„Wir stehen vor einer historischen Herausforderung“
Der Bundeskanzler stimmt die Deutschen auf eine lange Zeit der Teuerung ein. Die aktuelle Krise sei nicht in wenigen Monaten vorüber. Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine habe alles geändert.
Der Bundeskanzler stimmt die Deutschen auf eine lange Zeit der Teuerung ein. Die aktuelle Krise sei nicht in wenigen Monaten vorüber. Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine habe alles geändert.
Der Arbeitgeber-Präsident warnt die Regierung vor Rückschritten in der Arbeitsmarktpolitik. Und in der Rente.
Kerngeschäft von Arbeitgeberverbänden ist das Abschließen von Tarifverträgen. Mit Verweis auf die niedrige Tarifbindung gibt der Arbeitsminister ihnen die Schuld daran, dass der Mindestlohn auf 12 Euro steigen müsse.
Der Mindestlohn soll schrittweise auf 12 Euro angehoben werden. So will es zumindest die Koalition. Doch eigentlich ist hier die Mindestlohnkommission zuständig. Die Arbeitgeber sprechen von einer groben Verletzung der Tarifautonomie.
Der Koalitionsvertrag steht – und aus der Wirtschaft kommt viel grundsätzliches Lob. Die neue Regierung könne gar einen „Ruck“ durch das Land gehen lassen, heißt es vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Es gibt aber auch Kritik.
Mit Homeoffice per Gesetz lassen sich die Probleme nicht lösen, sagt Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger im F.A.Z-Interview. Er ist überzeugt: Unternehmen schaffen mit Eigenverantwortung mehr als mit Bürokratie.
„Wir müssen unser Land entfesseln und modernisieren“ – mit diesem Appell will Rainer Dulger vor der Bundestagswahl die Unternehmer wachrütteln. Die Politik einer möglichen Linkskoalition sieht er mit Argwohn. Aus seiner Präferenz macht er kein Geheimnis.
Die Koalition lege dem Gesundheitsschutz Steine in den Weg, moniert Arbeitgeberpräsident Dulger. Arbeitsminister Heil verteidigt: Es handle sich um eine „pragmatische Lösung“.
In einer Sache sind sich die Spitzenverbände einig: Vor einer vierten Infektionswelle muss sich die Impfquote schnell erhöhen. Derweil spricht sich die Bundesärztekammer für eine stärkere Einbindung der Sportvereine und Religionsgemeinschaften aus.
Viele junge Männer und Frauen haben noch keine Lehrstelle gefunden. Dabei gibt es einen deutlichen Überhang an freien Ausbildungsplätzen. Nachwuchs und Firmen finden oft nur schwer zueinander – und Corona macht es nicht leichter.
Der Arbeitgeberverband BDA wirft Grünen, SPD und Linken vor, in ihren Wahlprogrammen weitreichende Belastungen für die Wirtschaft zu planen. Das Programm der FDP unterstützt Verbandspräsident Rainer Dulger dagegen in weiten Teilen.
Am Dienstag wollen Bund und Länder über verschärfte Kontaktbeschränkungen beraten. Für die Büros hat der Arbeitsminister nun einen Plan vorbereitet.
Nach der Wahl zum neuen CDU-Vorsitzenden richten sich die Augen der Wirtschaft auf Armin Laschet. Führende Stimmen fordern von ihm zuvorderst eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes.
Bundespräsident Steinmeier zeigt sich besorgt über die Corona-Lage. Mit Arbeitgebern und Gewerkschaften drängt er auf mehr Homeoffice – wo immer das möglich sei.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht im Interview über die Grenzen des Homeoffice, den Infektionsschutz im Betrieb und die Perspektive für die Zeit nach Corona – und warnt vor weiteren Einschränkungen.
Es gebe keine Alternative, um das Vertrauen in die gesetzliche Rente zu sichern, so der Arbeitgeberpräsident. Auch eine Wirtschaftsweise plädiert für einen späteren Renteneintritt.
