Selbst die Tauben wurden umgebracht
Ein halbes Jahr war das ukrainische Dorf Archanhelske besetzt. Die russischen Soldaten plünderten, folterten und zerstörten die Häuser. Doch die verbliebenen Bewohner gaben niemals auf.
Ein halbes Jahr war das ukrainische Dorf Archanhelske besetzt. Die russischen Soldaten plünderten, folterten und zerstörten die Häuser. Doch die verbliebenen Bewohner gaben niemals auf.
Immer mehr Händler verkaufen heute auch Eigenmarken. Sie haben den Ruf deutlich günstiger zu sein als Markenprodukte. Stimmt das? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Sabine Werth hat vor fast 30 Jahren die erste Tafel mitgegründet. Im Interview erklärt sie, warum die Vereine immer weniger Essen für immer mehr Bedürftige haben und was sie sich vom Bürgergeld erhofft.
In der Corona-Krise wurde es gehortet und wurde teuer. Nun steigen die Preise für Toilettenpapier abermals, und zwar deutlich stärker als die Inflationsrate. Das liegt diesmal weniger am Rangeln um die Rollen.
Der „Robin Hood“-Supermarkt in Atlanta gibt Lebensmittel kostenlos an Bedürftige. In letzter Zeit gibt es hier immer mehr Abnehmer, denn die Inflationsrate ist in der Metropole besonders hoch.
Supermärkte sind ein Brennglas aktueller Krisen. Wie Marktleiter mit Lieferschwierigkeiten, Inflation und steigenden Energiepreisen umgehen.
Der Discounter experimentiert in den USA erstmals mit Lebensmittellieferungen. Das könnte ein Testlauf für Deutschland sein. Doch die Konkurrenz hat gehörig Vorsprung.
Die Sorge vor dem sozialen Abstieg erreicht die Mittelschicht, den Tafeln gehen Lebensmittel und Helfer aus. Doch wann gilt man als arm? Und wer ist davon besonders betroffen?
Viele Lebensmittel landen auf dem Müll. Eine Initiative in Mainz will mit dem Café Rettich etwas gegen die Verschwendung tun. Noch fehlen aber die Räume.
Süßstoff, Alkohol, Veganismus: Tim Spector entlarvt in seinem Buch „Die Wahrheit über unser Essen“ eine Reihe gängiger Ernährungsmythen und macht sich Gedanken über den richtigen Speiseplan.
Kurz der Welt entfliehen: an der Küste oder auf der Piste? Touristische Vergnügen werden teuer – schon weil vieles davon sehr energieintensiv ist. Drei Beispiele zeigen, was die Kosten treibt, und wie es weitergehen soll.
Die Inflation wirkt sich deutlich auf die Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland aus. Sie erreicht das Vor-Corona-Niveau, was einen deutlichen Rückgang zum Vorjahreszeitraum darstellt.
Zum Schutz vor Lieferengpässen erhöht der Handel seine Vorräte. Die Nagel-Gruppe kommt mit den Transporten kaum hinterher.
Supermarktketten wie Rewe und Markenhersteller wie Mars ringen öffentlich um Preise. Das zeigt das, dass der Wettbewerb funktioniert. Für die Verbraucher ist das ein gutes Zeichen.
Auch wenn die Hochzeiten der Pandemie vorbei sind, bestellt ein Viertel der Kunden auch jetzt noch regelmäßig Lebensmittel online. Andere haben ihr Verhalten geändert.
Anfang des Jahres waren von einem Betrieb in Gernsheim mit Listerien belastete Lebensmittel geliefert worden, ein Mensch starb. Jetzt ist der Skandal wieder Thema im Kreis.
Die Supermarktketten Edeka und Rewe streiten sich mit dem Lebensmittelkonzern Mars über höhere Preise. Doch die wahre Macht im Lebensmittelgeschäft hat ein anderer.
