Amerika ist jetzt bereit, über Digitalsteuern zu verhandeln
Der Machtwechsel in Washington hat nicht nur in der Klimapolitik Folgen. Joe Bidens Finanzministerin geht auch in der Besteuerung auf Europa zu - die Reaktion aus Frankreich folgt prompt.
Der Machtwechsel in Washington hat nicht nur in der Klimapolitik Folgen. Joe Bidens Finanzministerin geht auch in der Besteuerung auf Europa zu - die Reaktion aus Frankreich folgt prompt.
Der OECD-Generalsekretär José Gurría hat der Organisation einen Stempel aufgedrückt, der nicht allen gefällt. Dennoch erreichte die OECD viel im vergangenen Jahrzehnt. Acht Kandidaten kämpfen nun um seine Nachfolge.
Joe Biden will Amerikas Unternehmen stärker belasten. Andere Länder kassieren geplante Entlastungen. Was heißt das für Deutschland?
In Boomregionen gibt es praktisch keinen Leerstand mehr, während andernorts mehr als jede zehnte Wohnung frei ist. Über eine Krise mit Ansage – und was daraus folgt.
Die deutschen Exporteure stufen ihre Lage zu Jahresende etwas besser ein als zuletzt. Der Ausblick auf das erste Quartal 2021 bleibt aber verhalten.
Sechs Milliarden Menschen könnten 2021 gegen das Coronavirus geimpft werden – im Idealfall. Es dürften deutlich weniger werden. Armen Staaten drohen lange Wartezeiten, wenn reiche Staaten bekommen, was sie bestellt haben.
Die Industriestaaten-Organisation erwartet wegen der „wiederaufflammenden Pandemie“ einen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Deutschland stehe im globalen Vergleich allerdings recht gut da.
Die jüngste OECD-Untersuchung zeigt, dass die Bundesregierung und die Bundesländer vieles richtig gemacht haben. Doch nicht nur Deutschland kommt gut weg.
In Frankfurt wurden Polizisten abermals Ziel von sinnloser Gewalt Jugendlicher. Was tun? Offen über die Schwierigkeiten zu reden und Ross und Reiter zu benennen, wäre ein guter Anfang.
In der Tschechischen Republik kollabiert wegen den Covid-19-Patienten das Gesundheitssystem. Wie in der Slowakei sind junge Ärzte in westlichere Länder ausgewandert. Die Älteren, die geblieben sind, gehören zur Risikogruppe.
Ángel Gurría fordert mehr Hilfe für arme Staaten in der Corona-Pandemie, warnt vor einer eine neuen Flüchtlingskrise - und sagt, was es jetzt braucht, um die Weltwirtschaft zu stabilisieren.
Viele Jugendliche in Deutschland sprechen mehrere Sprachen und sind gut über globale Themen wie Klimawandel und Armut informiert. Ihr Interesse an anderen Kulturen ist dagegen vergleichsweise gering, ergab eine Sonderauswertung der Pisa-Studie.
Deutsche Jugendliche können globale Probleme besonders gut erklären – aber sie glauben am wenigsten, dass sie etwas dagegen tun können. Das ergab eine Pisa-Befragung in 66 Staaten.
Das Coronavirus und seine Folgen treffen die Menschen unterschiedlich hart. Die OECD warnt nun davor, dass erreichte Fortschritte in der Integration zunichte gemacht werden. Es brauche nun ein starkes Signal.
Die Industrieländer streiten hart darüber, wie die Gewinne von Unternehmen aufzuteilen sind – und wo welche Steuern fällig werden. Eine wichtige Frage ist aber nach wie vor unbeantwortet.
Mit der größten internationalen Steuerreform seit Jahrzehnten will die Industriestaatenorganisation OECD den Umgang mit globalen Konzernen regeln. Jetzt sind sich die 137 beteiligten Staaten so nah gekommen, dass ein Durchbruch bevorsteht.
