SPD und Grüne wollen für „grünen Stahl“ kämpfen
Arcelor Mittal will keinen grünen Stahl in Deutschland herstellen, die Politik ist alarmiert. SPD und Grüne gehen in die Offensive und setzen die Wirtschaftsministerin unter Druck.
Arcelor Mittal will keinen grünen Stahl in Deutschland herstellen, die Politik ist alarmiert. SPD und Grüne gehen in die Offensive und setzen die Wirtschaftsministerin unter Druck.
Die neuen US-Importzölle treffen die ohnehin gebeutelte Stahlbranche mit Wucht. Größere Spieler fürchten den internationalen Marktdruck, kleinere die direkten Effekte.
Merz und Pistorius in Vilnius. Die G-7-Finanzminister beenden ihr Treffen in Kanada. Und Heidenheim empfängt im Hinspiel der Bundesliga-Relegation die SV Elversberg. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bekennt sich zu Wind- und Sonnenkraft, will aber auch die Bezahlbarkeit sicherstellen und Stromausfälle wie in Spanien vermeiden. Leicht wird es nicht, 40 neue Gaskraftwerke und einen Industriestrompreis durchzusetzen.
Der Begriff „Zukunft“ ist gerade in Berlin allgegenwärtig. Deutschland soll technologisch wieder zum Vorreiter werden. Drei Minister aus der Union skizzieren, wie das gelingen soll.
Ein Jahr nach BASF stellt auch Bayer die Weichen für die Schließung des Standorts Frankfurt. Deutsche Unternehmen brauchen jetzt dringend Unterstützung wie den vergünstigten Industriestrompreis.
Bei ihrem ersten größeren Auftritt betont die neue Bundeswirtschaftsministerin die Bedeutung von Gas. Sie wolle sich „ehrlich machen“ zum Stand der Energiewende.
Kleine und mittlere Betriebe versprechen sich von der Ära Merz vor allem sinkende Energiepreise und weniger Bürokratie. Doch in mancherlei Hinsicht sind sie auch skeptisch.
Das Geschäft des Technologiekonzerns Schunk mit Kunden aus der Autobranche schwächelt. Nun wird mit dem Betriebsrat über den Abbau von Arbeitsplätzen verhandelt.
Wegen der unsicheren Energieversorgung und der stockenden Digitalisierung planen Unternehmen zunehmend die Verlegung von Fabriken. LBBW-Vorstand Schönenberger fordert deshalb schnelle Investitionen. „Sonst kippt es.“
Bis Sommer will die Wirtschaftsministerin den Ausbau der Ökostromerzeugung und der Netze überprüfen lassen, verzichtet aber auf den Parlamentarischen Staatssekretär. Geht das gut?
Der Treibhausgasausstoß hat vergangenes Jahr einen neuen Rekordwert erreicht. Was jetzt zu tun ist – auch von Schwarz-Rot.
Union und SPD wollen Stromsteuer und Netzentgelte für alle Verbraucher senken. Für das produzierende Gewerbe sieht der Koalitionsvertrag zusätzliche Erleichterungen vor. So reagieren Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet.
Die Versprechen der Koalition treffen bei der energieintensiven Industrie auf breite Zustimmung. Zugleich fehlt vielen Unternehmen noch der Glaube. Sie fordern, dass den Worten jetzt Taten folgen.
Union und SPD wollen Bürger und Betriebe entlasten. Wären Kosten von 50 Milliarden Euro verkraftbar?
Die Union und die SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. F.A.Z.-Autoren fassen zusammen, was in ihm steckt.
Investitionsanreize, ein Industriestrompreis, ein strengeres Bürgergeld und zusätzliche Steuermilliarden für die Rente: Reicht der Plan von Union und SPD für einen Aufschwung?
Auf 144 Seiten haben Union und SPD aufgeschrieben, was sie erreichen wollen. In vielen Politikfeldern mussten die zukünftigen Partner Kompromisse schließen. Die wichtigsten Vorhaben im Überblick.
Der Industriestrompreis soll kommen, die Klimaschutzverträge sollen bleiben. Und dann ist da noch der „Deutschlandfonds“, der die Wirtschaft voranbringen soll.
CDU, SPD und CSU lassen ihre Fachpolitiker die Inhalte eines möglichen Koalitionsvertrags verhandeln. Gemeinsame Linien zeichnen sich ab, Konflikte aber auch. Mögliche Minister bringen sich in Stellung.
Überlastungsschutz für nachfolgende Generationen? Fehlanzeige. Der Politikwechsel, mit dem die Union im Wahlkampf warb, ist erst mal aufgeschoben.
Bürokratie und Billigkonkurrenz bedrohen den Standort Deutschland. Wer hinter die Fassaden der Fabriken blickt, versteht, woran das liegt. Und wo nun angepackt werden muss.
Klimaschutz wollen fast alle Parteien – aber auf ganz verschiedene Weise. Für die einen ist die Regierung zuständig, die anderen setzen auf Emissionshandel.
Akkuzellen in Deutschland zu produzieren, wäre kaum teurer als in China, sagen Batterieforscher. Allerdings mangelt es der Industrie an Erfahrung und der Politik an Willen.
Nach der Bluttat von Aschaffenburg unterstellt der grüne Kanzlerkandidat dem CDU-Vorsitzenden, er spalte Europa. Dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump wirft Habeck eine „autoritäre Gesinnung“ vor – und will „gegenhalten“. Ein Interview.
Klimapolitik gibt es nicht ohne Risiko. Bei der Bundestagswahl müssen die Wähler entscheiden, was sie riskanter finden: mehr oder weniger Klimaschutz.
Christian Hartel, der Chef von Wacker Chemie, will sich von Dunkelflauten wie zuletzt nicht bange machen lassen. Doch für den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft brauche es auch die Politik.
Klimaschutz allein reicht nicht, sagt der Energiemanager Georg Stamatelopoulos und spricht Klartext. Um Akzeptanz zu finden, muss Strom bezahlbar bleiben. Wie kann das gelingen?
Der Bundeskanzler setzt auf eine Reform der Schuldenbremse und einen Investitionsbonus, um Deutschlands Wirtschaft zu stärken. Zudem sprach er sich auf einer Parteikonferenz für eine „Netzentgeltbremse“ und einen Mindestlohn von 15 Euro aus.
Die Industrie steckt in einer Rezession. Nötig wäre ein subventionierter Strompreis, meint der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA in Hessen, Kai-Uwe Hemmerich.
Der Wirtschaft in Deutschland geht es nicht gut. Darunter leidet auch die Politik. Ob Konjunkturkrise, Energieproblem oder Massenarbeitslosigkeit – über die Ursachen gibt es einige Missverständnisse.
Der Kanzler schmeißt den FDP-Vorsitzenden aus seinem Kabinett. Wie sich Olaf Scholz und Christian Lindner auseinandergelebt haben.
Der Finanzminister wirbt für eine Wirtschaftswende und sagt: „Deutschland braucht eine Richtungsentscheidung.“ Der Kanzler lädt zu Krisengesprächen. Kann er die Koalition noch einmal zusammenhalten?
Christian Lindner erinnert mit seinem Vorgehen an das Lambsdorff-Papier. 1982 sprengte der FDP-Wirtschaftsminister die Koalition mit der SPD. Hat auch Lindners Schreiben das Zeug zum Scheidungsbrief?
Der stellvertretende Fraktionschef der Grünen im Bundestag lehnt das Grundsatzpapier des Bundesfinanzministers ab. In der SPD ist von „neoliberaler Phrasendrescherei“ die Rede.