„Sie sehen aus wie Aliens!“
Misstrauen gegenüber Helfern und Mythen um die Krankheit erschweren den Kampf gegen Ebola in Afrika. Vielerorts ist die Skepsis größer als die Panik.
Der Arzt hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Virus infiziert und war zur Behandlung nach Deutschland gebracht worden. Nach zwei Wochen konnte er die Berliner Charité nun wieder verlassen.
Misstrauen gegenüber Helfern und Mythen um die Krankheit erschweren den Kampf gegen Ebola in Afrika. Vielerorts ist die Skepsis größer als die Panik.
Seit Jahrzehnten erkranken und sterben Millionen Menschen weltweit an Aids. Während in den reichen Industrieländern ausreichend Medikamente zur Verfügung stehen, bremst das HI-Virus im Globalen Süden die wirtschaftliche Entwicklung. 1981 wird Aids entdeckt.
Ebola ist im Kongo nichts Neues. Doch dieser Ausbruch ist besonders tückisch.
Im Land Kongo in Zentralafrika ist das Ebola-Fieber ausgebrochen. Die Lage in der betroffenen Provinz und die Virusvariante machen die Ausbreitung der oft tödlich verlaufenden Krankheit zu einem großen Problem.
Im Kongo sind über 900 Verdachtsfälle registriert, das Virus hat Uganda erreicht. Ein infizierter US-Bürger wird in Berlin behandelt. Für den aktuellen Virus-Stamm gibt es keinen Impfstoff
Die Eindämmung der Seuche sei laut Weltgesundheitsorganisation schwierig, weil es für den aktuellen Virus-Stamm weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine Therapie gebe.
Laut Angaben der WHO sind die Ebola-Fallzahlen in der Demokratischen Republik Kongo abermals angestiegen. In der Stadt Rwampara setzten Demonstranten Zelte zur Behandlung von Ebola-Patienten in Brand.
In Kongo werden Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel knapp. Schon 139 Menschen sollen an der seltenen Ebola-Variante Bundibugyo gestorben sein, gegen die es bis jetzt weder Impfstoffe noch Medikamente gibt.
Ein Masernausbruch in den USA hat sich nach Mexiko ausgebreitet. Dort hat das Virus inzwischen eine Gesundheitskrise ausgelöst – und das wenige Wochen vor der Fußball-WM.
Fast 100 Tote in Kongo und Uganda: Die WHO hat wegen einer seltenen Ebola-Variante die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Warum das Virus dort so schwer zu stoppen ist – und was das für Europa bedeutet.
Nach dem Ebolaausbruch in Kongo steigt das Infektionsrisiko in den angrenzenden Ländern. Einen Impfstoff gibt es nicht – das erschwert die Eindämmung, wie ein Virologe der F.A.Z. gegenüber erläutert.
Kein Impfstoff und eine heikle Sicherheitslage: Der aktuelle Ebola-Ausbruch in Kongo und Uganda ist laut WHO ein „außergewöhnliches Ereignis“. Die Gesundheitsorganisation ruft eine internationale Gesundheitsnotlage aus.
Ratten können verschiedene Erkrankungen übertragen, deshalb findet unser Landarzt es richtig, dass viele Menschen instinktiv zumindest Abstand zu den Tieren halten. Oder sie im Garten wieder loswerden wollen.
Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff führt die WHO Gen-Analysen durch. Die Virusvariante scheint nicht aggressiver als bekannte Stichproben zu sein. Jedoch gebe es noch offene Fragen zur Übertragung.
In bereits acht Fällen wurde eine von Mensch zu Mensch übertragbare Variante des Virus nachgewiesen, so die Weltgesundheitsorganisation. Drei der Infizierten, darunter eine Deutsche, starben.
Die deutschen Passagiere des von dem Hanta-Virus betroffenen Kreuzfahrt-Schiffes haben bei den Untersuchungen in Frankfurt keine Symptome gezeigt, sagte der Leiter der Sonderisolierstation, Timo Wolf.
