Arbeitsgericht verhängt Ordnungsgeld gegen Opel
Opel soll nach dem Beschluss eines Arbeitsgerichts ein Ordnungsgeld in sechsstelliger Höhe zahlen. Die Firma habe wiederholt gegen die Mitbestimmung des Betriebsrats verstoßen. Opel wehrt sich.
Opel soll nach dem Beschluss eines Arbeitsgerichts ein Ordnungsgeld in sechsstelliger Höhe zahlen. Die Firma habe wiederholt gegen die Mitbestimmung des Betriebsrats verstoßen. Opel wehrt sich.
Die Beschäftigten des Autozulieferers Conti in Karben bekommen zwei Jahre mehr Zeit: Der Konzern will den Standort später schließen. Und: Es soll nicht alles verschwinden.
Das Werk des Automobilzulieferers Continental in Karben soll bis zum Jahr 2023 geschlossen werden. Dagegen protestieren die Beschäftigen und treten in einen 24-Stunden-Streik.
Der Autokonzern hat sich mit der IG Metall auf einen neuen Haustarifvertrag für ungefähr 120.000 Beschäftigte geeinigt.
Ursprünglich jede dritte Stelle wollte der Autozuliefererkonzern Continental in Schwalbach abbauen. Nach Verhandlungen mit der IG Metall ist davon kaum noch etwas übrig geblieben.
Der Tarifvertrag für die Metallbranche in Hessen sieht Jahresprämien statt monatliche Lohnerhöhungen vor – und das Recht für Betriebe, im Notfall Zuschläge zu streichen.
Die Corona-Politik schlingert, die Tarifpolitik liefert: Was der Metall-Tarifabschluss lehrt – und was nicht.
Corona-Prämie und eine neue Sonderzahlung: Gewerkschaft und Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie einigen sich in Nordrhein-Westfalen auf einen Tarifabschluss. Das wird Auswirkungen auf das ganze Land haben.
Die 70.000 Angestellten in der Eisen- und Stahlindustrie sollen erst 500, ab 2023 dann 600 Euro mehr im Jahr verdienen. Eine Corona-Beihilfe von 500 Euro soll im Juli ausgezahlt werden.
In die stockenden Verhandlungen für Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie kommt Bewegung. Statt einer Nullrunde bieten die Arbeitgeber nun eine „substantielle Einmalzahlung“. Reicht das für eine Einigung?
In drei Wochen soll es einen Tarifabschluss für die Metallbranche geben. Die Gewerkschaften trommeln, dass sich die Arbeitgeberseite endlich bewegen soll. Doch die schweigt.
Der europäische Flugzeughersteller braucht doch keine so harten Einschnitte durch die Pandemie, wie befürchtet worden war. Vorbei ist die Krise dadurch aber noch nicht.
Die Arbeitgeber instrumentalisierten die Corona-Krise, um höhere Löhne zu verhindern – so der Vorwurf der Gewerkschaft. In vielen Werken haben Beschäftigte in der Nacht die Arbeit niedergelegt, und im Lauf des Tages sollen es noch mehr werden.
Ohne Interessenausgleich zwischen Firma und Belegschaft steuert der Opel-Partner Segula nun auf Stellenabbau zu. Das wird nicht leicht. Die IG Metall setzt auf eine Transfergesellschaft.
Die Tarifrunde für Millionen von Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie eskaliert. Jörg Hofmann, Chef der IG Metall, erklärt, warum er einen Arbeitskampf in der Krise für richtig hält.
In einem Flugblatt an die Belegschaft schlägt die IG Metall im Opel-Betriebsrat Alarm: Das Unternehmen wolle die Betriebsrenten um 80 Prozent senken. Der Autobauer weist dies zurück.
Der Streit um die Zukunft des Continental-Werks in Babenhausen ist beigelegt: Eine deutliche Mehrheit der IG-Metall-Mitglieder hat ein Verhandlungsergebnis akzeptiert, das zum Vorbild für andere Standorte werden könnte.
Ein Plus von vier Prozent fordert die Gewerkschaft IG Metall in der aktuellen Tarifrunde. Verhandlungsführer Jörg Köhlinger, Leiter des Bezirks Mitte, will aber nicht nur über Geld reden.
