Hoffnung und Harakiri
Schulen und Kitas öffnen für die meisten wieder. Der Biontech-Impfstoff hilft auch gegen Ansteckung. Und die kalabrische Mafia ist hierzulande besser organisiert als bislang bekannt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Schulen und Kitas öffnen für die meisten wieder. Der Biontech-Impfstoff hilft auch gegen Ansteckung. Und die kalabrische Mafia ist hierzulande besser organisiert als bislang bekannt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der Impfstoff von Pfizer und Biontech verhindert offenbar auch Ansteckungen. Das muss Folgen für die Debatte um angebliche „Privilegien“ für Geimpfte haben. Die Entscheidung über sie sollte nicht Gremien wie dem Ethikrat überlassen werden.
Schon in wenigen Wochen wird Deutschland so viel Impfstoff haben, dass den Impfzentren eine Überlastung droht. Wird die bisherige Priorisierung von Risikogruppen dann zum Problem?
Wollte Biontech die EU mit einem Wucherpreis von 54,08 Euro je Dosis über den Tisch ziehen? Der Chef des Mainzer Impfstoffherstellers weist das entschieden zurück – und erklärt die erste Preisberechnung.
Mit dem Geld soll die internationale Covax-Initiative unterstützt werden, sagt der Bundesfinanzminister. Auch ärmeren Ländern Zugang zu Impfstoff zu verschaffen, sei „eine elementare Frage der Gerechtigkeit“, äußert die Kanzlerin.
Weiterer Hoffnungsschimmer in der Bekämpfung der Pandemie: Johnson & Johnson steht vor der Zulassung eines Impfstoffs, der viele Vorteile verspricht. Wie schnell kann der Pharmakonzern liefern?
Tokio ist besonders vorsichtig mit den Impfstoffen. Vor einer Zulassung müssen die Hersteller auch Studien mit Japanern durchführen. Der derzeitige Plan soll Sicherheit auch während der Olympischen Spiele schaffen.
Die jüngst heftig kritisierte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zeigt sich in Brüssel entschlossen. Neben 300 Millionen weiteren Impfdosen präsentiert sie ihren Plan gegen neue Corona-Varianten.
Investor Warren Buffett hat im großen Stil Aktien des Telefonanbieters Verizon und des Ölkonzerns Chevron gekauft. Von Anteilen an Pfizer und Apple trennte sich sein Unternehmen dagegen.
Argentinien war das erste große Land, das ganz auf den russischen Impfstoff setzte. „Sputnik V“ bewahrte die Regierung vor einem Impfdesaster. Doch Dokumente legen nahe, dass er überhastet genehmigt wurde.
Der Pharmakonzern meldet einen zweistelligem Umsatz- und Gewinnsprung. Für künftige Corona-Mutationen verspricht er neue Impfstoffe innerhalb von sechs bis neun Monaten.
Der Mainzer Wirkstoff-Entwickler Biontech hat die Produktion seines Corona-Impfstoffs in Marburg aufgenommen. Derweil meldet das RKI weniger neue Covid-19-Fälle für Hessen als vor einer Woche.
Sieben statt sechs Dosen aus einem Fläschchen – das ist in Nordrhein-Westfalen laut einem Bericht ab sofort zulässig. So könnten mehr Menschen geimpft werden. Es gibt allerdings Bedingungen.
Mutationen machen die Coronaviren ansteckender, vielleicht weniger angreifbar. Können uns die Impfstoffe trotzdem helfen?
Die EU-Kommission hat bei Biontech/Pfizer eine Bestellung über weitere 300 Millionen Dosen Corona-Impfstoff aufgegeben. Insgesamt kann die Europäische Union nun bis zu 600 Millionen Dosen des Impfstoffs beziehen.
Schwerkranke sollen früher gegen Corona geimpft werden als bisher vorgesehen. Hausärzte und Lehrer rutschen trotz der Forderungen ihrer Interessensvertreter in der Impfreihenfolge nicht nach vorne.
Trotz Impfung infizieren sich 14 Altenheimbewohner neu – mit einer ansteckenderen Virus-Variante. Ist da etwas schiefgelaufen? Nicht mit dem Impfstoff. Und dennoch geraten die Impfstoffhersteller unter Druck.
