Warum Arbeiter die AfD wählen
Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz war die AfD bei Arbeitern besonders erfolgreich. Bei der Kommunalwahl in Hessen punktete die Partei unter anderem an Orten mit kriselnden Industriebetrieben.
Die SPD-Abgeordnete Nina Scheer weist die Kritik, die Wirtschaftsministerin Reiche in der F.A.Z. an der Energiewende geäußert hat, scharf zurück. Reiche ziehe die deutschen Klimaziele „ins Lächerliche“, kenne Fakten nicht und verzögere Gesetzesvorlagen.
Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz war die AfD bei Arbeitern besonders erfolgreich. Bei der Kommunalwahl in Hessen punktete die Partei unter anderem an Orten mit kriselnden Industriebetrieben.
Der Irankrieg verschärft die schwierige Lage ohnehin kriselnder Branchen. Die Industrie appelliert an die Politik. Die Wirtschaftsministerin appelliert an den Umweltminister. Und Ökonomen an die Gesellschaft: Sagt Ja zum Fracking.
Erste Produkte werden knapp und teuer, Lieferketten drohen zu reißen. Die Chemiebranche befindet sich im Ausnahmezustand. Das liegt nicht nur am Irankrieg, sondern auch an der Deindustrialisierung in Deutschland.
Der Kanzler gibt sich auf dem CDU-Parteitag versöhnlich – weniger in Richtung des Wirtschaftsflügels, sondern vor allem zur SPD. Manchmal klingt er schon wie sein Vorgänger.
Erstmals belegen Zahlen: Die Ausgaben für Kraftwerke und Netze sind bis 2017 kaum, dann aber explosionsartig gestiegen. Dafür springt immer öfter der Staat ein.
BASF-Chef Markus Kamieth ist derzeit Präsident des europäischen Chemieverbands Cefic. Im Gespräch zeichnet er ein düsteres Bild der Lage der Industrie. Von den Regierungschefs der EU fordert er schnelle Reformen.
Produktion auf einem Dreißigjahrestief und Auslastung so niedrig wie noch nie: Die deutschen Chemieunternehmen stehen unter Druck. Das zeigt der Rekordverlust von Wacker.
Vorstandschef Hartel fordert von der Politik niedrigere Energiepreise und einen konsequenten Bürokratieabbau. Das Unternehmen streicht fast jeden zehnten Arbeitsplatz.
Einen Strompreis von fünf Cent hat die Bundesregierung energieintensiven Unternehmen in Aussicht gestellt. Doch die Rechnung geht nicht auf.
Der Druck auf Friedrich Merz aus der Wirtschaft wächst. Der Kanzler reagiert – doch Wirtschaftsweise Veronika Grimm kritisiert, er rede die Situation immer noch schön.
Aus Sorge vor einem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit bremst der Chemiekonzern BASF seine Investitionen in den Klimaschutz. Das Thema bleibe langfristig aber relevant, sagt Finanzvorstand Elvermann.
Höherer Mindestlohn, steigende Pendlerpauschale – und ein Lachgas-Verbot: Der Jahreswechsel bringt wieder zahlreiche Änderungen und Anpassungen. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Alles sollte anders werden in der Wirtschaftspolitik – so versprach es die Union im Wahlkampf. Heute führt sie in vielen Bereichen die Politik der Ampelkoalition fort.
Es ist zu einfach, die Schuld an fehlenden Reformen allein der Politik zuzuschreiben. Erneuerung scheitert nicht nur an unterschiedlichen Positionen von Koalitionspartnern.
Keine Aktie war 2025 so erfolgreich wie die des Krisenkonzerns Thyssenkrupp. Im Interview spricht Vorstandschef Miguel López darüber, wie er seine Stahlwerke retten will – und warum grüner Stahl Autos kaum teurer macht.
Für Eingriffe aller Art gilt: Die Summe macht’s. So wie Gulliver nicht von einem Faden am Boden gehalten wurde, lähmt ein dichtes Regulierungsgeflecht die ökonomische Dynamik. Ein Plädoyer.
Der Kanzler beschwört Erfolge, doch neue Prognosen zeichnen ein düsteres Bild: Deutschland droht die Dauerstagnation bis weit ins nächste Jahrzehnt.
