IWF empfiehlt Deutschland höheres Rentenalter
Späterer Renteneintritt, mehr Investitionen, weniger Engpässe in der Verwaltung: Der Internationale Währungsfonds offenbart, wie er über Deutschland denkt.
Späterer Renteneintritt, mehr Investitionen, weniger Engpässe in der Verwaltung: Der Internationale Währungsfonds offenbart, wie er über Deutschland denkt.
Die Euro-Finanzminister verhandeln über das griechische Hilfsprogramm. Trotz einiger Déjà-vus lohnt sich ein genauer Blick. Denn die Rahmenbedingungen sind ganz anders als im vergangenen Sommer.
Den Griechen stehen harte Reformen bevor: Renten werden gekürzt, Steuern erhöht - beides in Milliardenhöhe. Das hat das Parlament in Athen in der Nacht entschieden. Das Sparprogramm ist Voraussetzung für weitere EU-Hilfen.
Am späten Sonntagabend stimmt das griechische Parlament über Rentenkürzungen und eine Steuererhöhung ab. Während die Abgeordneten im Parlament schon debattieren, versammelt sich draußen der Protest.
Der IWF und Frankreich drängen auf Schuldenerleichterungen für Griechenland. Auch SPD-Chef Sigmar Gabriel redet davon: Es mache keinen Sinn, „sich davor immer wieder zu drücken“. Am Montag beraten die Euro-Finanzminister.
Die Gespräche über weitere Hilfszahlungen für Griechenland sind zäh. Der IWF soll mit an Bord. Er will aber nur mitmachen, wenn es Schuldenerleichterungen für die Griechen gibt. Deutschland und Frankreich sind sich uneins.
Die wirtschaftliche Lage Pakistans stabilisiert sich gerade, da kommt heraus: Die Kinder von Ministerpräsident Sharif besaßen Millionenvermögen. Handelt es sich um Bestechungsgelder?
Griechenlands Regierung verhandelt mit den Geldgebern über das Hilfsprogramm. Es geht um drei Themen. Der deutsche Finanzminister äußert sich weiter zuversichtlich.
Die Ungleichheit der Einkommen steigt in Asien schneller und ist größer als im Rest der Welt. Das analysiert der Internationale Währungsfonds. Ist das ein Problem?
Griechenland diskutiert mit seinen Geldgebern ein vorsorgliches Sparpaket für den Notfall. Auch Amerikas Finanzminister schaltet sich ein.
Eurogruppenchef Dijsselbloem will das eigentlich für diesen Donnerstag geplante Treffen der Euro-Finanzminister möglichst bald nachholen. Zuerst stehen aber noch rechtliche und politische Fragen aus.
Die Kurse der Apple-Zulieferer fallen an Asiens Börsen. Der IWF macht sich wegen fauler Kredite Sorgen um China und die Deutsche Bank sieht das Ende der Prozess-Welle auf sich zukommen.
Der französische Fußballklub Olympique Marseille steckt in der Krise. Der Geschäftsmann Xavier Giocanti gilt als möglicher Retter.
Griechenland verhandelt mit seinen Geldgebern weiter über das laufende Hilfsprogramm. Nun zeichnet sich ab, wie sich alle Seiten vielleicht schon recht zeitnah einig werden.
Vizekanzler Sigmar Gabriel hat den ägyptischen Machthaber Abd al Fattah al Sisi für dessen Amtsführung gelobt. Zudem sagt er dem ägyptischen Regime in Kairo Hilfe bei der Bewältigung der massiven Finanzprobleme zu.
Der Währungsfonds reagiert auf seinem Frühjahrsgipfel auf neue Tendenzen zur Abschottung. Noch größer sind die Sorgen beim Blick auf Großbritannien und einen möglichen Brexit.
Das eigentliche Thema der Tagung war die Lage der Weltwirtschaft. Doch an der Griechenland-Krise führte kein Weg vorbei. Der Finanzminister zeigte sich optimistisch, verlangte aber zusätzliche Anstrengungen von Griechenland.
