„Uns fehlt eine echte Vision für die Zukunft“
Der Ökonom Simon Jäger hat Robert Habeck beraten. Jetzt kritisiert er die neue schwarz-rote Regierung für mangelnden Mut.
Der Ökonom Simon Jäger hat Robert Habeck beraten. Jetzt kritisiert er die neue schwarz-rote Regierung für mangelnden Mut.
Steffen Kampeter führt die Arbeitgeber in der Mindestlohnkommission an – und lehnt die Zielmarke der Regierung ab. Arbeitsministerin Bas wirft er „unwürdige Drohgebärden“ und „Lohnpopulismus“ vor.
Arbeitgeber und einige Ökonomen warnen vor mehr Schwarzarbeit, wenn der Mindestlohn auf 15 Euro steigt. Für andere ist das Problem ein Kontrolldefizit.
Was würde ein Mindestlohn von 15 Euro für die Wirtschaft bedeuten? Laut dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall drohen schwere wirtschaftliche Schäden. Ein führender Ökonom widerspricht.
Ob Steuern, Rente oder Mindestlohn: Das von Schwarz-Rot Vereinbarte wird höchst unterschiedlich interpretiert. Wird das im Koalitionsalltag besser?
Die Generalsekretäre der Union und der SPD sind sich über eine gesetzliche Erhöhung des Mindestlohns uneins. Während sich die SPD die Erhöhung an der Mindestlohnkommission vorbei vorbehält, bremst die Union – mit Verweis auf den Koalitionsvertrag.
Ob Rentengarantie oder 15 Euro Mindestlohn – ein Entkoppeln des Sozialstaats von „störenden“ ökonomischen Rahmendaten ist das neue Leitmotiv. Leider garantiert das keinen Wohlstand.
Der SPD-Generalsekretär spricht über die Koalitionsverhandlungen, seinen Plan zum Wiederaufbau der SPD und die guten Eigenschaften von Friedrich Merz.
Kaum steht der Koalitionsvertrag, streiten Union und SPD schon darüber, was vereinbart ist. Woher kommt das Ziel von 15 Euro? Was steht im Gesetz? Antworten auf die Schlüsselfragen.
Die SPD weiß offenbar nicht, ob sie noch Volkspartei sein will. Unter dem Druck der erstarkten Linken wird sie zu einer weiteren Lobbypartei ohne Anspruch auf Gesamtverantwortung.
Am Wochenende hat CDU-Chef Merz in einem Interview gesagt, die Mindestlohnerhöhung ab 2026 sei nicht gewiss. Daraufhin haben sich zahlreiche Gegenstimmen aus der SPD zu Wort gemeldet, die auf eine Erhöhung des Mindestlohn pochen.
Philipp Türmer vertritt als Vorsitzender der Jusos ein Fünftel der SPD-Mitglieder. Dass er nun den Koalitionsvertrag ablehnt, bringt Unruhe in die Partei.
Nach ihrer Sondierung schienen sich Union und SPD fast schon einig über den Mindestlohn. Jetzt aber legen die Genossen verschärfte Forderungen nach.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat hausgemachte Probleme. Die Parteidiktatur sucht nach Antworten und will den Menschen den Konsum schmackhaft machen. Notfalls auch mit Urlaubsgeld.
Steuersenkung, Mindestlohnerhöhung, Straßenumbauten: Der Frankfurter Gastronom Christian Mook spricht im Interview über die Koalitionsverhandlungen von CDU und SPD in Berlin und die Verkehrspolitik in seiner Heimatstadt.
Noch bevor die ersten Spargel aus dem Boden kommen, warnen die Bauern vor höheren Preisen. Und selbst diese könnten die Kosten noch nicht auffangen: Manche geben auf, andere wechseln die Farbe.
In Deutschland nimmt die Ungleichheit zu, heißt es oft. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Ein Überblick.
