Corona-Impfstoffe im Vergleich
Im Kampf gegen Corona darf in der EU künftig voraussichtlich auch der Impfstoff von Astra-Zeneca genutzt werden. Dann wären es drei zugelassene Präparate. Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten?
Im Kampf gegen Corona darf in der EU künftig voraussichtlich auch der Impfstoff von Astra-Zeneca genutzt werden. Dann wären es drei zugelassene Präparate. Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten?
Großbritannien fasst Überlegungen der EU, die Impfstoff-Ausfuhr zu kontrollieren, als Drohung auf – und als Bestrafung für Lieferprobleme von Astra-Zeneca. Diese könnten auch mit dem niedrigen Preis zusammenhängen.
Sanofi will den Corona-Impfstoff der Konkurrenten Biontech und Pfizer herstellen. Das sollte kein Einzelfall bleiben.
Sanofi ist mit der eigenen Impfstoff-Entwicklung nicht vorangekommen. Jetzt will der Pharmakonzern seine Produktionsstätten für andere Hersteller freigeben und so rund 100 Millionen Dosen mehr liefern als sonst möglich wäre.
Die EU will den Export von Impfstoff in Drittstaaten künftig kontrollieren. Offensichtlich wächst die Angst vor dem Kontrollverlust, weil sich das Virus nicht in den Griff bekommen lässt.
Das kleine Virus räkelte sich entspannt in seinem Tröpfchen Zellflüssigkeit. Spahn? Die Ministerpräsidenten? Pfizer? Herrlich. Die reinste Seelenmassage.
Der Corona-Impfstoff von Moderna ist nach Unternehmensangaben auch bei den neuen Virusvarianten wirksam, ähnlich wie der von Biontech und Pfizer.
Weil Pfizer und Astra-Zeneca nicht liefern können, geht die FDP mit dem Gesundheitsminister hart ins Gericht. Handelsbarrieren seien der falsche Weg. Zwischenzeitlich bemüht sich Jens Spahn, den Schaden zu begrenzen.
Astra-Zenecas Lieferschwierigkeiten bringen Berlin und Brüssel abermals in Erklärungsnot. Man hofft jetzt auf den Februar und Joe Biden, denn bislang produziert Amerika nur für sich.
Israel tut, woran in anderen Ländern noch nicht einmal zu denken ist: Das Land lässt jetzt auch Jugendliche gegen Covid-19 impfen. Sie sollen so bald wie möglich wieder zur Schule gehen können.
Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astra-Zeneca könnte in der kommenden Woche die Zulassung für sein Corona-Vakzin in Europa erhalten. Allerdings wird der Konzern im ersten Quartal wesentlich weniger Dosen produzieren als geplant.
Die Impfstoffbeschaffung ist Bundessache, das Verabreichen aber die der Länder. In keinem von ihnen lässt sich ein Termin für eine Impfung vereinbaren. Die Länder halten den Bund für schuldig – und Pfizer.
Der Pharmakonzern Pfizer liefert weniger Ampullen seines Corona-Impfstoffs an die Besteller-Länder aus. Der Konzern beruft sich darauf, dass nun aus jedem Fläschchen bis zu sechs Impfdosen gezogen werden könnten.
Je genauer die neuen Virus-Varianten untersucht werden, um so mehr wachsen die Bedenken: Sollten sie etwa die Immunabwehr unterlaufen können? Eine neue Studie deckt schwächelnde Antikörper nach mRNA-Impfungen auf.
In Frankreich sind fünf Menschen wenige Tage nach einer Corona-Impfung gestorben. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um einen möglichen Zusammenhang zu klären. Für Impfgegner steht das Ergebnis jetzt schon fest.
Der Vorwurf, die Pandemie-Politik agiere ohne ausreichende wissenschaftliche Evidenz, lässt sich leicht widerlegen. Die unabhängige Forschung zur Corona-Impfung zeigt beispielhaft, welche Aussagen schon sicher getroffen werden können. Das ist alles andere als zu wenig. Ein Gastbeitrag.
China verbreitet, westliche Medien verschwiegen die Gefahren des Corona-Impfstoffs von Pfizer und Biontech. Damit soll die Kritik an der Intransparenz der eigenen Impfstoffhersteller unglaubwürdig gemacht werden.