Stehen wir am Anfang einer neuen Pandemie? Oder reagieren wir übertrieben panisch? Im F.A.Z. Podcast für Deutschland geht es heute um die Frage, wie ansteckend das Hanta-Virus beziehungsweise wie anstreckend die Angst vor dem Virus ist. Zu Gast der Berliner Angstforscher Mazda Adli
Das Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff sorgt für Aufsehen. Eine Pandemie droht nicht, doch das Virus bleibt für Infizierte gefährlich.
Das vom Hantavirus betroffene Schiff steuert Teneriffa an. Die gute Nachricht: Derzeit hat niemand an Bord Symptome. Die schlechte Nachricht: Entwarnung ist erst nach acht Wochen möglich.
Es klingt wie ein Déjà-vu – und viele Menschen fürchten, dass der Virusausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius der Beginn der nächsten Pandemie ist. So schätzen Experten die Lage ein.
Drei Tote und mehrere Erkrankte: Wie aus der Kreuzfahrt in die Antarktis ein medizinischer Notfall wurde, der die Weltgesundheitsorganisation beschäftigt.
Auf einem Kreuzfahrtschiff sind Menschen an einer Infektion mit Hantaviren erkrankt, drei sind gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schließt eine Übertragung von Mensch zu Mensch nicht aus. Wie kann man sich schützen?
Rund um Neapel häufen sich kurz vor Beginn der Urlaubssaison Hepatitis-A-Infektionen. Wie sich das Virus bemerkbar macht und was das Auswärtige Amt Reisenden jetzt rät.
Das Landgericht Hamburg hat die Unterstellung untersagt, Christian Drosten habe über die Herkunft des Coronavirus „gezielt getäuscht“. Der Vorwurf ging aus einem Interview hervor. Für den Virologen ist das ein wichtiger Sieg.
Wenn Urwälder verschwinden und Arten sterben, bedroht das unsere Gesundheit. Denn Tiere übertragen immer mehr Erreger auf den Menschen.
Das Virus der Desinformation: Der Dokumentarfilm „Blame“ arbeitet die Corona-Krise auf. Der Schweizer Regisseur Christian Frei konzentriert sich dabei auf die Rolle der Wissenschaft.
Wenn Ökosysteme ausgebeutet werden, Arten sterben und Tiere im Handel enden, bedroht das unser aller Gesundheit. Denn die Gefahr steigt, dass immer mehr Erreger übertragen werden.
Neue Fälle der Geflügelpest häufen sich. Schnell geraten Vögel, die im Frühjahr nach Deutschland zurückkehren, in Verdacht, das Virus einzuschleppen. Ornithologen warnen vor einfachen Erklärungen.
Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die bei vielen Tierarten auftreten kann. Bei Tigern ist sie laut der zuständigen Veterinärbehörde schwer nachzuweisen: „Als wir merkten, dass sie krank sind, war es schon zu spät.“
Das Virus wurde bei einer Milchkuh in den Niederlanden nachgewiesen. Es ist der erste Fall bei einer Kuh außerhalb der USA. Was heißt das und welches Risiko geht davon aus?
In diesem Jahr ist die Influenzasaison ungewöhnlich früh gestartet. Besonders hart trifft es derzeit Großbritannien. Was wissen wir über das Virus und die Wirksamkeit des Impfstoffs?
Nicht nur in Frankfurt, sondern überall hat die Grippewelle früher begonnen. Ein neuer Subtyp des Virus könnte dafür verantwortlich sein. Experten raten zu Impfungen.
In Marburg steht das einzige universitäre Hochsicherheitslabor, in dem gefährliche Viren erforscht werden. Nun entsteht ein weiteres Forschungszentrum daneben, weil die Technik mehr Platz benötigt.
Die Wissenschaft hat ihre Rolle in der Pandemie noch nicht aufgearbeitet und sollte das endlich nachholen.
Wie viele Menschen infizieren sich in Deutschland mit HIV? Und welche Auswirkungen hat das auf ihr Leben? Ein Arzt gibt Auskunft.
Impfungen gegen Influenza und Gürtelrose schützen nicht nur vor der konkreten Infektion. Sie können auch Herzinfarkte und Demenz abwehren.