Die Zahl der positiven Corona-Tests hat sich in Hessen im Vergleich zur Vorwoche deutlich verringert. Unter der Inzidenzgrenze von 50 liegt aktuell nur der Hochtaunuskreis.
Millionen Deutsche warten auf ihren ersten Impftermin. Einige haben schon die zweite Spritze bekommen – und hadern mit der Bevorzugung. Über Gerechtigkeit in Zeiten der Pandemie.
Impfstoffe sind ein Gemeingut, dessen Bedeutung weiter wächst. Unser Ziel ist, dass jedes EU-Mitglied fairen Zugang dazu hat. Natürlich ziehen wir auch Lehren aus den Schwachpunkten, die sich gezeigt haben. Ein Gastbeitrag der EU-Kommissionspräsidentin.
Der Konzern hat einen schnellen Zulassungsweg gesucht, die indischen Behörden verlangen aber zusätzliche Tests. Im Land wird der Impfstoff dringend benötigt – denn schon die Hälfte der Bevölkerung könnte sich mit Corona infiziert haben.
Kate Bingham hat für Großbritannien reichlich Corona-Impfstoff gekauft. Die Risikokapitalunternehmerin war schneller als die Europäische Union – und die Brexiteers feiern sie nun.
Nun meldet auch das RKI für einen ersten hessischen Kreis eine Inzidenz unter dem Schwellenwert 50. Mehr als 1000 neu gemeldete Coronafälle sind dennoch eine Warnung. Hessens Wirtschaft fordert gleichwohl baldige Lockerungen.
Der amerikanische Pharmakonzern hob seine Ziele für das laufende Jahr weiter an. Dabei soll allein das Corona-Vakzin rund ein Viertel der Gesamtumsätze in die Kassen spülen.
China und Russland liefern sich auf dem Balkan einen Impfwettkampf. Die Europäische Union sieht mit leeren Händen zu – sie muss sich zuerst um ihre eigene Bevölkerung kümmern.
Bund und Länder sind sich bei ihrem Gipfel einig: Im ersten Quartal bleibt es noch schwierig mit den Impfstoffen, dann wird es besser. Ein nationaler Impfplan soll mehr Berechenbarkeit bringen.
Alle reden über Knappheit. Dabei könnte Deutschland in diesem Jahr mit 322 Millionen Dosen beliefert werden – das würde sogar reichen, um jeden Deutschen zweimal zu immunisieren. Fragt sich nur, ob die wirklich kommen.
China verbreitet gefährliche Falschinformationen über den Impfstoff von Biontech. Bei europäischen Impfskeptikern verfängt das.
Pharmakonzerne stehen am Pranger, weil die Corona-Impfstoffe nicht so schnell geliefert werden wie erhofft. Aber nur ein Hersteller hat wirklich geschlampt.
In Europa impft nach Großbritannien bisher niemand so viel wie Serbien – dank Hilfe aus Peking und Moskau. Kritiker werfen der Europäischen Union Versagen auf dem Balkan vor.
Nach den Corona-Impfstoffen von Biontech und Pfizer sowie von Moderna könnte in Deutschland bald ein drittes Vakzin gegen Sars-CoV-2 hinzukommen: Das des britisch-schwedischen Pharma-Unternehmens Astra-Zeneca.
Ein Impfstoff-Kandidat des amerikanischen Herstellers Novavax zeigt laut vorläufigen Ergebnissen hohe Wirksamkeit. Die Aktien des Unternehmens stiegen nach Veröffentlichung der Daten um mehr als 30 Prozent.
Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Astra-Zeneca-Impfstoff nicht für alle Altersklassen. Ihre deutliche Stellungsnahme liegt der F.A.Z. vor.
Berlin will bald in die Impfstoff-Produktion einsteigen. Die Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci von der SPD kündigte das am Donnerstag an. Sie sei in guten Gesprächen mit dem Unternehmen Berlin-Chemie.
Der französische Pharmakonzern Sanofi produziert künftig Corona-Impfstoff für Biontech. Das wirft die Frage auf, ob nicht noch mehr Kooperationen möglich sind. In Amerika wird bereits verhandelt.
Nun ist es bestätigt: Der Impfstoff wirkt auch gegen die in Großbritannien und Südafrika aufgetauchten Coronavirus-Mutanten. Biontech und Pfizer sehen derzeit keine Notwendigkeit für Entwicklung eines neuen Impfstoffs.