Mindestlohn stärker gestiegen als Inflation
Eine Studie könnte neues Licht auf den Streit über die Höhe des Mindestlohns werfen: Betrachtet man einen längeren Zeitraum, ist der Mindestlohn in Deutschland stärker gestiegen als die Preise.
Eine Studie könnte neues Licht auf den Streit über die Höhe des Mindestlohns werfen: Betrachtet man einen längeren Zeitraum, ist der Mindestlohn in Deutschland stärker gestiegen als die Preise.
In der Ampelkoalition hat die SPD akzeptiert, dass Politik mit der Anerkennung der Wirklichkeit beginnt. Auf ihren Parteitagen ist davon wenig zu sehen. So wird sie zum Kanzlerwahlverein. Die Frage ist nur: Wie lange noch?
Die Höhe der Steigerung war umstritten, aber das Ministerium von Hubertus Heil setzt damit die Entscheidung der Mindestlohnkommission um. Auch für 2025 steht der Plan nun fest.
Die frühere Linkenpolitikerin will die Lohnuntergrenze auf 14 Euro anheben. Außerdem sollen Spitzeneinkommen und Vermögen stärker besteuert werden.
Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) findet es dumm, eine Arbeit zu kündigen, um Bürgergeld zu beziehen. Die Ampel habe schon viel dafür getan, dass sich Arbeit mehr lohnt. Die Erhöhung des Mindestlohns reicht ihm nicht aus.
Forderung der Grünen: Den Mindestlohn auf ein armutsfestes Niveau anheben
Kündigen Arbeitnehmer ihre Jobs, um das Bürgergeld zu beziehen? Eine Umfrage unter Reinigungsfirmen legt nahe, dass dies gar nicht selten vorkommt.
Zum 1. Januar steigt der Mindestlohn in Deutschland auf 12,41 Euro. Weil das Leben teurer geworden sei, sei das aber zu wenig, argumentiert der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil.
Die Saison der europäischen Spitzenliga endet mit einem Football-Fest. Doch hinter den Kulissen gibt es Misstöne. Es geht um die Bezahlung – und Spieler, die nicht einmal den Mindestlohn erhalten.
Hat die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zu einem Rückgang der Beschäftigung in Deutschland geführt?
Erdoğan treibt uns in die Armut. Urlaub im eigenen Land können wir uns nicht mehr leisten. Radikale Imame kommen davon, Kritiker werden auf der Straße denunziert.
Die Pflegelohnkomission hat kräftige Erhöhungen zum 1. Mai 2024 beschlossen. Doch Arbeitgeber warnen: Mangels Finanzierung drohen mehr Heimpleiten und zugleich höhere Kosten für Senioren.
Die Arbeit in Gefängnissen soll dazu beitragen, dass Häftlinge danach ein selbstbestimmtes und straffreies Leben führen. Doch an den Bedingungen hagelt es Kritik.
Südkorea hat die niedrigste Geburtenrate der Welt. An Ideen mangelt es der Politik nicht – doch es mehren sich die Stimmen, die meinen, dass sie ihr Ziel verfehlen.
Wie geht es der „Frankfurter Rundschau“? Das fragen sich auch die Mitarbeiter der Zeitung – und klagen über Intransparenz, niedrige Gehälter und Stellenabbau.
Stundenlöhne von 3,96 Euro und eine versagende Tarifautonomie – dennoch lehnt Italiens Regierungschefin Meloni eine staatliche Lohnuntergrenze ab. Ihre Wirtschafts- und Sozialpolitik schwankt zu oft zwischen zwischen Realismus und Populismus.
Italiens Opposition hat wegen der Sozialhilfe-Kürzungen einen „heißen Herbst“ angekündigt. Vor dem fürchte sie sich nicht, sagt Regierungschefin Meloni – und verweist bei der Wirtschaftslage auf internationale Verflechtungen.