Der neue Präsident der BDA, Rainer Dulger, warnt vor der Annahme, die Wirtschaftsprobleme ließen sich wegimpfen. Sein Erfolgsrezept: Weniger Sozialabgaben – mehr Unternehmergeist.
Der BDA-Präsident gibt sein Amt vorzeitig ab. Sein Nachfolger ist kein Unbekannter. Der vorzeitige Wechsel hat auch mit der Bundestagswahl zu tun.
Hohe Tarifabschlüsse und komplexe Verträge überfordern die Unternehmen, klagt der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall – und droht mit einem Ende des Flächentarifvertrags.
Mit seiner Industriestrategie hat sich Peter Altmaier in der Wirtschaft kaum Freunde gemacht. Der Chef des Dachverbands der Metallarbeitgeber wird nun besonders deutlich.
Anstatt Regeln für alle zu erlassen, sollte man erst einmal die vielen sachgrundlosen Befristungen im öffentlichen Dienst angehen, sagt DBB-Chef Ulrich Silberbach. Das sieht nicht nur er so.
Die Industrie stellt den öffentlichen Dienst für seine Befristungs-Praxis an den Pranger – und warnt vor einem geplanten Gesetz, das befristete Arbeit in der Privatwirtschaft einschränken soll.
Seit 100 Jahren gibt es die Sozialpartnerschaft. Dass Betriebe heute Flächentarife meiden, sei für die Metall-Arbeitgeber kein Zeichen des Niedergangs – sondern ein Reformauftrag. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger im F.A.Z.-Gespräch.
Die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie sind abgebrochen worden. „Die IG Metall hatte mehr Interesse an einem Streik als an einem Abschluss“, sagt der Arbeitgeber-Präsident.
Die Gewerkschafter von der IG Metall wollen an die Wochenarbeitszeit ran. Die Unternehmenslenker der Branche warnen sie davor, was dann geschieht.
Amerika ist das wichtigste Exportziel deutscher Unternehmen. Das wird auch so bleiben, gibt sich ein Industrie-Vertreter zuversichtlich. Er erklärt auch wieso.
Arbeitgeber und IG Metall sind sich einig: Die Beschäftigen erhalten in zwei Stufen mehr Geld. Und haben eine neue Streikmethode verhindert.
Die IG Metall will für die Beschäftigten in Berlin, Brandenburg und Sachsen „bis zu fünf Prozent“ mehr Geld. Im Frühjahr könnte es Warnstreiks geben.
Flüchtlingskrise, VW-Krise und ein schwaches Wachstum in den Schwellenländern sorgen für Unsicherheit. Immer mehr Unternehmen investieren daher lieber im Ausland.
Wer nicht ans schnelle Internet angeschlossen ist, hat keine Chance auf Wohlstand, klagt die Wirtschaft in Baden-Württemberg. Und verlangt, dass der Staat schneller neue Kabel verlegen lässt.
Der Staat müsse die ganztägige Kinderbetreuung viel stärker ausbauen, findet Arbeitgeber-Präsident Dulger. Er beklagt „eine völlig verkrampfte Haltung im Umgang mit Müttern“.
Macht es die IG Metall den Lokführern und Piloten nach? Der Industrie steht die nächste Tarifrunde bevor. Erste Forderungen nennen die Arbeitgeber realitätsfern.
Die geplante Frauenquote für Aufsichtsräte und oberes Management stößt in der Wirtschaft auf Kritik. In manchen Branchen sei es einfach nicht umsetzbar. Zum Beispiel in der Metall- und Elektroindustrie.
Das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag stößt auf negatives Echo in der Wirtschaft. Verbände bedauern das Fehlen einer liberalen Stimme im Parlament. Ökonomen warnen vor möglichen Folgen.
Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger wertete den erzielten Abschluss als Zeugnis von „Weitblick und Fairness“, welches den Unternehmen wichtige
Da war wohl auch der Moderator froh, als die Sendung vorbei war. Denn was mit einem Skandal-Film über Daimler begann, endete mit Werkverträgen beim Westdeutschen Rundfunk. Ein Lehrstück über die Zusammenhänge in der sozialen Wirtschaft.