Sozialpolitik à la IWF Von Patrick Welter
Die Beratung oder Überwachung der Wirtschaftspolitik durch den Internationalen Währungsfonds ist nur so gut, wie die Mitgliedstaaten der Kreditgenossenschaft
Die Beratung oder Überwachung der Wirtschaftspolitik durch den Internationalen Währungsfonds ist nur so gut, wie die Mitgliedstaaten der Kreditgenossenschaft
Mit dem Sparen ist Griechenland weit hinterher. Jetzt will Regierungschef Samaras aufholen. Doch erst muss er sich mit seinen Koalitionspartnern einigen. Die Regierung befürchtet, dass das Land unregierbar werden könnte.
Carsten Linnemann ist in Taipeh, als ihn die Gesprächsanfrage erreicht. Der CDU-Bundestagsabgeordnete bummelt gerade über den berühmten Shilin-Nachtmarkt.
Nach zwölfstündiger Debatte und heftigen Tumulten ist Ivica Dacic zum neuen Ministerpräsidenten Serbiens gewählt worden. Das Parlament in Belgrad stimmte mit 142 zu 72 Stimmen für den 46 Jahre alten früheren Sprecher Milosevics.
tp./enn. ROM/BERLIN, 26. Juli. Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras und sein Finanzminister Yannis Stournaras haben einen neuen Sparplan ...
FRANKFURT, 26. Juli. Zu den aggressivsten Banken im Auslandsgeschäft zählten im vergangenen Jahrzehnt die führenden französischen Häuser: BNP Paribas, Société ...
In Griechenland soll es künftig keine Renten mehr geben, die höher als 2200 Euro monatlich sind. Das ist eine Maßnahme des nun von der Regierung geplanten Sparpakets von 11,5 Milliarden Euro. In Deutschland äußert derweil Bayerns Finanzminister, dass er einen Ausstieg Griechenlands aus dem Euro trotz allem für „unumgänglich“ halte.
Ein reservierter Ökonom, der mehr nach innen als nach außen wirkt: Der neue Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, hält sich noch im Hintergrund.
Vor Veröffentlichung des Ifo-Index ist der Dax am Mittwoch zunächst im Plus gestartet, drehte dann aber leicht ins Minus ab. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft war im Juni im Sog der Eurokrise bereits so schlecht ausgefallen wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Analysten rechnen nun im Schnitt mit einem Rückgang des Geschäftsklimaindex auf 104,7 Punkte. Am Dienstag war der Leitindex 0,5 Prozent schwächer bei 6390 Punkten aus dem Handel gegangen. Die Ratingagentur Moody’s hatte den Ausblick für die Bundesrepublik auf „negativ“ gesenkt und signalisierte damit eine mögliche Herabstufung in einigen Monaten.
enn./tp./ela. BERLIN/ROM/WIEN, 24. Juli. Eine wachsende Zahl deutscher Politiker geht auf Distanz zu Griechenland, da immer klarer wird, dass das Land die ...
wie. MADRID, 24. Juli. Portugal steht nach den Worten von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho dank der Reformen und Konsolidierungsmaßnahmen seiner Regierung ...
In den Regierungsparteien setzt sich ganz offensichtlich die Ansicht durch, dass Griechenland nicht im Euro zu halten ist. Die SPD ist noch anderer Meinung.
Die Sorgen um Griechenland wachsen und Leerverkaufsverbote in Italien sowie Spanien lassen die Kurse in den Keller gehen. Der Dax büßt zum Wochenauftakt zeitweise über 3,5 Prozent ein. Besonders Finanztitel verlieren. Der Euro notierte auf dem tiefsten Stand seit Juni 2010.
Der griechische Reformstau lässt selbst gutwillige Beobachter an dem Land zweifeln. Oppositionsführer Alexis Tsipras schlägt vor, den Kontakt zur Troika abzubrechen.
Dem Internationalen Währungsfonds reichen Griechenlands Sparanstrengungen nicht, die Bundesregierung will kein drittes Hilfsprogramm - die EU-Kommission allerdings möchte weiter zahlen.
Die Zeichen mehren sich, dass Griechenland auf den Staatsbankrott zusteuert. Einem Zeitungsbericht zufolge ist Kanzlerin Merkel nicht bereit, dem Krisenstaat zusätzliche Kredite zu gewähren. Auch Finanzminister Schäuble zeigt sich hart.
Wenn jedes Land seine wirtschaftspolitischen Hausaufgaben macht, geht es auch der Weltwirtschaft gut. Doch in der internationalen Wirtschaftspolitik macht sich zunehmend eine andere Sicht der Dinge breit.
