Der Akku für die wiederaufladbare Welt
Stanley Whittingham hat die Welt den aufladbaren Lithium-Ionen-Akku zu verdanken, der in jedem Smartphone steckt. Heute wird der britische Chemiker und Nobelpreisträger achtzig Jahre alt.
Stanley Whittingham hat die Welt den aufladbaren Lithium-Ionen-Akku zu verdanken, der in jedem Smartphone steckt. Heute wird der britische Chemiker und Nobelpreisträger achtzig Jahre alt.
Klassische Lithium-Ionen-Akkus sind noch längst nicht ausgereizt. Mit besseren und günstigeren Materialien lassen sich viele Eigenschaften verbessern. Doch vor allem muss man in das Innere der Energiespeicher blicken.
Am ersten Tag der Falling-Walls-Konferenz wurden innovative Ideen und aussichtsreiche Start-ups in Kurzvorträgen vorgestellt. Eine kleine Auswahl von Projekten und Eindrücken aus den Veranstaltungen versammeln wir hier.
Der Leerverkäufer JCap glaubt nicht an das Geschäftsmodell von Vulcan Energy und wettet auf fallende Kurse. Das Unternehmen wehrt sich.
Der Staat fördert Investitionen in die Verkehrswende großzügig – auch mit Blick auf China. Doch Vorsicht bleibt angebracht.
Für die Batteriezellfertigung ist reines Lithium notwendig. Ein deutsch-kanadisches Unternehmen baut dafür jetzt die erste Fabrik in Europa. Sie wird nicht weit vom Autohersteller Tesla in Brandenburg angesiedelt.
Lithium gehört zu den Rohstoffen, die für die Zukunft strategisch wichtig sind. Deshalb wächst das Interesse an Serbien, wo Europas größtes Vorkommen zu finden ist. Nicht alle sind darüber glücklich.
Für Elektroauto-Batterien braucht es aufbereitetes Lithium. Das kommt derzeit aus China. Doch ein kanadisches Unternehmen plant ein Werk in Deutschland.
Batterien gehören zu den Schlüsseltechnologien von Elektroautos. Reichweite, Effizienz und Ladezeiten entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Das Wettrennen um die beste Technik ist in vollem Gang. Feststoffbatterien haben gute Chancen.
Ein Unternehmen will den für Batterien wichtigen Rohstoff aus Thermalwasser am Oberrhein gewinnen.
Die Nachfrage nach E-Autos wächst, die deutschen Hersteller rüsten um. Können sie künftig einen zentralen Rohstoff auch hierzulande beziehen?
Noch kommen viele Akkus nicht ohne den seltenen Rohstoff aus. Die Nachfrage steigt rasant in Südamerika, wo es die größten Lithium-Reserven der Welt gibt. Aber die Lage dort ist schwierig.
Lithium ist ein zentraler Rohstoff für die Elektromobilität. Für BMW kommt er künftig auch aus Argentinien. Wenig umweltschädigend, denn der amerikanische Lieferant verwendet eine schonende Methode.
Lithium-Akkus können brennen und explodieren. Ein Grund sind kristalline Ablagerungen auf der negative Elektrode. Wie es zur Bildung dieser Dendrite kommt, haben jetzt zwei Chemiker aus Ulm modelliert.
BMW und Ford rufen Plug-in-Hybride wegen Brandgefahr zurück. Wie können Lithium-Akkus sicherer werden?
Kann man in Zeiten des Klimawandels noch mit einem normalen Auto fahren? FDP-Chef Christian Lindner spricht darüber, wie man die Technik lieben kann – und die Umwelt trotzdem nicht vernachlässigen muss.
Zu Lithium-Ionen-Akkus gibt es vorerst keine Alternative. Da die Herstellung umstritten und besonders energieaufwendig ist, sollte der Akku deshalb nicht zu groß ausfallen.
Etwas karg kommt die elektrische Neuauflage des Ludix schon daher. Doch als Citymobil hat er Potential. Wenn er sich flink durch enge Innenstädte schlängelt, bringt ihn nichts so leicht aus seinem fahrstabilen Gleichgewicht.