Die Tafeln versorgen mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland. Darunter sind immer mehr Menschen, die zwar arbeiten, aber sich trotzdem vieles nicht mehr leisten können.
Sorge Nummer eins: das Geld.
Der Streit um die Preise im Handel geht weiter: Der Lebensmittelkonzern Mars liefert seine Produkte nicht mehr an Edeka und Rewe.
Die Schlangen vor den privaten Tafeln werden immer länger, die Spender stehen unter Druck, mehr zu geben. Doch Armenspeisung ist eine Aufgabe des Staats. Ein Gastbeitrag.
Ein Verkauf des Express-Lieferdienstes Gorillas an den Konkurrenten Getir steht offenbar kurz bevor. Experten halten eine Konsolidierung des Liefermarktes für unausweichlich.
In den USA fehlen ausgerechnet in armen Stadtteilen Supermärkte. Deshalb kaufen besonders finanzschwache Amerikaner oft in teuren Kiosken. Lidl und Aldi könnten nun die Lösung liefern, hoffen Politiker.
Wurstproduzent Peter Cornelius redet sich von der Seele, mit welchen Sorgen sich Mittelständler wie er schlafen legen. Sollte sich die Situation nicht bessern, so seine Prognose, verschwindet die Hälfte der Betriebe seiner Branche.
Am Ende des Monats bleibt bei den meisten Menschen jetzt deutlich weniger übrig. Besonders für Familien ist es teuer. Eine Rechnung.
Weniger ausgeben ist einfacher, als viele denken. Es spart Hunderte Euro und ist gar nicht so schmerzhaft. Hier sind die besten Tipps.
Die Inflation dämpft die Kauflust und viele Verbraucher sparen gerade bei Lebensmitteln. Der Umsatz der Biobranche verzeichnet zweistellige Verluste – und viele inhabergeführte Unternehmen kämpfen um ihre Existenz.
Eine neue neolithische Revolution: Warum Städte keine andere Wahl haben, als künftig ihre Lebensmittel selbst zu produzieren.
Mehr als eine Million Menschen sind laut einer DIW-Umfrage auf die Tafeln angewiesen. Steigende Inflation und die Folgen des Ukrainekriegs erhöhen die Bedürftigkeit.
Die Flammen zerstörten eine rund 8000 Quadratmeter große Lagerhalle für Obst und Gemüse. Hundert Feuerwehrleute und 30 Löschfahrzeuge waren nach Behördenangaben im Einsatz.
Die Holdinggesellschaft Cofra verhandelt über Übernahmen im hiesigen Lebensmittelsektor. Solarenergie interessiert das Finanzvehikel der Großfamilie Brenninkmeijer ebenfalls, wie der Vorstandsvorsitzende im F.A.Z.-Gespräch erläutert.
Auf einer Warenbörse für bioregionale Lebensmittel treffen sich Produzenten mit Inhabern von Hof- und Bioläden. Es geht um Austausch – auch über Probleme.
Läden ohne Personal, rund um die Uhr geöffnet. Davon gibt es jetzt immer mehr. In der Theorie klingt das Konzept gut, in der Praxis aber ist es verbesserungswürdig.
Wegen der hohen Gaspreise haben die Düngemittelhersteller ihre Produktion gedrosselt. Das hat ungeahnte Folgen für Brauereien, Mineralquellen, Gemüsebauern, Händler und Schlachthöfe. Ihnen allen fehlt kurzfristig CO2.
Die Lebensmittelpreise spielen eine große Rolle, während Männer darauf weniger achten. Sie schätzen die künftige Teuerung um einen Prozentpunkt geringer ein.
Die Lage in den Überschwemmungsgebieten bleibt angespannt. Steigende Preise für Lebensmittel machen immer mehr Menschen in Pakistan zu schaffen, vielerorts wird das Futter für das Vieh knapp. Millionen müssen derzeit in Notunterkünften leben. Und die Wasserstände bleiben weiter hoch.