Wird Lithium Europas nächstes großes Problem?
Die Industrie braucht den Rohstoff dringend. In Europa gibt es ziemlich viel. Warum wird das Lithium nicht gefördert?
Die Industrie braucht den Rohstoff dringend. In Europa gibt es ziemlich viel. Warum wird das Lithium nicht gefördert?
Lange war die Opposition chancenlos gegen Serbiens mächtigen Staatschef. Ändert sich das durch einen Streit um Bodenschätze?
Um das Lithium aus dem Jadar-Tal tobt in Serbien ein großer Streit. Tausende protestieren in Belgrad. Aber wie ist die Lage vor Ort? Zeit für einen Besuch.
Seit dem Mittelalter wurde im sächsischen Altenberg Zinn abgebaut. Kurz nach der Wende war damit Schluss. Die Jagd nach Lithium für die Batterien von E-Autos könnte den Bergbau schon bald zurück ins Erzgebirge bringen.
Der weltweite Bedarf an Lithium steigt. Künftig soll der Stoff umweltfreundlich im Industriepark Höchst hergestellt werden. Doch der Markt ist volatil.
Die Nachfrage nach Lithium steigt weltweit, allein Europa voraussichtlich auf 500.000 Tonnen im Jahr. Eine Raffinerie in Bitterfeld soll Lithium verarbeiten und befindet sich in der letzten Phase der Erprobung seiner Anlage.
Die EU will im serbischen Loznica Lithium abbauen lassen – ein wichtiger Baustein für den Übergang Europas zu einer grünen Wirtschaft. Bei den Serben stößt das Projekt allerdings auf großen Widerstand.
Deutschland kann nur Autos und Maschinen? Falsch, wir haben uns Unternehmen angeschaut, die mit Öl, Wein und Lithium Geschäfte machen. Der letzte Teil unserer Nebenwerte-Serie.
Der deutschen und europäischen Außenpolitik wird oft vorgeworfen, sie vertrete die eigenen Interessen nicht ausreichend. Die Reise des Kanzlers nach Belgrad zeigt das Gegenteil.
Serbien und die EU wollen beim Abbau von Lithium zusammenarbeiten. Im Beisein von Kanzler Scholz wurde in Belgrad ein Abkommen unterzeichnet. Für Serbien geht es politisch um viel.
Bundeskanzler Scholz fliegt nach Belgrad, um dort über den begehrten Rohstoff Lithium zu reden. Das Land ist auch mit Blick auf den Ukrainekrieg interessant.
Nach Massenprotesten hatte Serbien 2022 den Aufschluss einer Lithium-Mine abgesagt. Jetzt soll sie doch gebaut werden – zur Freude der EU.
Der IGH veröffentlicht sein Votum zur vielleicht wichtigsten Frage des Nahostkonflikts. Im Prozess gegen Jérôme Boateng wird das Urteil erwartet. Und: Am Wochenende jährt sich das Stauffenberg-Attentat auf Adolf Hitler. Der F.A.Z.-Newsletter.
Europas Industrie braucht Lithium. Serbien sitzt auf einem großen Berg davon. Der Schatz soll jetzt geborgen werden. Das verspricht Chancen für Viele.
Es ist nach längerer Zeit die erste positive Nachricht zur Wertschöpfungskette rund um das Thema Elektromobilität in Ostdeutschland: Das kanadische Unternehmen Rock Tech Lithium hat Subventionszusagen über bis zu 100 Millionen Euro für die geplante Lithiumraffinerie in Guben erhalten.
Eine Kombination aus Superkondensator und Batterie kann die Stromnetze stabilisieren, wenn erneuerbare Energiequellen zu wenig oder zu viel Strom liefern.
Der Apple-Zulieferer TDK meldet einen Meilenstein in der Batterietechnik. Was steckt dahinter? Welche Hoffnung verbindet sich mit diesem Ansatz? Und wie weit sind klassische Akkus? Batteriefachmann Maximilian Fichtner gibt Antworten.
Feststoffbatterien gelten als „Gamechanger“ für mobile Geräte und Elektroautos. Das Rennen um den besten Akku der Zukunft ist in vollem Gange.
