Landwirte fordern mehr Geld für Milch und Fleisch
Der Milchpreis ist ein ewiger Zankapfel in der Landwirtschaft. Jetzt fordern die Landwirte einen 50-prozentigen Aufschlag. Auch Fleisch soll besser bezahlt werden. Doch die Verarbeiter bleiben hart.
Der Milchpreis ist ein ewiger Zankapfel in der Landwirtschaft. Jetzt fordern die Landwirte einen 50-prozentigen Aufschlag. Auch Fleisch soll besser bezahlt werden. Doch die Verarbeiter bleiben hart.
Darf etwas Hamburger heißen, wo gar kein Fleisch drin ist? Die Antwort ist „ja“, die Veganer-Lobby hat sich durchgesetzt.
Rückschlag für die Agrarlobby: Fleischersatzprodukte dürfen weiterhin Bezeichnungen wie Steak, Wurst, Schnitzel und Burger im Namen tragen. Das hat das EU-Parlament entschieden. Anders sieht es bei Ersatzprodukten für Milcherzeugnisse aus.
Es geht um die Wurst. Nächste Woche entscheidet das EU-Parlament über eine verschärfte Kennzeichnung von Fleisch- und Milchalternativen. Die Meinungen über Verbraucherinteressen und fairen Wettbewerb gehen weit auseinander.
Thomas Greim hat Denn’s zur größten deutschen Biomarktkette gemacht. Nebenher führt er einen Ökohof mit mehr als tausend Kühen. Über einen Bio-Versuch im Großformat.
Mit Bobotie kann sich der Südafrika-Fan auch in Pandemiezeiten ein Stück seines Sehnsuchtslandes ins traute Heim holen. Denn das Gericht schaffen auch ungeübte Köche – sofern sie nebenbei nicht zu viel vom Koch-Wein trinken.
Ob Alhambra oder Taj Mahal – orientalische Gärten haben einen ganz eigenen Reiz. Woher der rührt und warum die Vorstellung vom Paradiesgarten falsch ist, ergründet ein neues Buch.
Viele Landwirte fürchten um ihre Existenz, weil neue Regeln dem Vieh das Leben verschönern sollen. Und jetzt kommt auch noch die Schweinepest. Ein Besuch auf dem Bauernhof.
Frankfurter Landwirte kritisieren die Auflagen für Tierhaltung und Klimaschutz sowie den Preisdruck. Viele befinden sich in einer Zwickmühle.
Für mehr Tierwohl hatte die Borchert-Kommission eine Abgabe auf tierische Produkte vorgeschlagen. Das Landwirtschaftsministerium hat nun berechnet, wie sich das im Portemonnaie der Verbraucher bemerkbar machen könnte.
Kühe aus Übersee, tiefgefrorenes Bullensperma, Computer für die Bauern: So wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die Viehhaltung in Deutschland auf Leistung getrimmt. Unter den Auswüchsen leiden wir noch heute. Ein Gastbeitrag.
Kunstaktionen und Bordellführungen machen derzeit auf die missliche Lage des Rotlichts und dessen prägenden Charakter für das Bahnhofsviertel aufmerksam. Doch der Grund, warum sich das Milieu für Neugierige öffnet, ist ein wirtschaftlicher.
Ein Klimaforschungsprojekt der Uni Gießen untersucht, welchen Einfluss eine in Zukunft erwartete höhere Kohlendioxidkonzentration auf Pflanzen hätte. Dabei zeigt sich: Nicht jede Pflanze kann das gut verarbeiten.
Mehr als 9000 Verbraucher haben den Preis für die neue Bio-Milch mitbestimmt, die am Montag in Hessen in den Verkauf kommt. Sie ist nicht die erste Marke, die mit Tierwohl und fairer Vergütung der Landwirte wirbt. Ein Vergleich.
Die Feier auf dem Opernplatz ist eskaliert. Verbraucher haben den Preis einer Bio-Milch mitbestimmt. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Seit einem Jahr versorgt die Frankfurter Frauenmilchbank frühgeborene Babys. Nach wie vor ist es die einzige Einrichtung dieser Art in Hessen. Doch weitere könnten folgen.
Zum 30. Jahrestag der deutsch-deutschen Währungsunion spricht der frühere Bundespräsident Joachim Gauck über den Wert des Geldes und die Liebe zur Demokratie.