Die Industrieländer verzeichnen so gut wie keinen Produktivitätsfortschritt mehr. Das liegt auch daran, dass internationale Handelsabkommen behindert werden.
Der Konflikt zwischen Deutschland und dem Internationalen Währungsfonds spitzt sich zu. Finanzminister Schäuble wehrt sich gegen eine Schuldenentlastung für Griechenland. Der IWF hält sie für unverzichtbar.
Der Finanzminister will nicht der Buhmann für die schwache Weltkonjunktur sein. Deutschland tue genug. Und der Bundesbankpräsident warnt vor Risiken und Nebenwirkungen der ultra-expansiven Geldpolitik.
Der Währungsfonds macht sich schwere Sorgen um die Finanzstabilität. Europas Banken leiden noch immer an der Erblast der Finanzkrise. Die zweite schwere Sorge gilt China.
Thyssenkrupp und Tata Steel besprechen auf höchster Ebene eine mögliche Fusion. RWE kündigt weitere Einschnitte an und Chinas Exporte legen stärker als erwartet zu.
In Berlin findet eine Sonder-Bauministerkonferenz der Bundesländer statt, der Schuldenreport 2016 zur Situation von Entwicklungs- und Schwellenländern wird vorgestellt und Axel Springer und Deutsche Bahn laden zur Hauptversammlung.
IWF-Direktorin Christine Lagarde gibt eine Vorschau auf den Weltwirtschaftsausblick (WEO). Bei der Telekom steht eine weietre Tarifverhandlungsrunde für die Beschäftigten in Deutschland und in der Konzernzentrale an, während die Bilanzsaison langsam an der Börse anläuft.
Der weltgrößte Reisekonzern Tui sieht 2016 einem Rekordjahr für Spanien-Reisen entgegen. Knapp die Hälfte der Krankenversicherten steht dagegen der Digitalisierung im Gesundheitswesen skeptisch gegenüber.
Einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland lehnt Kanzlerin Merkel weiter ab und möchte den IWF an Bord behalten. Dessen Chefin sagt, sie ist bereit dazu.
Die Aktienkurse fallen deutlich. Stattdessen setzen die Anleger lieber auf sichere Bundesanleihen. Die Ängste um die Konjunktur und China belasten die Börsen.
Bedingung für das dritte Hilfspaket war der Verkauf von griechischem Staatsvermögen im Wert von 50 Milliarden Euro. Bislang wurde jedoch nur ein Bruchteil der Summe erreicht.
Die Weltwirtschaft setzt ihre Erholung fort - doch das Tempo ist aus Sicht des IWF zu gering. Die Wachstumsschwäche Chinas, der Verfall der Rohstoffpreise, aber auch Terrorismus und Krieg bremsen.
Chinas Konjunktur beeinflusst schon jetzt Anleger rund um den Globus. Noch aus einem anderen Grund wird der Einfluss des Landes wachsen, analysiert der IWF.
In Washington werden wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Chefs der fünf internationalen Wirtschafts- und Finanzorganisationen zu einem Gespräch im Kanzleramt eingeladen.
Die IWF-Chefin Christine Lagarde gilt als sehr diplomatisch. Doch nun lässt sie klar erkennen, dass ihr die griechische Regierung auf die Nerven geht.
Für Deutschlands Kassenwart erscheinen die Enthüllungen über Briefkastenfirmen zur rechten Zeit. Wirtschaftsminister Gabriel spricht von „organisierter Kriminalität von Banken“.
Bei Lichte betrachtet hat nur noch ein Akteur an einer weiteren IWF-Beteiligung an der Griechenland-Rettung wirkliches Interesse: die Bundesregierung.
Nach der Veröffentlichung angeblich geheimer IWF-Absprachen zur Lage in Griechenland spricht die Chefin des Währungsfonds. Und sagt, was sie immer sagt.