Der Dax ist mit Verlusten in die neue Woche starten. Spekulationen um den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone belasten den Markt, sagten Börsianer. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist einem Zeitungsbericht zufolge nicht bereit, Griechenland nochmals Finanzhilfen zu gewähren. Da Athen aber wohl weitere Darlehen von bis zu 50 Milliarden Euro benötige, dürfte ein Bankrott des südeuropäischen Landes immer wahrscheinlicher werden.
1,4 Milliarden hat die Europäische Investitionsbank in Aussicht gestellt. Auch private Kreditgeber engagieren sich. Dagegen will sich der IWF wohl nicht weiter an der Griechenlandhilfe beteiligen. Für Wirtschaftsminister Rösler hat ein Euro-Austritt seinen Schrecken verloren.
Wegen der schleppenden Sparbemühungen plant der Internationale Währungsfonds offenbar seinen Ausstieg aus der Griechenland-Hilfe. Damit werde eine Pleite Griechenlands im September immer wahrscheinlicher, heißt es.
Ein Ökonom des Internationalen Währungsfonds wirft dem Fonds vor, Informationen über die Schuldenkrise verschwiegen zu haben. Auch die Chefin Christine Lagarde sei nicht gut ausgewählt worden.
Die Schuldenkrise in Europa ist eine Gefahr für die gesamte Weltwirtschaft, warnt die Weltbank. Sie könne zu einem Wachstumseinbruch in den meisten Regionen der Erde um bis zu 1,5 Prozent führen, so Weltbank-Präsident Jim Yong Kim.
Ach, wie schön ist es, systemrelevant zu sein. Große Finanzinstitute werden im Notfall vom Steuerzahler gerettet. Eine neue Studie zeigt: Das Sicherheitsnetz ist eine Subvention in Milliardenhöhe.
Kann die griechische Regierung den Staat aus der Krise führen? Die meisten Griechen halten sie für unfähig dazu. Unterdessen wurde bekannt, dass Griechenland trotz zahlreicher Ermahnungen 210 von 300 Sparvorgaben der Troika nicht erfüllt hat.
Der Euro verliert als Reserverwährung an Bedeutung, bleibt aber hinter dem Dollar an zweiter Stelle in den Reserven der Notenbanken. Dieses Jahr wird ein weiterer Rückgang erwartet.
Als sich die Bundeskanzlerin am Morgen des Brüsseler EU-Gipfels Ende Juni schlafen legte, glaubte sie, ein gutes Ergebnis ausgehandelt zu haben. Doch als sie aufwachte, sah sie wie die Verliererin des Treffens aus - und war es doch nicht.
Die spanische Regierung will mit Reformen und Steuererhöhungen bis 2015 insgesamt 65 Milliarden Euro einsparen. Es gehe um die Zukunft des Landes, sagte Ministerpräsident Rajoy im Parlament.
Erst kürzlich hat Zypern erklärt, als fünftes Land den Euro-Rettungsfonds anzuzapfen. Nun hofft der Inselstaat gleichzeitig auch auf Hilfe aus Russland. EU-Kommissionspräsident José Barroso ist empört: Er befürchtet, dass Nikosia Spar- und Reformauflagen entgehen will.
Vor der nächsten Prognose des IWF zeichnet dessen Chefin Christine Lagarde ein düsteres Szenario: Die Weltwirtschaft stehe vor immer größeren Problemen, sagte sie in Tokio. Der Ausblick habe besorgniserregende Züge angenommen.
Das deutsche Parlament hat bei der Rettung des Euro Mitspracherechte durchgesetzt. Doch über was genau dürfen die Abgeordneten entscheiden? Eine Erklärung anhand der Beispiele Spanien und Zypern.
Die Elfenbeinküste profitiert von einem Schuldenerlass und wird auf den Rentenmärkten besser akzeptiert. Investoren entdecken lokale Anleihen aus Schwellenländern.
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hält eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen die Eurokrise nicht für die richtige Lösung. Über die Auflagen für Griechenland will sie nicht neu verhandeln.
Manchester United will in New York an die Börse, die Bank von England gerät im Zinsskandal unter Druck und die IWF-Chefin rät der EZB von einer Zinssenkung ab.
Griechenland bereitet sich auf das Eintreffen der Troika-Buchprüfer vor. Um sie milde zu stimmen, will die neue griechische Regierung den Inspektoren alarmierende Daten zu Rezession und Arbeitslosigkeit vorlegen. Sie sollen zeigen, dass das drastische Sparprogramm kontraproduktiv sei.
In dieser Woche beginnt die „Troika“ die nächste Prüfung, ob Griechenland seine Sparauflagen erfüllt hat. Doch die Auflagen wackeln schon - das Land bittet um Erleichterungen. Nun tobt der Streit.
Im Zweifel will die EZB bis ans Äußerste gehen, um die Schuldentragfähigkeit Griechenlands wiederherzustellen. Doch nach dem EU-Gipfel will auch Irland Hilfen für die Banken.