Wie die Kohle von allein verschwindet
Ein festes Datum für den Ausstieg aus der Kohleverstromung ist überflüssig. Mit einem hohen CO2-Preis lohnen sich die Kraftwerke ohnehin nicht mehr.
Ein festes Datum für den Ausstieg aus der Kohleverstromung ist überflüssig. Mit einem hohen CO2-Preis lohnen sich die Kraftwerke ohnehin nicht mehr.
Die EZB-Direktorin lässt durchblicken, dass die Ansichten in der Notenbank über die Dauer der Teuerung geteilt sind. Sie erwartet im kommenden Jahr einen Rückgang.
Die CO2-Emissionen zu reduzieren, reicht nicht, denn die Erderwärmung ist nur ein Symptom. Das Verhältnis von Mensch und Erde muss neu gedacht werden. In der Wissenschaft passiert das schon.
CDU und CSU sind kein Sonderfall, in vielen EU-Ländern schwächeln die Volksparteien der rechten Mitte. Das dürfte vor allem an einem Thema liegen.
Auch Thomas Schmid, Präsident des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie, hat die Weltklimakonferenz beobachtet. Sein Resümee: Das 1,5-Grad-Ziel ist nicht mehr realistisch, weil die Entschlusskraft fehlte.
Nach der Klimakonferenz ist das 1,5-Grad-Ziel wieder ein realistisches Ziel. Der Pakt von Glasgow könnte außerdem der Beginn einer sich beschleunigenden Klima-Außenpolitik sein.
Einige Länder verließen die Klimakonferenz enttäuscht. Die Einrichtung eines Fonds für Schäden durch den Klimawandel scheiterte im Lauf der Verhandlungen. Außerdem wurde der Wortlaut zum weltweiten Kohleausstieg abgeschwächt.
Nach zweiwöchigen Verhandlungen hat die UN-Klimakonferenz das Abkommen beschlossen. Auf Betreiben Chinas und Indiens wurde die Erklärung jedoch deutlich abgeschwächt.
Indien hat auf der Klimakonferenz in letzter Sekunde ein Bekenntnis zum Ausstieg aus der Kohle verhindert, und die Entwicklungsländer warten weiterhin auf Kompensation für Klimaschäden. Dennoch: In Glasgow ist viel gelungen.
In letzter Sekunde setzt Kohleland Indien eine Abschwächung der Erklärung durch. Etliche Staaten fühlen sich düpiert. Es kommt zu Tränen. Die deutsche Umweltministerin sieht dennoch einen Erfolg – ganz anders als Greta Thunberg.
Der UN-Klimagipfel geht in die Verlängerung – unter anderem wegen Differenzen über den Kohleausstieg. Den Konferenzteilnehmern in Glasgow liegt ein neuer Entwurf für eine Gipfelerklärung vor, mit deutlich verwässerten Forderungen zur Energiewende.
Mehrere Staaten wehren sich, doch im nun vorgelegten Entwurf für eine Abschlusserklärung findet sich ein globaler Kohleausstieg. Am Nachmittag soll darüber abgestimmt werden.
Ein junger Aktivist und ein erfahrener Regierungsberater kämpfen beide in Glasgow gegen die Erderwärmung – auf völlig verschiedene Weise.
Die Verhandler in Schottland geben sich vorsichtig optimistisch. Trotzdem geht die Klimakonferenz in eine Nachtschicht. Nun beginnen die Stunden des Kuhhandels
Jakob Thomä, Gründer der Plattform Meinfairmögen, spricht darüber, wie Anleger ihren Fokus beim Überbegriff Nachhaltigkeit selbst festlegen müssen und was das mit Glasgow, McDonald’s und Pandabären zu tun hat.
Beim APEC-Gipfel stehen Staaten wie Deutschland im Schatten der Weltmachtrivalität zwischen Amerika und China. Können die kleinen und mittelgroßen Länder trotzdem eigene Strategien und Allianzen entwickeln?
„Die Welt steht in Flammen und ihr fahrt viel zu kleine Geschütze auf“, lautet die Botschaft der Aktivisten. Umwelt-Staatssekretär Flasbarth weist diese Kritik zurück.
