorger in Ost- und Zentraleuropa waren am Dienstag Ziel einer großangelegten Razzia.
Die SPD heißt die Absicht von Kämmerer Uwe Becker (CDU) gut, den städtischen Anteil an der Süwag Energie AG aufzustocken, sollte RWE seine Aktien verkaufen. "Das ist eine einmalige Chance, die Energieversorgung in weiten Teilen des Rhein-Main-Gebietes zu rekommunalisieren.
Mehrere Städte und Kreise wollen RWE als Anteilseigner des Frankfurter Energieversorgers ablösen.
mak. frankfurt. Uwe Becker gilt nicht als jemand, der das Herz auf der Zunge trägt. Doch wenn es um die Süwag Energie AG geht, lässt sich selbst der Frankfurter Kämmerer zu deutlichen Worten hinreißen.
Die Herabstufung Italiens hat am Dienstag am deutschen Aktienmarkt für neue Nervosität gesorgt. Jetzt hoffen Börsianer auf eine Lösung für Griechenland in der anberaumten zweiten Telefonkonferenz.