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Bei Astra-Zeneca ist der Wurm drin: Weil es neue Fälle von Hirnvenenthrombosen gibt, sollen nur noch ältere Menschen mit dem Vakzin geimpft werden. Das Vertrauen wird auf die Probe gestellt.
Der Corona-Impfstoff hat Biontech berühmt gemacht und dem Unternehmen erstmals seit seiner Gründung 2008 einen Gewinn beschert. Für die Zukunft hat die Firma aus Mainz noch ganz andere Ziele.
Laut einer amerikanischen Studie sind die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna besonders wirksam. Demnach verhindern die Vakzine nach zwei verabreichten Dosen in 90 Prozent der Fälle eine Infektion.
Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer kann nun vorübergehend auch bei weniger tiefen Temperaturen gelagert werden. Das hat die Europäische Arzneimittelbehörde entschieden. Damit können nun auch Hausärzte das Präparat verimpfen.
Nach Astra-Zeneca prüft nun auch Biontech-Pfizer die Wirkung und Sicherheit ihres RNA-Impfstoffs an jüngeren Kindern. Mit der Impfung könnte Anfang 2022 begonnen werden.
Schon seit Herbst prüfen die beiden Unternehmen ihren Impfstoff an Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren. Jetzt sind auch die Jüngeren dran. In Phase 1 geht es zunächst um die richtige Dosis.
Bei seiner ersten formellen Pressekonferenz betont der amerikanische Präsident die Fortschritte seiner Regierung bei den Corona-Impfungen. Aussagen macht Biden auch über den Truppenabzug aus Afghanistan und seine Wiederwahl.
Die Ruhetage an Ostern sind gestrichen, jetzt kommen mögliche Verbote von Urlaubsreisen ins Spiel. Die EU debattiert über Impfstoff-Gerechtigkeit. Und in Köln sorgt ein zurückgehaltenes Gutachten für Aufsehen. Der Newsletter für Deutschland.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz beklagt einen „Basar“ bei der Impfstoffverteilung. In Brüssel versucht man, den Streit vom EU-Gipfel fernzuhalten und einen Kompromiss zu finden.
Die Zahl der Neuinfektionen steigt. Wenn das Wachstum nicht schnell gestoppt wird, sind wir an Ostern wieder da, wo wir schon an Weihnachten waren. Was also bleibt als Ausweg?
Die EU droht wegen des Mangels an Corona-Impfstoff mit Exportbeschränkungen gegen Großbritannien. Der britische Premier sucht das Gespräch. Eine neue Studie bescheinigt dem Astra-Zeneca-Vakzin derweil eine hohe Wirksamkeit und kein Risiko für Thrombose.
Ab April sollen die Hausärzte in die Impfkampagne eingebunden werden, und es wird mehr Impfstoff an die Grenzen geliefert. Dazu bekommen die Apotheken eine entscheidende Rolle. Die Beschlüsse im Überblick.
Als Risikogruppe gelten Kinder nicht. Aber auch sie können Folgeschäden einer Covid-19-Infektion erleiden. Soll man also einen Impfstoff speziell für die Jüngsten entwickeln?
Die britische Gesundheitsbehörde rechnet damit, dass sich die Menge an verfügbarem Impfstoff erheblich verringern wird. Die Impfziele würden zwar noch erreicht, aber nicht mehr — wie bislang —übertroffen.
Schon wieder hat Brasilien einen neuen Gesundheitsminister. Einen zu finden war gar nicht so leicht.
Die britische Corona-Impfkampagne läuft sehr gut. Ein wichtiger Grund sind 1200 größere Hausarztpraxen, die die Hauptarbeit leisten. Bis Mitte Juni könnte die gesamte Bevölkerung den Impfschutz erhalten haben.
Ursprünglich wollte Astra-Zeneca der EU bis Jahresmitte 300 Millionen Dosen liefern. Mittlerweile kalkuliert der Hersteller nur noch mit 100 Millionen. Derweil reagiert auch Irland auf Zweifel an der Verträglichkeit.