Erst kürzlich ist ein Sozialplan für das bedrohte Continental-Werk in Babenhausen aufgestellt worden. Der könnte nun auch den Mitarbeitern des Werks in Karben zugute kommen – die derweil weiter gegen eine Schließung protestieren.
Bis 2028 soll im Continental-Werk in Babenhausen ein Großteil der 3300 Stellen abgebaut werden. Die IG Metall hat sich mit der Firma auf Abfindungen geeinigt. Es soll bis zu 190.000 Euro geben. Damit sind viele Mitarbeiter unzufrieden.
Der Autozulieferer Continental will deutschlandweit rund 13.000 Stellen abbauen. Im südhessischen Babenhausen haben gewerkschaftliche Proteste einen Aufschub bewirkt.
Die Industrie steckt mitten in dramatischen Umbrüchen. Die IG Metall will die Tarifverhandlungen für Metall und Elektro nutzen, um ein größeres Wort bei Elektrifizierung und Digitalisierung mitzureden.
Betriebsräte in Deutschland sollen künftig gestärkt werden. Den einen geht das angesichts der Corona-Pandemie zu weit, den anderen dagegen nicht weit genug.
Gut zwei Drittel der Stellen im Continental-Werk sollen abgebaut werden. Die IG Metall reagiert darauf mit einem Warnstreik und legt das Werk im südhessischen Babenhausen für 24 Stunden lahm.
Die Hoffnung von IG Metall und Betriebsrat, mit Staatshilfe einen weiteren Stellenabbau unter den rund 27.000 Stahlkochern verhindern zu können, hat sich endgültig zerschlagen.
1000 Mitarbeiter des Autozulieferers Continental aus Babenhausen sind aus Protest gegen massiven Stellenabbau zum Offenbacher Kaiserlei gefahren. „Was machen wir, wir bleiben hier“ als Schlachtruf inklusive.
Auch wenn IG Metall und Unternehmen inzwischen für 100 der ursprünglich 178 Stellen eine Lösung gefunden haben: Der Protest gegen Arbeitsplatzabbau beim Continental-Ableger Vitesco in Schwalbach geht weiter.
Die Gewerkschaft IG Metall will per Demo-Korso für den Kündigungsschutz trommeln. Das Unternehmen sucht derweil weiter Mitarbeiter, die freiwillig gehen wollen.
Stefan Wolf, Chef des Autozulieferers Elring-Klinger, wird neuer Präsident der Metallarbeitgeber. Hier spricht er über die Viertagewoche, einen Gehaltsverzicht wegen der Elektroauto-Staatshilfe und arbeitsame Ferien auf Sylt.
„Die nächsten Schritte können schmerzhafter werden als die bisherigen“: Thyssen-Krupp muss abermals tausende Arbeitsplätze abbauen. Weil die Auftragslage in der Pandemie eingebrochen ist, steht in der Bilanz ein Verlust in Milliardenhöhe.
Die IG Metall geht mit hohen Forderungen in die Tarifverhandlungen. Sie will mehr Geld und weniger Stunden. Es werden harte Auseinandersetzungen erwartet.
Früher bekämpfte die Arbeiterbewegung IG Metall die Heimarbeit als Ausbeutung. Zwei Gewerkschafterinnen erklären, warum sie das heute anders sehen. Ein Gastbeitrag
Europas Notenbanken öffnen sich dem Dialog mit Sparern. Dabei kommen vor allem der Niedrigzins, die Altersvorsorge und die steigenden Wohnkosten zur Sprache.
Der Diesel-Lastwagen wird nach den EU-Klimavorgaben zum Auslaufmodell. MAN will 9500 Stellen streichen. Bei den Verhandlungen darüber kam es jetzt zum Eklat: Der Betriebsrat hat die Gespräche abgebrochen.
Startschuss zur nächsten Tarifrunde in der Krise: Die IG Metall gibt sich flexibel – ob Lohnerhöhung oder Vier-Tage-Woche sollen die Betriebe klären. Die Arbeitgeber beharren derweil auf einer Nullrunde.
Jörg Köhlinger ist Vorsitzender des IG-Metall-Bezirks Mitte und Verhandlungsführer in den anstehenden Tarifgesprächen. Im Interview erklärt er, was von den anstehenden Runden in Corona-Zeiten zu erwarten ist.