Lindner: Umstrittenes Papier wurde durch „Indiskretion“ öffentlich
In einem Schreiben an seine Parteikollegen äußert sich der FDP-Chef zu seinem „Wirtschaftswende“-Papier. Der CDU-Politiker Frei fordert nach Bekanntwerden des Papiers Neuwahlen.
In einem Schreiben an seine Parteikollegen äußert sich der FDP-Chef zu seinem „Wirtschaftswende“-Papier. Der CDU-Politiker Frei fordert nach Bekanntwerden des Papiers Neuwahlen.
Die Gewerkschaft IG Metall übt scharfe Kritik an den Arbeitgebern. Sie zeigten „Wollust am Untergang“. Die Gegenseite verweist auf die schwierige Wirtschaftslage.
Erst stiegen mit den Energiepreisen die Produktionskosten, nun schwächelt die Nachfrage. Der Chemiebranche fehlt der Dampf.
Er will nicht nur bei Weinfesten lächeln: Der neue Ministerpräsident in Mainz erhöht das Tempo der Landesregierung – und wendet einen Trick an, um mit Fördergeldern eine gute Figur zu machen.
Während Thyssenkrupp zögert, startet die Stahlindustrie im Saarland das größte Transformationsprojekt ihrer Geschichte. Doch trotz der Milliardenförderung sind noch viele Fragen offen.
Die Wirtschaft schrumpft das zweite Jahr in Folge. Der Wirtschaftsminister sieht die Ursache nicht bei sich. Doch die anhaltende Flaute könnte seine beruflichen Ambitionen durchkreuzen.
Die SPD und der Kanzler haben die Industriepolitik entdeckt. Dabei brechen sie mit alten Gewohnheiten – und setzen im Kampf gegen Friedrich Merz auf einen Trumpf.
Wirtschaftsverbände in Deutschland klagen über im internationalen Vergleich hohe Stromkosten. Kanzler Scholz kündigt Abhilfe an. SPD-Fraktionsvize Miersch spricht gar von einem umfangreichen „Industriestrompreis-Paket“.
Da das US-Unternehmen Intel den Bau seines neuen Werks verschoben hat, werden die Fördergelder nun frei.
Mit einem Wahlkampf, der Aufbruch symbolisierte, gelang es Anke Rehlinger, für die SPD die absolute Mehrheit im Saarland zu erringen. Nach zweieinhalb Jahren ist einiges angeschoben – aber es dauert.
Saarstahl-Chef Stefan Rauber platzt der Kragen. Statt Ratschläge zu verteilen, solle sich die Politik besser um richtige Rahmenbedingungen kümmern. Seine Wut richtet sich vor allem an den Bundesfinanzminister.
Niedrige Preise, wenig Nachfrage, hohe Konkurrenz – die Stimmung in der Stahlindustrie ist aufgeheizt. Das zeigt sich auch auf dem Duisburger „Stahlgipfel“. Habecks Haus sieht Deutschland indes in einer Vorreiterrolle.
400 Branchenvertreter und Politiker diskutieren auf dem Stahlgipfel darüber, wie die Industrie fitter und grüner werden kann. Die Herausforderungen sind riesig.
Olaf Scholz präsentiert sich auf dem Branchentreffen der Chemieindustrie als „einer der letzten beiden Freihändler auf der Welt“.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) warnt im Gespräch vor einer Abwärtsspirale bei VW und kämpft für Fabriken und Arbeitsplätze. Garantien will er nicht aussprechen, stattdessen attackiert er die Ampel in Berlin.
Industrie und Berater rechnen den Investitionsbedarf Deutschlands bis 2030 hoch. Ein Drittel soll der Staat übernehmen – notfalls mit höheren Schulden.
Die SPD will kriselnde Unternehmen wie VW bei den Stromkosten entlasten. Ökonomen mahnen: Die Politik solle sich besser raushalten.
Die SPD will kriselnde Unternehmen wie VW bei den Stromkosten entlasten. Ökonomen mahnen: Die Politik solle sich besser raushalten.