In Israel sind schon so viele Bürger geimpft, dass sich das Leben fast wieder normal anfühlt. Gesundheitsminister Juli Edelstein erklärt, wie er das gemacht hat.
Johnson & Johnson bringt den vierten Impfstoff auf den EU-Markt. Die Amerikaner nutzen globale Bündnisse für die Produktion – damit wollen sie die Anlaufschwierigkeiten überwinden.
Im Kampf gegen Corona darf in der EU künftig auch der Impfstoff von Johnson & Johnson genutzt werden. Damit sind es vier zugelassene Präparate. Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten?
Laut EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen wurde mit den Pharmaunternehmen ein Zusatzpaket ausgehandelt. Deutschland könnte hiervon rund 740.000 Dosen erhalten.
Astra-Zeneca darf in Italien produzierten Impfstoff nicht nach Australien exportieren. Damit greift erstmals die schärfere Exportkontrolle der EU.
Als erstes EU-Land setzt Ungarn auf Impfstoffe aus China und Russland – weil die Lieferungen über die EU-Kommission nach Ansicht Orbáns nicht schnell genug gehen. In der Bevölkerung gibt es jedoch Vorbehalte.
Zwei Menschen ertrinken, zwei Rettungsringe liegen am Ufer. Soll man beide einer einzigen Person zuwerfen? So sieht die deutsche Impfstrategie aus. Ein Gastbeitrag von vier Ethikern.
Die Vereinigten Staaten haben groß eingekauft: Bis Ende Mai gebe es genügend Vorräte, um alle Amerikaner zu impfen, verspricht Präsident Biden. In Texas ist die Ungeduld bereits jetzt so groß, dass der Gouverneur gegen den Rat von Experten Corona-Einschränkungen für beendet erklärt.
Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie von Astra-Zeneca haben sich in einer umfangreichen, britischen Studie als „hochwirksam“ bei älteren Menschen erwiesen. Der britische Gesundheitsminister spricht von einer „extrem gute Nachricht“.
Der britische Premierminister hat einen Plan für die Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorgelegt. Das Vorgehen seiner Regierung zeigt: Wer schneller impft, kann früher öffnen.
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA gibt einen weiteren Corona-Impfstoff frei. Er bietet einige Vorteile gegenüber anderen Substanzen und wird wohl bald auch in der EU verfügbar sein.
In Israel ermöglicht der „grüne Pass“ Geimpften ungeahnte Möglichkeiten wie Theaterbesuche oder Sportveranstaltungen. Doch Ausgangssperren bleiben - und eine Herdenimmunität ist nicht in Sicht.
Immun gegen Corona, geht das überhaupt? Der europäische Impfpass ist von der Politik inzwischen fest avisiert, aber es sind einige Fragen offen. Was könnte in einem Immunitätszertifikat stehen, das digital überall abrufbar ist? Vier Fragen, vier Antworten.
Eine israelische Studie belegt die hohe Wirksamkeit des Vakzins der Partner Biontech und Pfizer. Auch unter realen Bedingungen habe der Impfstoff eine Wirksamkeit von 94 Prozent.
In der bislang umfangreichsten Massenstudie wurde die Wirkung des Pfizer/Biontech-Impfstoffs auf 1,2 Millionen Israelis untersucht. Die wissenschaftlich begutachteten Ergebnisse sind ermutigend.
Die Lieferung und Verabreichung des Impfstoffs dauert länger, als erhofft. Als Ursache dafür werden oft die Patente der Entwicklerfirmen angeführt. Doch diese auszusetzen, wäre ein großer Fehler. Ein Gastbeitrag.
Der Biontech-Gründer ist der Star des diesjährigen Tech-Treffens. Wenn er von der Entstehung des Impfstoffs erzählt, hören alle zu.
Geimpfte sind offenbar kaum ansteckend, zeigen Ergebnisse einer Studie mit Geimpften in Israel. Das wird in Deutschland ganz genau beobachtet. Juristen und Unternehmen pochen auf eine allmähliche Rückgabe von Freiheitsrechten.