Gewerkschaften fordern mehr Geld für Geringverdiener. Doch das ist gefährlicher als gedacht. Denn es zeigt sich womöglich erst langfristig, ob ein Mindestlohn Stellen kostet.
Rainer Dulger verteidigt die von der Mindestlohnkommission beschlossene Erhöhung um 41 Cent. Mehr sei gefährlich, kontert der Arbeitgeberpräsident den lauten Reformrufen von Grünen, Gewerkschaften und Sozialverbänden.
Der türkische Häusermarkt ist in der Krise: Preise explodieren, Mieten steigen, Verkäufe brechen ein. Nur Ausländer und Touristen profitieren.
Mehr als neun Millionen Arbeitnehmer in Deutschland verdienen nur etwas mehr als den Mindestlohn. Der Linken-Vorsitzende Bartsch sieht das als Beleg für ein zu niedriges Lohnniveau und warnt vor Altersarmut.
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat sich dafür ausgesprochen, dass künftig auch Ferienjobber Mindestlohn erhalten.
Für die Ausnahmen im Mindestlohngesetz gab es bei der Einführung im Jahr 2015 gute Gründe, die weiter gültig sind. Das sollte auch der SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert wissen.
Eine Ausnahmeregelung erlaubt es, dass minderjährige Ferienjobber weniger als den Mindestlohn verdienen. Der SPD-Generalsekretär hält dies für eine „nicht begründbare Verzerrung“ und fordert die Regierung auf die Praxis zu beenden.
Das deutsche Gesetz fordert, die Mindestlöhne hätten sich „nachlaufend“ an den Tariflöhnen zu orientieren. Doch längst läuft hier nichts mehr nach – im Gegenteil.
Früher verkaufte der Palast zumindest den Traum von etwas, das er nicht liefern konnte. Jetzt verarmt die Mittelschicht, Andersdenkende werden verfolgt. Wen wundert es, dass so viele nach Europa wollen?
Geht es nach SPD und Verdi, dann verlangt die neue Mindestlohnrichtlinie eine weitere außerplanmäßige Erhöhung per Gesetz. Doch einschlägige Juristen sehen es ganz anders - und die Regierung wohl auch.
Der Bundeskanzler hat die Erhöhungen des Mindestlohnes bekräftigt, aber auch Kritik an der Entscheidungsfindung geäußert: „Was klar ist, ist, dass wir alle ein bisschen enttäuscht sind von dem konkreten Vorschlag.“
Raguhn-Jeßnitz hat einen AfD-Bürgermeister. Die Ampel streitet über den Mindestlohn. Zwei Gerichte befassen sich mit Klagen gegen Impfstoffhersteller. Und Wimbledon beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Lars Klingbeil erwartet, dass der Mindestlohn auf 14 Euro steigt. Die FDP widerspricht ihm heftig. Auch der Kanzler äußert sich.
Die geplante Erhöhung um 41 Cent ist laut Parteichef Klingbeil nicht ausreichend. Er plädiert darauf die Europäische Mindestlohnrichtlinie im nächsten Jahr umzusetzen.
Mindestlohn, Balkonkraftwerke, Dieselskandal und Audi-Chefposten: Vor der Sommerpause wurden vielerorts noch wichtige Dinge auf den Weg gebracht. Der Wochenrückblick
„Sind Sie ein Besserwisser?“ Mit ihren bemühten Versuchen, Olaf Scholz zu examinieren, machte es Sandra Maischberger dem Kanzler zu einfach. Interessant war sein Zugeständnis, Europas bisheriges Flüchtlingssystem sei „völlig absurd“.
Bundeskanzler Scholz kritisiert das Bild, das die Koalition in der Debatte um das Heizungsgesetz abgibt. In einem Interview verteidigt er aber seinen Kommunikationsstil – und steht zur geringfügigen Erhöhung des Mindestlohns.
Bundesarbeitsminister Heil will nimmt damit den Vorschlag der Mindestlohnkommission auf. Kritik kommt auch aus der eigenen Partei.