Die Corona-Krise hat abermals die unhaltbaren Zustände in der Fleischindustrie offenbart. Nun kommt heraus: Die Massentierhaltung ist generell anfällig für Pandemien und zugleich deren Verursacher.
Ohne die Schweizer Einkaufstouristen leiden die Läden im deutschen Grenzgebiet. Nach den Hamsterkäufen kurz vor Schließung der Grenzen, haben Einheimische jetzt mehr Ruhe und Platz.
Niederländer denken sehr wohl solidarisch – viele finden es aber unsolidarisch, wenn Länder in normalen Zeiten undiszipliniert haushalten und darauf setzen, dass sie zur Not schon Hilfe bekommen werden.
Landwirte fürchten einen Verfall des Milchpreises. Großabnehmer fragen plötzlich weniger nach, auch der Export bricht ein. Die Politik versucht, das Schlimmste zu verhindern.
Verbraucher greifen in den letzten Jahren immer häufiger zu pflanzlichem Milchersatz. Der Anbau von Hafer ist für Hessens Landwirte dadurch nicht bedeutender geworden.
Auch die Bauern zählen zu jenen Helden des Alltags, deren Bedeutung vielen erst jetzt klar wird. Doch es wird der Tag kommen, an dem die neue Wertschätzung für die Landwirte noch auf eine harte Probe gestellt wird.
Das Coronavirus vermiest den Schokoladenherstellern aus der Schweiz das Ostergeschäft. Die Unternehmen reagieren mit Rabatten – und mit guten Taten.
Proteinprodukte machen schlank und stark – das wollen zumindest einige Händler ihren Kunden weismachen. Was hinter dem Hype steckt.
So schnell verhungert in Deutschland niemand. Dennoch: Genug Essen und Getränke für ein paar Tage zuhause zu haben, beruhigt die Nerven. Einige Lebensmittel sind – richtig gelagert – sogar unverwüstlich.
Die amerikanische Eismarke Ben & Jerry’s wurde einst von Hippies gegründet – seit jeher haben faire Bezahlung und nachhaltige Produktion Priorität. Heute kämpft der Chef Matthew McCarthy gegen Präsident Donald Trump.
Erst haben Landwirte dem Fahrer eines Milchtankers 10.000 Liter überlassen, Stunden später konnten sie diese wieder abpumpen. Denn der Lastwagen war von der A7 nahe Fulda abgekommen und lag auf der Seite. Der Schaden ist beträchtlich.
In der Nacht zum Dienstag ist ein mit Milch beladener Lastwagen auf der Autobahn 7 verunglückt und hat tausend Liter Milch verloren. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt. Die Unfallursache war zunächst unklar.
Viele Bauern sind unzufrieden: schlechtes Image, zu niedrige Preise. Bei Oswald Henkel läuft das anders. Er lässt sich keine Preise diktieren, seine Kühe haben Hörner und die Schweine stehen auf Stroh. Wie macht er das?
Eine Kommission spricht sich für eine Steuer auf tierische Produkte aus. Das Geld soll es den Landwirten ermöglichen, ihre Ställe tiergerecht umzubauen.
Landwirte sollen besser von ihrer Arbeit leben können. Eine Initiative im Rheingau klopft aus diesem Grund die Wünsche und die Zahlungsbereitschaft von Verbrauchern ab. Bald soll die erste Milch im Kühlregal stehen.
Verbraucher können mit einer Initiative den Milchpreis mitbestimmen. Über Sturm „Sabine“ freuen sich vor allem Kinder. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Während immer weniger Kuhmilch getrunken wird, steht in den Läden immer mehr Soja- oder Hafermilch. Bald setzt sogar die Kaffeekette Starbucks fast komplett auf solche Alternativen.
21 Cent je Kotelett, neun Cent für ein Glas Milch und zwei Cent je Kartoffel: So wenig bleibt bei den Bauern hängen. Landwirt Willi Billau hat Ideen für höhere Preise und eine klare Meinung zu politischen Eingriffen.
Gemüse und Obst, Getreide und Nüsse, hier und da Ei, etwas Milch, ein wenig Sahne. Im Darmstädter „Radieschen“ ist das seit 24 Jahren die Maxime.