„Die Dinosaurier dachten auch, sie hätten Zeit“
Greta Thunberg wirft den Entscheidungsträgern bei der Klimakonferenz in Glasgow anhaltende Tatenlosigkeit vor. Tausende gehen mit ihr auf die Straße. Am Samstag sollen es noch mehr werden.
Greta Thunberg wirft den Entscheidungsträgern bei der Klimakonferenz in Glasgow anhaltende Tatenlosigkeit vor. Tausende gehen mit ihr auf die Straße. Am Samstag sollen es noch mehr werden.
Die Weltklimakonferenz kommt voran, immer mehr Staaten kündigen Ziele und Maßnahmen an, um den Klimaschutz voranzutreiben. Noch ist alles möglich – auch, wenn der Einsatz fürs Klima manchmal einen bitteren Beigeschmack hat.
Werner Hoyer, Chef der Europäischen Investitionsbank, über die Kauflust reicher Erben für grüne Finanzprodukte, müde Entwicklungsinstitute und die Notwendigkeit eines EU-Klimafonds.
Christoph Müller spricht in Glasgow auf dem Klimagipfel – als Experte für die Atomenergiebehörde. Er sagt, was diese mit Landwirtschaft zu tun hat und warum Isotope helfen, Treibhausgas-Ausstoß nachzuverfolgen.
Drei Menschen haben sich der Suche nach dem gefährlichen Treibhausgas verschrieben. Ob nun dessen Reduktion gelingt, sehen alle drei anders.
Am Freitag und Samstag wollen Umweltaktivisten auf der ganzen Welt wegen der Klimakrise protestieren. Von der Konferenz in Glasgow gibt es allerdings auch gute Neuigkeiten.
Auch andere wichtige Kohle-Nutzer wie Australien und Indien schließen sich der Vereinbarung nicht an. Der britische Wirtschaftsminister spricht dennoch von einem Meilenstein. Von Umweltverbänden kommt Kritik.
Etwa 40 Prozent aller produzierten Lebensmittel werden laut einer Studie nicht gegessen, sondern weggeworfen. Das schadet dem Klima. Lösungsansätze gibt es – doch am Ende wird es auf die Verbraucher ankommen.
Bei Sandra Maischberger gibt Armin Laschet erstmals nach seiner Wahlniederlage ein ausführliches Fernsehinterview. So manche Antwort des CDU-Vorsitzenden macht fassungslos.
In der aktuellen Phase können wir aber nicht ausschließlich auf erneuerbare Energie setzen, schreibt EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem Gastbeitrag.
Öl soll teuer sein, um den Verbrauch zu senken und das Klima zu schützen. Ein hoher Ölpreis aber schröpft nicht nur die Verbraucher – er reizt auch zu neuen Investitionen in eine höhere Ölförderung. Wie kommt man da raus?
Trotz vollständigem Impfschutz ist der Bürgermeister von Los Angeles während der UN-Weltklimakonferenz positiv auf das Coronavirus getestet worden. Experten zeigten sich besorgt über die engen Warteschlangen bei dem Gipfel.
100 Milliarden Dollar jährlich haben die Industrieländer den Entwicklungsländern für den Klimaschutz zugesichert. Doch das Geld fließt nur langsam. Das soll sich jetzt ändern.
Das in Glasgow vereinbarte Methan-Abkommen wird auf dem Klimagipfel COP26 als Durchbruch gefeiert – als Nachfolger des erfolgreichen Ozon-Abkommens von Montreal. Was ist dran? Drei Fragen, drei Antworten.
Frankfurt wird Sitz einer neuen internationalen Organisation, die Nachhaltigkeitsstandards für Finanzberichte entwickeln soll. Die Freude am Finanzplatz ist groß, doch es gibt einen Wermutstropfen.
Eberhard Flammer ist Gründungspräsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages. Nun gibt er sein Amt ab. Im Interview spricht er über Konjunktur, Klimaschutz und künftige Koalitionen im Land.
Viele hatten die Weltklimakonferenz schon abgeschrieben, aber es gibt kleine Fortschritte. So bekennt sich Indien erstmals zur CO2-Neutralität, und Industrieländer wollen Südafrika beim Kohleausstieg helfen.
Mehr als 100 Staaten einigen sich in Glasgow darauf, die Zerstörung von Wäldern bis 2030 zu stoppen. Weil eine Erklärung von 2014 wirkungslos blieb, sind Beobachter skeptisch.
