Wie sichern wir die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft?
Rainer Dulger, Präsident der Deutschen Arbeitergeberverbände, über den Standort Deutschland und der schwierigen Phase der deutschen Wirtschaft.
Rainer Dulger, Präsident der Deutschen Arbeitergeberverbände, über den Standort Deutschland und der schwierigen Phase der deutschen Wirtschaft.
Deutschland sei auf dem Weg zu einem „bedingungslosen Grundeinkommen“, urteilt Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. Er fordert eine „Grundsanierung“ des Bürgergelds – auch mit härteren Sanktionen.
Die Renten sollen künftig schneller steigen, die Beitragssätze auch. So sieht es der Gesetzentwurf vor. Der Arbeitgeberpräsident Dulger ist darüber empört und wundert sich nicht zuletzt über die FDP.
Falls sie wieder an die Regierung kommt, will die CDU das Bürgergeld radikal umbauen. Sozialverbände werfen der Partei vor, die Ärmsten gegeneinander auszuspielen. Lob gibt es dagegen vom Arbeitgeberpräsidenten.
Die Unternehmer fühlen sich von der Politik im Stich gelassen, die Ablehnung bekommt der Bundeskanzler abermals zu spüren. Scholz wirbt um Vertrauen und verweist auf erste Erfolge im Bürokratieabbau.
Mehr als 50 Großunternehmen verlangen in einem offenen Brief einen Schulterschluss der Parteien beim Klimaschutz. Streit und fehlende Planungssicherheit bedrohten den Wirtschaftsstandort.
Nach vielen politischen Enttäuschungen und unter dem Druck der Rezession wächst unter den Arbeitgebern der Ärger über die Ampel. Ihr Präsident Rainer Dulger schlägt neue Töne an.
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände lehnt eine Vier-Tage-Woche ab. Im Gegenteil: Um den Wohlstand zu erhalten, müssten alle mehr arbeiten – und flexibler.
Führende Verbandsvertreter sehen diverse große Baustellen für die deutsche Wirtschaft. Optimistisch schauen nur wenige Branchen aufs neue Jahr. Arbeitgeberpräsident Dulger fordert einen neuen „Agenda-2010-Moment“.
Die Bundesregierung will den Haushaltsstreit lösen. Doch am Montagabend vertagen sich die Gesprächspartner abermals. Wirtschaftsvertreter mahnen die Ampelkoalition, sich endlich zusammenzuraufen.
Olaf Scholz zeigt auf dem Arbeitgebertag Verständnis für die Sorgen der Unternehmen – und verspricht greifbare Besserung schon in Kürze, etwa beim Bürokratieabbau. Doch es blieben Zweifel im Raum.
Olaf Scholz erwartet baldige Fortschritte bei der Modernisierung der Landes. Gleichwohl bekam er viel Kritik aus den Reihen der Wirtschaft zu hören. CDU-Chef Merz drängte auf Kostensenkungen.
Arbeitskräfteknappheit und die Energiewende: Spitzenökonom Fuest warnt vor wenig Wirtschaftswachstum. Und FDP-Fraktionschef Dürr verlangt von Wirtschaftsminister Habeck eine „Nationale Energiestrategie“.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger befürwortet den sogenannten „Deutschland-Pakt“. Den Worten müssten nun aber auch Taten folgen, mahnt er.
Wirtschaft und Gewerkschaften rufen die Ampelkoalition vor der Klausurtagung in Meseberg zur Geschlossenheit auf. Finanzminister Lindner hält das Festhalten an der Schuldenbremse für elementar für den Fortbestand der Koalition.
Auf der Klausur sollen die vielen Streitigkeiten beigelegt werden. So verspricht Kanzler Scholz eine schnelle Einigung bei der Kindergrundsicherung.
Nach dem Tod von Wagner-Chef Prigoschin bleibt die Absturzursache weiter ein Rätsel, Europa sorgt sich wegen der schwachen deutschen Wirtschaft und in der Kuss-Affäre im spanischen Fußball drohen Konsequenzen.
