Sieg für Arbeitgeber beim Mindestlohn
Das gestreckte Plus auf 12,82 Euro empört die Gewerkschaften. Doch die Regierung folgt der Kommission.
Das gestreckte Plus auf 12,82 Euro empört die Gewerkschaften. Doch die Regierung folgt der Kommission.
Seit 2015 gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Erhöhungen wurden bisher einvernehmlich beschlossen. Doch dieses Mal kommt es zum Knall zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern. Es geht um 82 Cent.
In der Kommission kracht es, die Gewerkschaften fordern einen höheren Anstieg des Mindestlohns. Doch ist die Empfehlung klug. Eine gute Nachricht bleibt Geringqualifizierten obendrein.
Anschließend soll der Mindestlohn Anfang 2025 auf 12,82€ angehoben werden. Das bedeutet für fast 6 Millionen Beschäftigte im Mindestlohnsektor einen deutlichen Reallohnverlust, so Stefan Körzell vom Deutschen Gewerkschaftsbund.
Nach dem Wagner-Aufstand beginnt die Aufarbeitung – in Russland, der Ukraine und im Westen. Sonneberg hat sich für einen Landrat von der AfD entschieden. Und: Vor 60 Jahren hielt John F. Kennedy eine berühmte Rede. Der F.A.Z. Newsletter
Eine Erhöhung um 34 Prozent auf 11.402 türkische Lira ist geplant.
Kanzler Scholz empfängt den chinesischen Ministerpräsidenten Li. Zwei Häftlinge streiten in Karlsruhe für mehr Lohn. Und Bundestrainer Flick braucht einen Sieg. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Bewohner der Stadt Zürich haben für die Einführung eines Mindestlohns gestimmt. Ökonomen halten das nicht für eine gute Idee.
Der FC Bayern München hat Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum über Jahre hinweg zu schlecht bezahlt. Der Zoll ermittelte. Nun wird es teuer für den Klub.
Lehrbeauftragte an Universitäten und Hochschulen in Hessen fordern mehr Geld. Und sie stoßen mit diesem Wunsch auf Verständnis
Viele Lehrbeauftragte bekommen für die Vor- und Nachbereitung von Stunden an hessischen Hochschulen kein Geld. So landen sie unter dem Mindestlohn. Das muss sich ändern, wie die GEW fordert.
Von der Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro profitiert eine Bevölkerungsgruppe ganz besonders.
Die Aktivisten der Letzten Generation wollen sich nicht aufhalten lassen, die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft ringen weiter um einen neuen Tarifvertrag, und die Corona-Impfung verliert ihren Sonderstatus. Der F.A.Z.-Newsletter
Vollzeitbeschäftigte in Hessen kamen 2022 im Schnitt auf 4571 Euro brutto pro Monat. Anwälte, Piloten und Ärzte verdienen besonders gut. Fast in allen Berufen verdienten Frauen weniger als Männer.
Ein Eilantrag der Deutschen Bahn endet mit einem Vergleich. Damit fällt der geplante 50-Stunden-Streik vorerst aus. Zu Einschränkungen könnte es trotzdem kommen.
Man habe bis zur letzten Minute versucht, den Streik abzuwenden, sagt die Deutsche Bahn. Auch die EVG sagt, man sei in den Gesprächen „weit gekommen“, aber eben nicht weit genug.
Die EVG geht in die dritte Streikrunde. Ein Gespräch mit den Verhandlungsführern über die Belastungen für die Kunden, festgefahrene Verhandlungen und die Wut der Mitglieder.
Die EVG geht in die dritte Streikrunde. Ein Gespräch mit den Verhandlungsführern über die Belastungen für die Kunden, festgefahrene Verhandlungen und die Wut der Mitglieder.
Die freie Presse ist essenziell für unsere Demokratie. Sie ist in ihren Fundamenten wirtschaftlich bedroht. Das betrifft Zeitungen, aber auch Zeitschriften. Wer die Presse nun fördern will, muss sich daran orientieren. Ein Gastbeitrag.
Mit dem Start des Deutschlandtickets können Bahnfahrer die Feiertage im Mai besonders gut nutzen. Außerdem wird die Corona-App immer weiter abgerüstet. Das ist neu im Mai.
4,39 Prozent im Westen, 5,86 Prozent im Osten – das wirft die Rentenformel aus. Aber warum so viel mehr im Osten? Hier schlägt die außerplanmäßige Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro durch.
Jahrelang wird eine Frau für ihre Arbeit in einem Yoga-Verein nur mit einem Taschengeld bezahlt. Laut Bundesarbeitsgericht steht ihr aber Mindestlohn zu, da es sich nicht um eine Religionsgemeinschaft handelt.
Die EVG sieht in dem Bahnvorschlag keine Grundlage für Verhandlungen. Sie fordert ein verbessertes Angebot – sonst drohen abermals Warnstreiks.
Vor zehn Jahren warf ein Unglück ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie. Im Interview spricht Gisela Burckhardt von Femnet darüber, wie es Bangladeschs Näherinnen heute geht.
Nach dem Streik will DB-Personalvorstand Martin Seiler schnell wieder an den Verhandlungstisch. Aufstehen wolle er erst wieder, wenn alles geklärt ist, sagt er im F.A.Z.-Interview. Dafür müsse aber auch die EVG bereit sein.
Über den Streik der Lkw-Fahrer auf dem Rastplatz Gräfenhausen an der A5 ist Dirk Engelhardt vom Bundesverband Güterkraftverkehr froh. Er sieht eine Abwärtsspirale beim Umgang mit Arbeitskräften und Gefahr für die Sicherheit.
Neue Arbeitszeitvorschriften, Einmischung beim Mindestlohn: Gesamtmetall-Chef Stefan Wolf spricht Klartext, was die Skepsis gegenüber dem Arbeitsminister angeht.
Für die Lastwagenfahrer an der A5 zeichnet sich eine Lösung ab. Doch die Proteste zeigen, dass auf deutschen Autobahnen viele Regeln fernab der Realität bleiben.
Der Mindestverdienst steigt in Frankreich automatisch – bei hoher Inflationsrate auch unterjährig.
Die Politik darf die Tarifautonomie nicht schwächen. Mindestlöhne müssen sich an Tariflöhnen orientieren.
Der Arbeitsminister hat nicht nur die Arbeitgeber gegen sich aufgebracht. Auch der CDU-Arbeitnehmerflügel reagiert mit Unverständnis, dabei hatte dieser Heils 12-Euro-Gesetz noch unterstützt.
Kiew ist verärgert ob der Veröffentlichung amerikanischer Geheimdokumente, Macron irritiert mit Aussagen zu China und die Bayern müssen nach Manchester. Der F.A.Z. Newsletter.
Arbeitsminister Heil kündigt eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns an – und erntet damit scharfe Kritik. Die Politik soll sich nicht einmischen, finden die Arbeitgeber.
Der Streit um die nächste Erhöhung des Mindestlohns ist im vollen Gange: Nun hat sich die Politik schon wieder eingemischt – überflüssigerweise.
Was schwerer sei, müssten Speditionen übernehmen, sagt Hubertus Heil. Außer Paketboten will der Arbeitsminister auch Reinigungskräfte entlasten und per Gesetz regeln, dass bei Aufträgen des Bundes Tarifverträge gelten.