Lithium ist für die E-Mobilität unverzichtbar. Doch die Ressourcen an Land sind begrenzt. Amerikanische Forscher wollen das Leichtmetall nun elektrochemisch aus dem Meerwasser fischen. Keine leichte Aufgabe.
Lithium braucht die Welt, wenn sie smart werden und mobil bleiben will. Heute wird das Metall vor allem aus Salzseen in den Anden gewonnen. Nun will eine Firma es in Deutschland fördern.
Der Lithium-Metall-Akku erlebt eine Wiedergeburt. Denn er ist leichter, günstiger und deutlich leistungsfähiger als die klassische Lithium-Ionen-Batterie. Auch das Sorgenkind, die Lithium-Anode, bekommt man immer besser in den Griff.
Ein weiterer Schritt in die E-Zukunft: Lithium-Schwefel-Akkus bieten klare Vorteile: Sie sind leicht, günstig und enorm leistungsfähig. Sorgen bereitet noch die geringe Stabilität des Stromspeichers.
In Südamerika spielt sich ein Krimi um den begehrten Rohstoff ab, der vor allem für die Batterien von Elektroautos gebraucht wird. Mittendrin: ein deutsches Unternehmen, das die Welt nicht mehr versteht.
Kohlendioxid zu Kunststoff umwandeln? Schwierig und teuer, aber nicht unmöglich. Wie das verpönte Treibhausgas von der Plastikindustrie genutzt werden könnte, hat man jetzt in Nordamerika gezeigt.
Ohne Lithium-Ionen-Akkus kann der moderne Mensch nicht leben. Die meisten kommen aus Asien. Jetzt ist Deutschland dabei, seine einst starke Stellung in Forschung und Produktion zurückzuerobern.
Die Zellen der Lithium-Ionen-Akkus müssen vor der Wiederverwertung ausgebaut werden. Es gibt zwei Verfahren für das Recycling.
Mit einem Handy fing alles an, inzwischen geben Autohersteller jährlich dutzende Milliarden dafür aus: Lithium-Ionen-Akkus treiben heute zahllose Geräte an. Die größte Zeit der Batterien steht aber noch bevor.
Die Elektrifizierung der Welt ist ohne leistungsfähige Batterien kaum noch denkbar. Der diesjährige Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus an Stanley Whittingham, John Goodenough und Arika Yoshino ist deshalb nur logisch.
Die Verkehrswende in Europa hin zu Elektroautos ist nicht denkbar ohne Batterien - und für die werden in großem Maßstab Rohstoffe wie Lithium gebraucht, unter anderem aus Bolivien.
Wenn die Batterie eines Elektroautos zu alt für den Straßenverkehr geworden ist, soll sie ins Recycling. Doch es gibt Alternativen.
Kabellose Werkzeuge sind leistungsfähig und teuer. Die Anschaffung eines Systems will wohlüberlegt sein, denn die Akkupacks passen nur zu den Geräten des jeweiligen Anbieters. Das hat seine Gründe.
Der Rohstoff ist wichtig für die Produktion von Batterien für E-Autos, doch der Preis hat sich in den letzten Jahren verdreifacht. Kann die Förderung in Österreich ganz Europa unabhängig von Importen machen?
Fest verbaute Scheinwerfer samt Rücklicht haben immer noch ihre praktischen Vorzüge. Doch in puncto Leistung und Komfort steht die abnehmbaren Leuchten nicht hintenan.
Kupfer, Gold, Silber, Zink, Lithium: In Afghanistans Erde stecken riesige Vorkommen begehrter Bodenschätze. Bislang verdienen daran aber meist nur Taliban und Kriminelle. Junge, gut ausgebildete Afghanen wollen das nicht länger hinnehmen – und haben einen Plan entwickelt.
Magnesium-Batterien gelten als die neuen Hoffnungsträger unter den wiederaufladbaren Stromspeichern. Sie sind sicher, billiger, benötigen keine wertvollen Materialien und versprechen deutlich höhere Leistungen.