Der Technologiekonzern stellt Recycling-Technik für Batterien von Elektroautos vor. Das Verfahren soll das Schreddern und Schmelzen ablösen – und vor allem günstiger sein.
Das Batteriemetall galt als das weiße Gold der Elektromobilität. Jetzt sind E-Autos nicht so beliebt wie gedacht, und der Lithiumpreis ist abgestürzt. Das bringt die ganze Energiewende durcheinander.
Der BMW iX5 Hydrogen fährt sich wie ein Elektroauto und tankt wie ein Benziner. Was theoretisch ideal ist, stößt in der Praxis auf eine lückenhafte Infrastruktur. Damit kämpfen auch Toyota und Hyundai.
Die Weltmeere enthalten Milliarden Tonnen an kostbaren metallischen Rohstoffen wie Uran und Lithium. Diese zu gewinnen erscheint attraktiv. Chemiker haben dafür Verfahren entwickelt, aber eine Hürde bleibt.
Mit den Einweg-E-Zigaretten landen auch noch intakte Lithium-Ionen-Batterien in der Mülltonne. Und damit jede Menge wertvolle Substanzen, wie eine britische Studie zeigt.
Mit kritischen Rohstoffen wie Lithium und Silizium soll sich die EU künftig verstärkt selbst versorgen. Die Abgeordneten im Europaparlament stimmten für ein Maßnahmenpaket, mit dem sie unabhängiger von Ländern wie China werden soll.
Seltene Erden, Lithium, Silizium: Die EU ist bei kritischen Rohstoffen abhängig von einzelnen Ländern. Jetzt haben sich Mitgliedstaaten und Europaparlament auf neue Regeln geeinigt, die das ändern sollen.
Elektroautos treiben den Lithiumbedarf nach oben, die Förderung reicht nicht mehr aus. Ein Forschungsteam hat nun ein neues Recyclingverfahren für Batterien entwickelt.
Ohne Lithium keine Elektroautos. Noch ist das Leichtmetall ein teures und begehrtes Importprodukt – bald aber will Vulcan Energy Resources eine klimaneutral und regional gewonnene Alternative anbieten.
Ein gewaltiges Lithiumvorkommen schlummert in den Sedimenten der Dermitt Caldera im Norden Nevadas. Nun soll es gefördert werden.
Lithium ist für die E-Mobilität unentbehrlich, und weltweit steigt die Nachfrage. Das größte Vorkommen in Europa schlummert im Oberrheingraben. Mit Geothermieanlagen könnte man den Batterierohstoff mehrere Jahrzehnte lang fördern.
Sicher, leistungsfähig und günstig – die Ansprüche an künftige Lithiumbatterien sind groß. Sind wiederaufladbare Stromspeicher mit festen Elektrolyten die Lösung?
Lithium-Ionen-Akkus bergen Gefahren. Ein Brand in Offenbach zeigt das. Das Risiko war der Firma und den Behörden bekannt, Abhilfe war schon geplant.
Nicht nur die Autoindustrie braucht Lithium für ihre Batterien. Längst hat ein Wetten um Preise und Kurse eingesetzt. Die beste Ausgangsposition hat Australien.
Die Havarie des Autofrachters Fremantle Highway lenkt den Blick auf die Brandrisiken von Elektroautobatterien. Stromspeicher, die deutlich sicherer sind, gibt es schon heute. Doch haben sie auch Nachteile.
Seit Dienstagnacht brennt der Autofrachter vor der niederländischen Küste. Das Schiff könnte mehr Elektroautos an Bord haben als zunächst gedacht.
Mit aller Macht versuchen Einsatzkräfte, in der Nordsee den brennenden Auto-Frachter „Fremantle Highway“ unter Kontrolle zu bringen. Bundesumweltministerin Lemke warnt vor einer Umweltkatastrophe.
Die Batterien von Elektroautos sind zu wertvoll, um am Lebensende auf dem Müll zu landen. Doch Kobalt, Lithium und Co. zu verwerten, ist nicht einfach. Ein Besuch in Finnland zeigt, wie es gehen könnte.