Der gefallene König
Martin Winterkorn sonnte sich in seinem Erfolg als Volkswagen-Chef. Dann beendete der Dieselskandal jäh seine Karriere. Jetzt muss er vor Gericht aussagen.
Martin Winterkorn sonnte sich in seinem Erfolg als Volkswagen-Chef. Dann beendete der Dieselskandal jäh seine Karriere. Jetzt muss er vor Gericht aussagen.
Der Auftritt Martin Winterkorns als Zeuge im VW-Dieselprozess zeigt, wie schleppend die Aufklärung läuft. Es ist dringend nötig, dass die Justiz ihn auch als Angeklagten vor Gericht bekommt.
Der Prozess war wegen gesundheitlicher Probleme des heute 76-Jährigen abgekoppelt und verschoben worden. Doch nun liegt dem Gericht ein wichtiges medizinisches Gutachten vor.
Der ehemalige VW-Chef Matthias Müller sagt in Braunschweig aus – und gibt tiefe Einblicke in die Stimmungslage rund um die Enthüllung des Dieselskandals. Die Klägerseite beißt bei ihm aber auf Beton.
Fast zehn Jahre ist es her, seit der Abgasskandal publik wurde. Die Folgen spüren die deutschen Autohersteller und ihre Aktionäre noch immer.
Lange war er abgetaucht, jetzt soll der einst mächtigste Manager der Republik vor Gericht erscheinen – als Zeuge in einem Anlegerprozess. Auch andere frühere VW-Chefs sollen aussagen. Kommt Bewegung in die Aufarbeitung des Dieselskandals?
Das Strafverfahren wird wieder aufgenommen. Gegen den ehemaligen Chef von Volkswagen wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft gleich in zwei Fällen ermittelt.
In New York beginnt die Generaldebatte der Vereinten Nationen. Das Wirtschaftsministerium lädt zum Wärmepumpengipfel. Und die neue Champions-League-Saison beginnt. Der F.A.Z. Newsletter
In Braunschweig kämpfen Aktionäre seit Jahren um Schadenersatz für Kursverluste. Jetzt beginnt eine größere Beweisaufnahme – mit schwierigen Vorzeichen.
Seit 21 Monaten sucht man vor dem Landgericht Braunschweig nach einem Schuldigen im Abgasskandal. Die Strafkammer will das Verfahren nun deutlich straffen. Führt dieser Weg schneller zu einem Urteil?
Der frühere Audi-Chef Rupert Stadler gesteht, um einer Haftstrafe zu entgehen. Sein Deal mit dem Gericht könnte dem Rechtsbewusstsein der Bevölkerung schweren Schaden zuzufügen.
Der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler will gestehen, dass er von den Manipulationen seiner Autos wusste. Was wurde aus den anderen Managern, aus den geprellten Kunden und aus den Fahrverboten? Eine Zwischenbilanz.
Im Dieselprozess kommt der frühere Audi-Chef Rupert Stadler mit einer Bewährungsstrafe und einer Geldauflage glimpflich davon. Sein Deal mit dem Gericht setzt nun andere Beschuldigte unter Druck.
Der frühere Audi-Chef Rupert Stadler kommt im Dieselprozess glimpflich davon. Andere Angeklagte werden es künftig aber schwerer haben.
Eher schleppend und mit immer weniger öffentlichem Interesse. So lässt sich der bisherige Verlauf des großen Betrugsprozesses zur Dieselaffäre beschreiben. Kommt das Verfahren nach einer erneuten Zwangspause nun endlich voran?
Am Abgasskandal beißen sich die Juristen die Zähne aus. Momentan bleibt die Auseinandersetzung in technischen Details hängen. Es stellt sich die Frage, ob der prominenteste Angeklagte überhaupt noch vor Gericht kommt.
Noch gehört die Fabrik südwestlich von Moskau dem Wolfsburger Autokonzern. Kurz nach Kriegsbeginn wurde dort die Produktion gestoppt. Die geplante Trennung bereitet Volkswagen große Schwierigkeiten.
Das Landgericht Hannover stützt die Beschlüsse der VW-Hauptversammlung von 2021. Die Kläger wollen den „Rechtsmissbrauch“ nicht hinnehmen und gehen in Berufung.
Die juristische Aufarbeitung des Dieselskandals ist zäh. Zum Leidwesen aller, die von VW betrogen wurden.
An diesem Donnerstag übernimmt Oliver Blume den Vorstandsvorsitz von Volkswagen. Er trifft auf Richtungskämpfe, auf Hoffnung und Intriganz. Und auf die Sehnsucht nach einem guten Golf.
Nach einer längeren Pause wird das Strafverfahren gegen mehrere ehemalige, ranghohe Volkswagen-Manager fortgesetzt. Ihre Anwälte erheben schwere Vorwürfe gegen die Anklagebehörde in Braunschweig.
Vergangene Woche trafen die Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) sowie der Verbraucherzentrale für Kapitalanleger vor der 3. Kammer für Handelskammer am Landgericht Hannover auf die Anwälte von VW
Im Dieselskandal muss sich der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn möglicherweise doch vor Gericht verantworten.
Am fünften Verhandlungstag sind die Fronten deutlich zu erkennen. Mit der Aussage von Heinz-Jakob Neußer endet die erste Runde des Braunschweiger Strafverfahrens.
Das Braunschweiger Betrugsverfahren geht in die zweite Runde.
In Braunschweig beginnt der Strafprozess gegen ehemalige VW-Manager – nur Ex-Konzernchef Winterkorn fehlt. Bis heute ist die Branche auf Bewährung unterwegs.
Der Betrugsprozess im VW-Abgasskandal hat in Braunschweig begonnen. Der frühere Konzernchef Martin Winterkorn ist abwesend – und doch allgegenwärtig. Einige Anklagepunkte wurden überraschend verschärft.
Die Staatsanwälte wehren sich mit einer Beschwerde gegen die Abtrennung des Verfahrens gegen den früheren VW-Vorstandschef Martin Winterkorn. Der Prozess geht nun erstmal ohne ihn los.
In Braunschweig beginnt der Betrugsprozess gegen ehemalige VW-Manager. Laschet und Scholz liefern sich ein Fernduell im Fernsehen. Und Angela Merkel reist nach Paris. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Prozess gegen die Motorenentwickler im Abgasbetrug von VW beginnt nächste Woche, gleichwohl der wichtigste Angeklagte fehlt. An dem Vorgehen gibt es vor allem Zweifel und Kritik.
Der Strafprozess zur Volkswagen-Dieselaffäre wird im Fall des früheren Konzernchefs Martin Winterkorn noch einmal verschoben. Gegen vier weitere Angeklagte soll die Hauptverhandlung wie geplant eröffnet werden.
Der frühere VW-Chef steht jetzt auch wegen uneidlicher Falschaussage vor Gericht. Im Frühsommer hatte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin Anklage gegen Winterkorn erhoben.
Durch die Vergleiche mit Martin Winterkorn, Rupert Stadler und anderen Spitzenmanagern wollte Volkswagen die Aufklärung im Abgasbetrug abschließen. Doch eine Klage von Aktionärsvertretern durchkreuzt diesen Plan.
Jeder Angeklagte hat Recht auf ein faires Verfahren. Doch im Fall von Martin Winterkorn sorgt die mögliche Aussetzung für Ärger und Verwirrung. Die Richter sollten kein Verständnis für ihren Vorstoß erwarten.