Der höhere Mindestlohn belastet den Mittelstand
Der zu Jahresbeginn gestiegene Mindestlohn verschärft die Lage im deutschen Mittelstand: Besonders leiden darunter personalintensive Branchen wie das Gastgewerbe.
Viele junge Briten haben keine Perspektive. Der steigende Mindestlohn hilft ihnen wenig. Labours Finanzministerin könnte den Kurs ändern.
Der zu Jahresbeginn gestiegene Mindestlohn verschärft die Lage im deutschen Mittelstand: Besonders leiden darunter personalintensive Branchen wie das Gastgewerbe.
Höherer Mindestlohn, steigende Pendlerpauschale – und ein Lachgas-Verbot: Der Jahreswechsel bringt wieder zahlreiche Änderungen und Anpassungen. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Der Mindestlohn steigt, das Deutschlandticket wird teurer, und für Rentner könnte es mehr Geld geben. Wie sieht es mit steuerlichen Entlastungen aus? Die wichtigsten Änderungen im Überblick.
Mit seinem Urteil markiert der EuGH einen Wendepunkt in der europäischen Arbeitsmarktpolitik und stärkt die Position der Mitgliedstaaten. Damit zeichnen sich für die Entwicklung des deutschen Mindestlohns neue Leitplanken ab.
Strategiewechsel im Kampf gegen Trump: Ausgerechnet Bill Clintons ehemaliger Stratege James Carville ruft die Demokraten zu „ökonomischem Populismus“ auf. Was meint er damit?
Im kommenden Jahr steigt der Mindestlohn um 1,08 Euro je Stunde. Daher wollen 22 Prozent der direkt betroffenen Unternehmen Stellen abbauen. Eine Umfrage zeigt, wo besonders oft Mindestlohn gezahlt wird.
Glühwein und Bratwurst bleiben auf Hessens Weihnachtsmärkten preislich stabil. Warum größere Preissprünge laut Branchenverband dieses Jahr ausbleiben.
Bei der Festsetzung des Mindestlohns hatte man auf die EU-Richtlinie zu angemessenen Mindestlöhnen gebaut. Doch Teile davon sind nichtig, so der EuGH.
Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshof zur EU-Mindestlohnrichtlinie ist ein Fortschritt. Der Kampf um den Mindestlohn aber geht weiter. Und die politische Gängelung nicht nur durch Brüssel wird fortgesetzt.
Die EU darf nicht vorgeben, nach welchen Kriterien Staaten angemessene Mindestlöhne festsetzen, urteilt der Europäische Gerichtshof. Für die Höhe des Mindestlohns in Deutschland hat die Entscheidung keine direkte Folgen.
Ein Fachaufsatz wirft brisante Fragen auf. Womöglich darf die Regierung den Mindestlohn nicht auf 13,90 und 14,60 Euro erhöhen
Die Anhebung des Mindestlohns kostet Unternehmen geschätzt sechs Milliarden Euro zusätzlich. Doch dass Löhne, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit zusammenhängen, wird leider vielfach ausgeblendet.
Der Mindestlohn wird zum Januar 2026 zunächst von derzeit 12,82 Euro auf 13,90 Euro angehoben. Ein Jahr später folgt die Erhöhung auf 14,60 Euro. Die Regierung setzt damit einen Beschluss der Mindestlohnkommission um.
Im nächsten Jahr soll der Mindestlohn auf 13,90 Euro klettern. Dem Kabinettsbeschluss war eine kontroverse Debatte vorausgegangen. Arbeitsministerin Bas spricht von einem „wichtigen Schritt für mehr Gerechtigkeit und Anerkennung“.
Eine Arbeitnehmerin ist länger krank. Als 2022 ihr Arbeitsverhältnis endet, will sie nicht verbrauchten Urlaub aus dem Jahr 2018 abgelten lassen. Nun hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, welcher Lohn dabei zugrunde zu legen ist.
Kaum eine Branche bahnt so vielen Arbeitslosen den Weg in Beschäftigung wie die Zeitarbeit. Aber verschärfte Regulierung bremst sie aus. Und nun beginnt auch noch ein schwieriger Lohnkonflikt.