Die Politik stehe „vor ihrem energiepolitischen Scherbenhaufen, den jetzt die Wirtschaft aufräumen soll“, heißt es in dem Schreiben. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die geplante Reform der Industriestrompreise.
Der Wirtschaftsminister könnte bei der Stabilisierung des angeschlagenen VW-Konzerns „auch kreativ werden“, meint SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich. Er warnte davor, VW nur als ein niedersächsisches Thema zu sehen.
Stephan Weil regiert Niedersachsen seit elf Jahren. In dieser Zeit hat er das Land nur zaghaft verändert. Wie lange geht diese Strategie noch auf?
The Coatinc Company schützt Stahl vor Rost. Ihr Chef aber fühlt sich ungeschützt von der Politik. In den Wirren der grünen Transformation werde der Mittelstand zu sehr alleingelassen.
Deutschland kann den Weg zur Klimaneutralität meistern, und das relativ kostengünstig – wenn die Politik auf Märkte und Preise setzt. Ein Vorschlag.
Die Union will einen Untersuchungsausschuss zum Atomausstieg. Auch die FDP treibt den Wirtschaftsminister in die Enge. Wie gefährlich wird das für ihn im Wahlkampf?
In Bietigheim-Bissingen wollen Senioren den Nachwuchs für Modelleisenbahnen begeistern.
Die FDP ist in der Krise, ihr Vorsitzender Christian Lindner ist es nicht. Er hat schon einmal bewiesen, dass er eine totgesagte Partei retten kann. Kann es ihm ein zweites Mal gelingen?
Henkel hat die Preise für Persil und Gliss erhöht. Hier spricht Vorstandschef Carsten Knobel über teures Waschmittel, billige Energie und die Work-Life-Balance seiner Kinder.
Er inszeniert sich als Minister für alles: Robert Habeck macht der Ukraine Mut, kritisiert Israel und stimmt die Deutschen auf eine neue Bedrohungslage ein.
Der Chemiepark Leuna ist mit 15.000 Arbeitsplätzen der größte Industriestandort in Ostdeutschland. Die Betreibergesellschaft Infraleuna will mit Neuansiedlungen wie der Bioraffinerie der finnischen UPM punkten. Doch die Unternehmen ächzen zunehmend unter den hohen Energiekosten.
Das Verhältnis zwischen der Wirtschaft und der Ampelkoalition ist schlecht. Die Ursache sehen Verbände nicht so sehr bei Wirtschaftsminister Habeck, sondern vor allem im Kanzleramt.
Martin Brudermüller hat vor den Folgen eines Gasembargos gewarnt und Milliarden in China investiert. Im Interview zieht der BASF-Chef Bilanz und rechnet mit dem Standort Deutschland ab.
Es gibt viel zu tun. Aber nicht so viel, dass man resignieren müsste. Autor Jan Hegenberg verbreitet Hoffnung im Kampf gegen den Klimawandel, vertraut auf den technologischen Fortschritt und räumt mit Falschinformationen auf.
Als die Regierung noch Geld verteilte, war die Wirtschaft nicht so kritisch, wie es der Präsident der Arbeitgeber jetzt ist. Nun aber sucht sie Abstand zu einer Politik, die Zukunft nicht zu gestalten vermag.
Es gibt derzeit niemanden mehr von Bedeutung in der Kanzlerpartei, der es öffentlich wagt, den Kanzler zu unterstützen. Kein Wunder, wenn Olaf Scholz ständig verspricht, dass sich das Leben der Bürger nicht ändern wird – und es sich dann ändert.
Der Ökonom Moritz Schularick warnt vor Deutschlands Zukunft als Wohlstandsmuseum. Das größte Wachstumshemmnis sieht er im Wohnungsmarkt.
Zur Jahreswende richtet sich der Blick stets in die Zukunft. Die Wirtschaftsredaktion der Rhein-Main-Zeitung hat deshalb für wichtige Unternehmenslenker aus Rhein-Main und auch den künftigen hessischen Wirtschaftsminister die Karten gelegt – und dabei so einiges über 2024 herausgefunden.