Schon das neue deutsche „Sorgfaltspflichtengesetz“ gilt im Mittelstand als Bürokratiemonster – und es droht eine Verschärfung. In einem Schreiben an den Bundeskanzler schlagen Arbeitgeberpräsident und Handwerkspräsident Alarm.
Die Koalition hat die Hürden bei der Fachkräfteeinwanderung gesenkt. Doch helfen die Schritte schnell? Arbeitgeber und Gewerkschaften halten mehr für nötig.
Rainer Dulger verteidigt die von der Mindestlohnkommission beschlossene Erhöhung um 41 Cent. Mehr sei gefährlich, kontert der Arbeitgeberpräsident den lauten Reformrufen von Grünen, Gewerkschaften und Sozialverbänden.
Die Ampelregierung plant mit dem „Bundestariftreuegesetz“ neue, anspruchsvolle Regeln für die Vergabe öffentlicher Aufträge. Die Arbeitgeber sind hell entsetzt und warnen: Das geht so nicht.
Industriepräsident Siegfried Russwurm: „Deutschland befindet sich wirtschaftlich auf der Verliererstraße, insbesondere im internationalen Vergleich.“
Unternehmerinnen, Managern und Verbandsvertretern platzt auf der Berliner EEC-Konferenz der Kragen: Viel zu schwerfällig und bürokratisch gehe es in der EU zu. Das müsse sich ändern.
Höhere Beiträge und mehr Geld für die häusliche Pflege: Der Bundestag hat die Pflegereform von Gesundheitsminister Lauterbach verabschiedet. Ein Überblick über die Beschlüsse – und welche Kritik es an dem Gesetz gibt.
Die Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen muss endlich flächendeckend ausgebaut werden. Dabei sollten auch die Unternehmen ihren Beitrag leisten.
Der frühere Renteneintritt habe zu einem „Braindrain“ geführt, so Dulger. Das habe die Unternehmen geschwächt.
Der Präsident des Arbeitgeberverbandes BDA, Rainer Dulger, hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) scharf kritisiert.
Die Sorge um die Verfügbarkeit knapper Rohstoffe ist berechtigt. Was Deutschland von Japans strategischer Rohstoffpolitik lernen könnte.
Der SPD-Kanzler warnt vor einer Abkehr von offenen Märkten im Windschatten der Pandemie und der Konfrontation mit Russland. Die (nicht zuletzt im linken Lager populäre) „Idee von der Deglobalisierung“ gefährde die deutsche Volkswirtschaft.
Der Kanzler verteidigt die internationale Arbeitsteilung, möchte sie aber verändern. Und Industriepräsident Russwurm warnt vor einer schweren Rezession.
Ohne sichere Energie- und Rohstoffquellen von Bauholz bis Seltenen Erden werde es keine starke Wirtschaft mehr geben, warnt Arbeitgeberpräsident Dulger. Er fordert, ein Rohstoffministerium einzurichten und nicht nur die Symptome der Konjunkturschwäche zu behandeln.
Arbeitsminister Heil will wieder mehr Beschäftigte ins Homeoffice schicken. Wirtschaftsvertreter fordern hingegen mehr Normalität im Umgang mit Corona.
Ein neuer 10-Punkte-Plan für Chancengleichheit soll zeigen: Die Wirtschaft meint es ernst mit besseren Perspektiven für Frauen. Allerdings enthält der Plan auch brisante Vorschläge zur Sozialpolitik.
Wenn Russland das Gas dauerhaft verknappt, geht der deutsche Wohlstand verloren, warnt der Unternehmer. Der Netzagenturchef Müller sagt dreimal höhere Gasabschläge voraus. Und die EU arbeitet an einem Gasnotfallplan.
Bundeskanzler Scholz sucht mit den Sozialpartnern Wege aus der Inflationsspirale. Arbeitgeberpräsident Dulger erinnert beharrlich daran, dass die Teuerung neben Arbeitnehmern auch die Unternehmen trifft.