Eigentlich müsste die Pfizer-Aktie von der starken Nachfrage nach Corona-Impfstoff profitieren und abheben. Doch die Aktie kostet so viel wie vor zweieinhalb Jahren. Wie können Anleger von der Impfwelle profitieren?
Israels Regierung erhält bevorzugt Impfstoff gegen das Coronavirus von Pfizer und gibt dafür Gesundheitsdaten weiter. Kritiker glauben, das eigentliche Interesse des Unternehmens gelte der umfassenden Impfdatenbank des Landes.
Tote nach Impfungen: Norwegens Gesundheitsbehörde stuft die Zahl der Vorfälle als „nicht alarmierend“ ein. Währenddessen verringert Pfizer kurzfristig die Lieferungen des Impfstoffs an Deutschland.
Einzelne Europaabgeordnete können jetzt den Vertrag der Kommission mit Curevac einsehen. Die anderen Hersteller lehnen das bislang ab. Über den Erkenntnisgewinn der Lektüre gehen die Meinungen auseinander.
Curevac-Gründer Ingmar Hoerr über seine Entdeckung der Technologie für den Corona-Impfstoff, die Abweisung durch Geldgeber – und warum in der Pharmaindustrie kein Stein auf dem anderen bleiben wird.
Angela Merkel stärkt Gesundheitsminister Jens Spahn mit dessen Impfstrategie den Rücken. Sie spricht von einer großen Leistung, jetzt schon ein wirksames Mittel gegen das Coronavirus zu haben. Doch die Bundeskanzlerin übt auch Kritik.
Der nächste Corona-Impfstoff steht nach der Beantragung von Astra-Zeneca vor einer Zulassung in der EU. Die EMA-Entscheidung darüber kommt voraussichtlich schon Ende Januar.
Auch Entwicklungsländer wollen ihre Bevölkerungen impfen, haben aber mit Logistik und Finanzierung zu kämpfen. Hilfe kommt von der internationalen Gemeinschaft, aber auch von Ländern wie China. Ganz ohne Eigennutz?
Die Welt schaut auf Marburg. Hier soll bald Biontech-Impfstoff hergestellt werden. Die Marburger wundert das nicht. Schon einmal ist von hier aus die Welt gerettet worden.
Mit dem Corona-Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer können ab sofort deutlich mehr Menschen geimpft werden als bisher. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erklärte, dass aus einer Ampulle des Mittels nun sechs statt fünf Dosen verimpft werden können.
Israels Ministerpräsident kann sich gerade zweifach freuen. Zum einen muss er vorerst nicht in einem Prozess Stellung beziehen. Zum anderen kündigt er an: „Wir werden das erste Land sein, welches das Coronavirus hinter sich lässt“.
Nach Kritik an der unzureichenden Verfügbarkeit von Corona-Impfstoff verdoppelt die EU ihre Bestellung des Mittels von Biontech und Pfizer auf 600 Millionen Dosen.
Europa hat einen zweiten Corona-Impfstoff: Die EU-Kommission hat das Präparat des amerikanischen Herstellers Moderna freigegeben. Kann man sich jetzt also aussuchen, womit man geimpft werden will? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum neuen Mittel.
Wenige Stunden nach der Empfehlung der europäischen Arzneimittelbehörde lässt die EU-Kommission den Moderna-Impfstoff zu. Damit könnten in Deutschland bald 1,5 Millionen weitere Impfdosen zur Verfügung stehen.
In vielen europäischen Staaten läuft das Impfen zäh an. Das hat viel mit Planungsfehlern zu tun – und meist wenig mit Brüssels Strategie bei der Impfstoffbeschaffung.
Während die Koalition über das Impfen streitet, verschärfen Bund und Länder die Beschränkungen. In Gebieten mit vielen Infektionen sollen sich die Bürger nur noch in einem Umfeld von 15 Kilometern zur Wohnung bewegen.
Nirgends ist schon so ein hoher Anteil der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft worden wie in Israel. Die Hersteller haben ein besonderes Interesse an dem Land.
Die Impfstoffhersteller arbeiten gerade auf Hochtouren – und können den Bedarf an Corona-Impfstoffen dennoch nicht decken. Das liegt an der komplexen Produktion, die ein Werk nicht einfach so auslagern kann.
Der Präsident des Landkreistags hält die Debatte über die Impfstrategie der Bundesregierung für „befremdlich“. Jeder habe wissen müssen, dass mit Engpässen zu rechnen sei.