Die Uhr muss wieder umgestellt werden, am Berliner Hauptbahnhof kommt es zu Gleissperrungen und Mofas und E-Scooter brauchen neue Versicherungskennzeichen. Was sich im März für Verbraucher ändert – ein Überblick.
Die Linke hat sich nach oben gekämpft und jubelt über mehr als acht Prozent der Stimmen. Das BSW beendet seine Wahlparty vorzeitig. Wagenknechts Triumphzug mündet in eine Zitterpartie.
Trotz Asylstreit deuten die Zeichen auf eine Koalition, die früher mal die große hieß. Harsche Worte hin oder her: In der Wirtschaftspolitik sind die Hürden überwindbar.
Der Niedriglohnsektor in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren geschrumpft. Der Abstand zu den Besserverdienern sinkt. Ökonomen haben dafür vor allem eine Erklärung.
Mit Fünf-Punkte-Plan über die Fünf-Prozent-Hürde? Das ist der Plan bei Sahra Wagenknecht und dem BSW. Ein Scheitern hätte auch Einfluss auf die politische Zukunft der Parteichefin.
Genaues Hinsehen ist geboten, wenn den Wählern konkrete Geldleistungen versprochen werden. Ansonsten droht eine Gefahr für die Demokratie.
Noch im Dezember nannten die meisten Befragten die Wirtschaft als dringlichstes Thema für die nächste Bundesregierung. Das hat sich über den Jahreswechsel geändert.
Nach Auffassung des Generalanwalts beim Europäischen Gerichtshof hatte Europa keine Befugnis dazu, sich in Lohnregelungen einzumischen.
Der Wahlkampf droht ein großes Thema mit kleinem Karo totzuschlagen. Dabei sollte doch klar sein: Schlimmer als ein Kipppunkt des Klimas ist der Kipppunkt deutscher Wettbewerbsfähigkeit.
Im neuen Jahr nimmt der Bundestagswahlkampf Fahrt auf. Polen übernimmt den EU-Ratsvorsitz. Welche Änderungen 2025 anstehen. Und: So spannend beginnt das Kinojahr. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die elektronische Patientenakte kommt, das Briefporto steigt, und es gibt neue Möglichkeiten beim Nachnamen. Die wichtigsten Änderungen zum neuen Jahr im Überblick.
Manche Gesetzesvorhaben sind auf der Strecke geblieben, andere sind ungewiss. Gleichwohl gibt es auch im neuen Jahr wieder jede Menge Neuerungen. Ein Überblick.
Mindestlohn, Kindergeld, Stromkosten: Was ändert sich im neuen Jahr? Wo müssen Verbraucher mit steigenden Belastungen rechnen?
Der Bundeskanzler setzt auf eine Reform der Schuldenbremse und einen Investitionsbonus, um Deutschlands Wirtschaft zu stärken. Zudem sprach er sich auf einer Parteikonferenz für eine „Netzentgeltbremse“ und einen Mindestlohn von 15 Euro aus.
In Thüringen und Sachsen kommen die Gespräche mit dem BSW ins Stocken, vor 2027 soll der Rundfunkbetrag nicht steigen, und in Paris wird der Ballon d’Or verliehen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das Arbeitsministerium verkündet, die EU-Mindestlohnrichtlinie werde hierzulande ordnungsgemäß umgesetzt. Das ist angesichts der Vorgeschichte bemerkenswert.
Weniger Helferjobs, weniger Zeitarbeit, weniger befristete Stellen – wer das für einen Erfolg hält, übersieht sie Konsequenzen: Immer mehr Arbeitslosen bleibt der Weg in Arbeit ganz versperrt.
Zur Lohnbemessung muss die Mindestlohnkommission eine Gesamtabwägung treffen. Minister Heil kann nicht einfach reingrätschen.
Der Arbeitsminister setzt die hiesige Mindestlohnkommission mit Hinweis auf EU-Regeln unter Druck. Aber die Sozialdemokraten im Norden halten diese für rechtswidrig und wollen sie per Klage kippen.