Alle reden davon, Emissionen zu verringern. Langfristig führt aber kein Weg daran vorbei, das schon ausgestoßene CO2 aus der Atmosphäre zurückzuholen.
Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth verhandelt bei der Klimakonferenz für Deutschland. Im Interview erklärt er, warum er mit einem Erfolg rechnet, wieso die Industriestaaten mehr tun müssen und warum Obama nicht immer Recht hat.
Für das Jahr 2023 wurden die Vereinigten Arabischen Emirate als Gastgeber auserkoren. In diesem Jahr findet die Konferenz in Glasgow statt.
Eckart von Hirschhausen spricht im Interview über den Patienten Erde und den Zusammenhang von Klimaschutz und menschlicher Gesundheit. Er hält es für falsch, Wohlstand an den Ressourcenverbrauch zu koppeln.
Gelingt die Klimakonferenz in Glasgow? Und wieso sind so viele Gesellschaften gespalten, obwohl die Menschheit wohlhabend wie nie zuvor ist? Ein Gespräch mit der Direktorin der London School of Economics, Nemat „Minouche“ Shafik.
In der heißen Phase der Klimaverhandlungen wollen China und die USA stärker zusammenarbeiten. Was beide erreichen wollen – und wie es sich auf das Ergebnis auswirken könnte.
Während der Klimakonferenz in Glasgow verständigen sich beide Länder auf einen gemeinsamen Plan gegen den Klimawandel. Ziel sei es unter anderem Verantwortung zu übernehmen und die Erderwärmung zu begrenzen.
Der erste Entwurf der Abschlusserklärung der UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) fordert schnellere und verstärkte Klimaschutzanstrengungen von den Staaten. Kritiker bemängeln die Formulierungen als zu weich und unkonkret.
Spätestens bis 2040 werden keine Pkw mit Verbrennungsmotor mehr verkauft. Darauf wollen sich Regierungen und Konzerne in Glasgow festlegen. Die Bundesregierung ist wohl nicht dabei – und auch nur ein deutscher Hersteller.
Die Entwicklungsländer wollen mehr Geld für Klimawandel-Schäden. Die Industriestaaten zeigen ein schlechtes Gewissen – fürchten aber auch die Folgen von Zugeständnissen.
Der Chef der Weltatombehörde IAEO, Rafael Grossi, spricht im Interview über die Unverzichtbarkeit der Technik für den Klimaschutz, den schlechten Ruf der Atomkraft und Deutschlands eigentümliche Sonderrolle.
Den Demonstranten zum Trotz: Die Klimakonferenz könnte am Ende doch ein kleiner Erfolg werden. Auch Wissenschaftler ärgert die Schwarzmalerei der Aktivisten.
Die beteiligten Staaten wollen sich auf ein Regelbuch einigen, welches festlegt, wie das Pariser Abkommen konkret umzusetzen ist. Ob dies gelingt ist jedoch fraglich.
Zweite Halbzeit in Glasgow: Die Tausenden Delegierten müssen bis Freitag noch einiges beschließen, damit die Klimakonferenz als Erfolg gelten kann. Hier sind die wichtigsten noch offenen Punkte.
In Glasgow wird kreative Buchhaltung betrieben. Aber der Klimaschutz braucht mehr als Zahlen und Ziele. Es fehlt an Plänen, die der Realitätsprüfung stand halten.
Die Demonstranten in Glasgow, Amsterdam und anderen Städten fordern mehr Klimagerechtigkeit. Die Maßnahmen gegen den Klimawandel müssten für alle funktionieren, nicht nur „für die Leute mit dem meisten Geld in der Tasche“.
Rette sich, wie er kann: ein Holzkünstler, viele Statisten und der große Wunsch nach einem nachhaltigen Leben – Beobachtungen vom Klimagipfel in Schottland.
Tausende Klimaaktivisten sind im schottischen Glasgow für schnellen und konsequenten Klimaschutz auf die Straße gegangen. Greta Thunberg sagte in einer Ansprache, es sei kein Geheimnis, dass die COP26 gescheitert sei.
Der Fall Belarus führt zu einer neuen Debatte über den Umgang mit Migranten an den Außengrenzen Europas. Besonders beim Thema der Pushbacks stellt sich die Frage: Wie weit darf die EU gehen?