Eine neue und umfassende amerikanische Studie mit Daten aus aller Welt zeigt: Das Sterberisiko bei einer Covid-19-Erkrankung ist nun nicht mehr kleinzureden. Besonders Menschen über 45 Jahren sind gefährdet.
Von wegen Braindrain: Hiesige Universitäten ziehen Spitzenforscher aus der ganzen Welt an und könnten durch die Corona-Krise noch attraktiver werden. Mancher sieht eine „historische Chance“.
Dass die Schulen hierzulande digital hinterher hinken, haben die meisten in der Coronazeit bemerkt. Jetzt gibt es aber mit einer neuen Pisa-Sonderauswertung handfeste Daten dazu.
Viele Einwanderer sind nicht wegen ihrer Ethnie, sondern wegen ihrer sozialen Herkunft benachteiligt. Im Ergebnis macht das keinen Unterschied – im Streit über die richtige Politik schon.
Bei der Eröffnung des parlamentarischen Sitzungsjahrs in Den Haag stand die Finanzplanung im Zeichen der Pandemie: Die Regierung weitet die Ausgaben aus. Aber Corona beeinträchtigt den Spielraum.
Sollten die jahrelangen Verhandlungen über eine eigene Digitalsteuer weiterhin nichts bringen, will die EU nächstes Jahr Pläne für eine eigene Digitalsteuer vorlegen. Bei dem Thema gelte „jetzt oder nie“.
Die Industriestaaten-Organisation ist wegen Corona besorgt um die Bildung hierzulande: Sie sieht hohe Kosten durch Heimunterricht, bemängelt schlechte Digitalisierung, selbst die hoch gelobte duale Ausbildung leide gleich doppelt.
Menschen mit Behinderung fördern deutsche Unternehmen häufig. In Sachen Integration von Zuwanderern sieht es dagegen weniger gut aus.
Computer passen sich immer besser an uns an. Das ist sehr angenehm – und gefährlich.
Die Regierung steckt in der Klemme: Sie muss an sich gesunde Unternehmen erhalten, sollte aber niemanden künstlich am Leben halten.
Unternehmen sollen künftig für Menschenrechtsverstöße entlang der Lieferkette haften. Ist das notwendig oder eine Zumutung?
Verantwortungsvoller Handel: Ab 2021 müssen Unternehmen wissen, woher die Stoffe kommen, die sie in ihren Produkten verarbeiten.
Die Arbeitslosigkeit steuert in den OECD-Mitgliedsländer auf eine Rekordhöhe seit 30er Jahren zu. Kommt es zu einer zweiten Corona-Welle, würde der Anstieg noch höher.
Wir sind stark genug für die Corona-Rezession, sagen Deutsche Bank und Commerzbank. Aber die wahre Gefahr kommt erst noch.
Die Vereinigten Staaten steigen aus wichtigen internationalen Verhandlungen aus. Kommen jetzt lauter nationale Digitalsteuern?
Um mehr als ein Fünftel ist das britische Bruttoinlandsprodukt im April gesunken. Die Arbeitslosigkeit dürfte bald „wie ein Tsunami“ ansteigen, warnen Fachleute.
In Israel wächst die Sorge vor einer zweiten Corona-Welle: Besonders in den wiedereröffneten Schulen steigen die Infektionszahlen. Die Regeln sind streng: Sobald nur ein Schüler oder Lehrer nachweislich infiziert ist, wird sofort die ganze Schule geschlossen.
Die Corona-Krise hat die diesjährigen Urlaubspläne zerstört. Nicht nur Spanien und Frankreich leiden darunter extrem. Auch in anderen europäischen Ländern drohen Einkommensverluste.
Der Welthandel ist ins Stocken geraten. Lange erprobte Lieferketten reißen. Mancher sieht schon eine Renaissance für den Standort Deutschland – die aber auf sich warten lassen dürfte.
In puncto Intensivbetten stand Deutschland schon vor der Corona-Krise deutlich besser da als viele andere Industriestaaten, meldet die OECD. Nun seien die Kapazitäten zudem weiter ausgebaut worden.