Skandal kostet JP Morgan vier Milliarden Dollar
Die amerikanische Großbank lässt die Katze aus dem Sack: Der spektakuläre Handelsskandal im Frühjahr hat ein Loch von 4,4 Milliarden Dollar gerissen. Das ist doppelt so viel wie zunächst eingeräumt.
Die amerikanische Großbank lässt die Katze aus dem Sack: Der spektakuläre Handelsskandal im Frühjahr hat ein Loch von 4,4 Milliarden Dollar gerissen. Das ist doppelt so viel wie zunächst eingeräumt.
Die amerikanische Börsenaufsicht SEC prüft, ob das Geldhaus bei seiner Bilanzvorlage die Investoren getäuscht hat. JP-Morgan-Chef Dimon hat unterdessen Fehler eingeräumt. Die Händler der Bank hätten die Risiken nicht überblickt.
Die EU will die neuen Kapitalregeln für Versicherer deutlich entschärfen, das Europaparlament eine strengere Überwachung der Ratingagenturen. JPMorgan-Chef Dimon räumt Fehler ein.
Trotz Spekulationsverlusten in Milliardenhöhe rechnet die amerikanische Großbank JP Morgan mit einem soliden Gewinn im laufenden Quartal. „Alle unsere Geschäftsaktivitäten bleiben profitabel“, sagte Konzernchef Jamie Dimon.
Das Spekulationsdesaster, das die amerikanische Großbank JP Morgan Milliarden von Dollar kostet, hätte vermieden können. Aussagen von Insidern werfen kein gutes Licht auf die angeblich gut geführte Bank.
Auch der Dienstagmorgen zeigt sich friedlich. Der Börsengang von Evonik erhält grünes Licht, JP Morgan stoppt seinen Aktienrückkauf. Die Deutsche Bank will eine Parallelwährung für Griechenland.
Nach den hohen Handelsverlusten rollen bei JP Morgan die ersten Köpfe. „Ungeheuerliche Fehler“ werden zugegeben. Die Konkurrenz wunderte sich schon lange über das Gebaren der Bank.
Nach dem Verlust von rund zwei Milliarden Dollar durch Fehlspekulationen zieht die amerikanische Bank JPMorgan Chase offenbar personelle Konsequenzen. Auch Bank-Chef Jamie Dimon gerät zunehmend unter Druck.
Alte Sorgen wegen der europäischen Schuldenkrise und neue Sorgen wegen der Verluste von JP Morgan verunsichern die Investoren. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Jamie Dimon, der Chef von JP Morgan, war der Star unter Amerikas Bankern. Er galt zeitweise als „Lieblingsbanker Obamas“, hat den Status aber wieder verspielt. Jetzt hat er sich ausgerechnet auch noch verzockt.
Unternehmenszahlen gibt es am Freitag vor allem aus der zweiten Reihe und dem europäischen Ausland. Vor allem aber interessiert der Milliardenverlust von JP Morgan.
„Fehler, Schlampereien und schlechtes Urteilsvermögen“: Die größte amerikanische Bank J.P. Morgan Chase hat seit Anfang April rund zwei Milliarden Dollar mit einem riskanten Handelsportfolio verloren.
Der Liberty Platz in New York ist ein richtiges kleines Dorf geworden. Wie die „Occupy Wall Street“-Bewegung gegen Obrigkeit und Finanzsystem kämpft: Eine Woche unter Protestlern.
Die amerikanische Großbank hat als erstes wichtiges Finanzinstitut Zahlen vorgelegt. Das Investment-Banking belastet, das Privatkundengeschäft stützt. Vorstandschef Dimon kündigt Entlassungen an.
Die Anti-Wall-Street-Demonstranten weiten ihren Aktionsradius aus: Sie marschieren direkt vor die Haustür reicher New Yorker.