Saúl Luciano Lliuya hat den deutschen Energieriesen RWE auf Schadenersatz verklagt. Ein Gespräch über bedrohte Gletscher, Aktivismus und seine Ziele im Kampf gegen den Klimawandel.
Bis 2030 soll weltweit die Entwaldung gestoppt werden, um die Erderwärmung zu bekämpfen. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs bei der UN-Klimakonferenz COP26 verpflichtet.
Die britische Königin Elizabeth II. hat die Hoffnung geäußert, dass beim UN-Klimagipfel im schottischen Glasgow greifbare Beschlüsse für die Zukunft gefasst werden. „Wahre Staatskunst“ sei es, weitsichtige Politik für die nachfolgenden Generationen zu machen, sagte sie in einer Videobotschaft.
Indien strebt vergleichsweise spät Klimaneutralität an. Wie Premierminister Narendra Modi bei der Weltklimakonferenz in Glasgow bekanntgab, will der drittgrößte CO2-Emittent der Welt das Ziel sogenannter Netto-Null-Emissionen bis 2070 erreichen.
Bis 2030 soll Schluss mit der Entwaldung sein, versichern mehr als 100 Staaten beim Klimagipfel in Glasgow. Darunter ist auch Brasilien mit Präsident Bolsonaro. Umweltschützer haben eine klare Meinung zu dem neuen Versprechen.
Merkels Nachfolger haben die schwierige Aufgabe, die Zustimmung der Mehrheit zum Klimaschutz zu sichern, wenn diese die Folgen finanziell spürt.
Im Kampf gegen den Klimawandel fordert der britische Premierminister Johnson mehr Ehrgeiz. UN-Generalsekretär Guterres kündigt eine Expertengruppe an. Sie soll nationale Klimaziele vergleichbarer machen.
Auf dem Weltklimagipfel zeichnen die Politiker ein düsteres Bild und die Aktivisten sind unzufrieden mit den bisherigen Zusagen, kurzum: Es liegt viel Arbeit vor den Verhandlern.
Der amerikanische Präsident fürchtet, dass teure Energie seine Klimapolitik unbeliebt macht. Er drängt Ölproduzenten zur Ausdehnung der Produktion – zumindest kurzfristig.
Der Emissionshandel weise der Wirtschaft den Weg zur Klimaneutralität, sagte Kanzlerin Angela Merkel in Glasgow. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens will sie noch nicht aufgeben. Aber: „Wir sind noch nicht da, wo wir hinmüssen.“
In einem Jahr will sich Xi entgegen bisheriger Gepflogenheiten eine dritte Amtszeit verschaffen. In China bleibt Energiesicherheit dafür wohl noch lange wichtiger als Klimaschutz.
Während seine Amtskollegen im Anschluss an den G-20-Gipfel in Rom nach Glasgow zum Klimagipfel weiterflogen, blieb der brasilianische Präsident in Italien – eine Kleinstadt machte ihn zu ihrem Ehrenbürger.
In Glasgow hat die Weltklimakonferenz begonnen. Die Erwartungen seien hoch, sagt Thomas Schmid, Präsident des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Das 1,5-Grad-Ziel lasse sich kaum noch erreichen, auch nicht in Hessen.
Vertreter von 197 Staaten suchen einen Weg, den Ausstoß von Treibhausgasen noch in diesem Jahrzehnt drastisch zu mindern. Der britische Premier sprach während der Eröffnungszeremonie.
Vertreter von mehr als 120 Ländern beraten zwei Wochen lang über Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung.
Die UN-Konferenz in Glasgow beginnt mit kurzen Statements der Staats- und Regierungschefs. Zuerst sprach Gastgeber Boris Johnson, nun ist Bundeskanzlerin Merkel dran. Verfolgen Sie ihren Auftritt im Livestream.
Ein Vermittlungsgespräch am Rande des G-20-Gipfels in Rom brachte keine Wende im Fischereistreit: Jetzt verlangt Großbritannien eine Lösung innerhalb der nächsten 48 Stunden.
Der US-Präsident kann den Unmut von Klimaaktivisten über die Ergebnisse des Gipfels nachvollziehen. Er sei selbst enttäuscht, auch wenn es „deutliche Fortschritte“ gebe.