Deutschlands letztes Werk für die Silizium-Produktion schließt zum Jahresende – ausgerechnet in einer Phase, in der es um die Sicherung von Rohstoffen geht. Das liegt an Standortnachteilen und an der Konkurrenz aus China.
Die chemische Industrie steckt im Tal der Tränen fest. Die Produktion befindet sich auf einem Dreißigjahrestief, für das nächsten Jahr macht der Branchenverband VCI wenig Hoffnung auf Besserung.
Eröffnet die SPD Arbeitsunwilligen in der Bürgergeldreform ein Schlupfloch? Konkret geht es um Arbeitslose, die eine Zusammenarbeit mit dem Jobcenter verweigern. In der Union befürchten das viele. Der Kabinettsbeschluss wurde verschoben.
Der Bundesfinanzhof trifft eine Entscheidung zur Grundsteuer. Die Spitzen von Union und SPD treffen sich zum letzten Koalitionsausschuss des Jahres. Und Australien schränkt die Social-Media-Nutzung ein. Der F.A.Z. Frühdenker.
Michael Otto ist einer der bekanntesten Unternehmer Deutschlands. Der 82-Jährige hat eine klare Meinung, ob Deutsche länger arbeiten müssen und die Wirtschaft mit der AfD reden soll. Und er verrät, warum er vor 25 Jahren nicht in Amazon investiert hat.
Billigstromland statt Billiglohnland: Chinas voll automatisierte Fabriken schreiben dank günstigen Ökostroms die Regeln der globalen Industrie neu. Europa läuft Gefahr, diesen Wandel zu verpassen.
Es gibt viele Stellschrauben für die Wirtschaftspolitik, den Trend des Arbeitsvolumens zu verbessern. Warum die Bundesregierung sie nutzen sollte.
Politiker lieben es, sich in den Markt einzumischen. Sie lernen es einfach nicht.
Im Jahr 2025 kündigten viele hessische Betriebe Stellenabbau an. Rechnet man die Zahlen zusammen, bestätigt sich, was Experten schon länger sagen: Das ist keine konjunkturelle Delle, sondern eine Strukturkrise.
Gewerkschaftschefin Christiane Benner wirft den deutschen Chefs Planlosigkeit vor. Im Interview warnt sie davor, dass zunehmend jüngere Arbeiter von den Sparprogrammen der Unternehmen betroffen sein werden.
Verpulvert Deutschland seine Zukunft? Monika Schnitzer, die Sachverständigenratsvorsitzende, streitet mit Jens Südekum, dem Berater des Finanzministers, über Sondervermögen und Rentenpaket. Einig sind sie sich nur, wenn es um Lobbyisten geht.
Der Bundeskanzler will seine Kernklientel nicht verprellen – und erinnert zunehmend an Angela Merkel. Die Wirtschaftswende ist so nicht zu schaffen.
Sie fragen: Die Regierung plant, einen Industriestrompreis einzuführen. Wird dieser die deutsche Wirtschaft wieder international wettbewerbsfähig machen? Ein Ökonom antwortet: eher nicht.
Die Union arbeitet an einem Erfolg der Koalition. Hinter den Kulissen berät sie über die Alternative. Eine Neuwahl hat dabei niemand vor Augen.
Die Koalitionsspitzen haben ihre Streitpunkte vertagt. Doch bei der Jungen Union erwartet Bundeskanzler Friedrich Merz an diesem Wochenende Widerspruch.
Die Begrenzung des Industriestrompreises auf drei Jahre sorgt für Kritik. Unternehmen wie Lanxess und Wacker Chemie fordern langfristige Planungssicherheit.
Die Bundesregierung will im kommenden Jahr erstmal nur zehn Gigawatt ausschreiben – halb so viel wie im Koalitionsvertrag geplant. Damit ist der Kohleausstieg 2030 wohl endgültig vom Tisch.
Der Parteinachwuchs der Union debattiert über die Rente. Der Kölner Hauptbahnhof wird für 10 Tage gesperrt. Und die DFB-Männer treffen im vorletzten WM-Qualifikationsspiel auf Luxemburg. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Koalition bemüht sich, mit wirtschafts- und energiepolitischen Vorhaben Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Die Reaktionen fallen aber unterschiedlich aus.