Bezahlen womöglich Fachkräfte durch Lohneinbußen für den Mindestlohn? Man stelle sich einmal vor, die Parteien der Mitte nähmen dieses Forschungsergebnis ähnlich ernst wie andere.
Verlieren Hilfskräfte ihre Jobs, drückt dies auf die Löhne der Hochqualifizierten. Zwei Studien mahnen zur Vorsicht.
Die EU-Außenminister beraten über das anstehende Trump-Putin-Treffen. Die Union hadert mit der Entscheidung des Kanzlers zu Israel. Und dem Staat fehlen immer mehr Beschäftigte. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Frankfurter Handwerkskammerpräsidentin, Susanne Haus, spricht über die Nöte der Branche, die Verantwortung der Politik und die Möglichkeiten der KI für Maler.
Die Mindestlohnerhöhung zwingt die Rüdesheimer Bäckerei Dries zu neuen Strategien. Neue und hochwertige Produkte sollen höhere Preise rechtfertigen.
Auf deutschen Feldern wurde 2025 so wenig Spargel und Erdbeeren geerntet wie seit Jahren nicht. Wegen der weiter stark steigenden Kosten wird sich der Trend fortsetzen, sagen Experten.
Von Erholung keine Spur: Der Umsatz der kleinen und mittelgroßen Unternehmen sinkt im Juni um 5,5 Prozent. Mit der Mindestlohnerhöhung droht die nächste Belastung.
Jeder vierte Jugendliche sucht nach der Schule schnelles Geld statt einer Ausbildung. Fachleute sind besorgt. Und es wirft die Frage auf, was die starken Mindestlohnerhöhungen damit zu tun haben.
Der Mindestlohn wird bis 2027 auf 13,90 Euro pro Stunde steigen. Das betrifft mehr Frauen als Männer und mehr Stellen in Ostdeutschland. Auch innerhalb der Branchen zeigen sich Unterschiede.
Von Schröders „Hartz-Reformen“ bis Merkels Mindestlohn: Michael Sommer führte die deutschen Gewerkschaften in einer entscheidenden Phase.
Gewerkschaften und Arbeitgeber schlagen für den Mindestlohn einstimmig Erhöhungen vor, die unter der politischen Zielvorgabe bleiben. Nun hat die SPD Klärungsbedarf.
Die Mindestlohnkommission hat die schrittweise Erhöhung des Mindestlohns empfohlen. Zum 1. Januar 2026 soll die Lohnuntergrenze demnach auf 13,90 Euro steigen, im Folgejahr auf 14,60 Euro.
Seit Jahresbeginn liegt der Mindestlohn bei 12,82 Euro. Nun hat die zuständige Kommission ihre Entscheidung über die künftige Höhe der Lohnuntergrenze bekanntgegeben.
Gebäudereinigung ist ohnehin ein hartes Geschäft, sagt Thomas Conrady – erst recht, wenn sich die Politik einmischt.
Der Mindestlohn folgt „nachlaufend der Tariflohnentwicklung“. So will es das Gesetz. Aber Recht und Wirklichkeit sind zweierlei, seit es als politisch schick gilt, die zuständige Kommission unter Druck zu setzen.
Ein Mindestlohn von 15 Euro träfe inbesondere Dienstleister. Noch im Juni entscheidet die zuständige Kommission. Logistik und Handel schlagen nun in breiter Formation Alarm.
Die Atomenergiebehörde berät wegen Israels Angriffen auf Iran, die G-7-Staaten kommen zu einem komplizierten Jubiläumstreffen zusammen und von Görlitz aus wird ins Universum geblickt. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Götz Rehn, Chef der Bio-Supermarktkette Alnatura, sieht einen Unterschied zwischen seinem Bio-Anspruch und dem der Discounter. Im Interview erklärt er, wie das Unternehmen weiter wachsen soll, und warum dafür auch Tegut-Standorte infrage kommen.
Stefan Körzell vertritt die Gewerkschaften in der Mindestlohnkommission. Im Interview erklärt er seine Erwartungen an deren Beschluss im Juni. Und warum er sich keinen 20-Euro-Wahlkampf wünscht.
Der Ökonom Simon Jäger hat Robert Habeck beraten. Jetzt kritisiert er die neue schwarz-rote Regierung für mangelnden Mut.