Die Renaissance der Geopolitik
Ein historisches Gipfeltreffen zwischen EU und ASEAN soll mehr Nähe bringen. Die Europäer wollen die Südostasiaten davon überzeugen, dass eine Verurteilung Russlands auch in ihrem Interesse läge.
Ein historisches Gipfeltreffen zwischen EU und ASEAN soll mehr Nähe bringen. Die Europäer wollen die Südostasiaten davon überzeugen, dass eine Verurteilung Russlands auch in ihrem Interesse läge.
Die EU-Staaten haben sich mit großer Mehrheit darauf geeinigt, 6,3 Milliarden Euro vorerst nicht an Ungarn auszuzahlen. Die Regierung von Viktor Orbán versucht, das als Erfolg der eigenen Kompromissbemühungen zu verkaufen.
Dem Auswärtigen Amt zufolge werden die CO₂-Emissionen über das Umweltbundesamt kompensiert. Eine Abgeordnete stellt den Sinn der Flüge infrage.
Die Lehre aus dem GAU in Fukushima für den Klimawandel ist: Anpassung zahlt sich aus.
António Guterres spricht zur Eröffnung der Weltnaturschutzkonferenz in Kriegsmetaphern. Es ist auch zum Verzweifeln: Die Biodiversitätskrise wird immer noch nicht so ernst genommen, wie sie ist.
Die Weltnaturkonferenz beginnt. Umweltministerin Lemke setzt sich für ein ambitioniertes Übereinkommen zum Schutz der Artenvielfalt ein. Doch die Herausforderungen sind riesig.
Der Westbalkan-Gipfel in der albanischen Hauptstadt Tirana ist der erste, der in einem Land der Region stattfindet. Die Tonlage gegenüber den sechs Partnerstaaten hat sich geändert – und das hat auch mit Russland zu tun.
Südostasien schaut auf einige Wochen der diplomatischen Erfolge zurück. Es wird aber nicht erwartet, dass die Entspannung von Dauer sein wird.
Immer mehr Demokratien verabschieden Indo-Pazifik-Strategien. Ottawa wird nun viel deutlicher als Berlin oder Brüssel.
Die Klimadiplomatie tritt auf der Stelle. Doch wenn die Verhandlungen für den Klimaschutz keine weitreichenden Ergebnisse bringen, lohnt ein Blick auf die Alternativen.
Der Preis für Rohöl hat den tiefsten Stand seit Januar erreicht. Auch Heizöl und Sprit sind längst nicht mehr so teuer wie noch vor wenigen Wochen. Können die Verbraucher schon aufatmen?
Die OPEC hat ihren Sitz in Wien. Doch kaum einer weiß, dass dort eine von ihr finanzierte Entwicklungsbank residiert. Der OPEC-Fonds will das jetzt ändern.
Deutschland will bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Privatwirtschaft ihre Anstrengungen deutlich erhöhen, wie eine Umfrage der KfW zeigt.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Johannes Wagner sagt, dass die Ergebnisse der Klimakonferenz niemanden zufriedenstellen könnten. Jetzt gelte es, in Deutschland erst recht Klimaschutz umzusetzen.
Der Bau der Flüssiggasterminals wird mehr als doppelt so teuer. Minister Habeck verteidigt die Kosten und verspricht mehr Förderung für die Erneuerbaren. Doch was, wenn der Rest der Welt an den Fossilen festhält?
Die Förderung Deutschlands für die Erschließung neuer Gasfelder im Senegal führt in eine Sackgasse. Richtig wäre es, Afrikas Potential für erneuerbare Energien zu nutzen. Ein Gastbeitrag.
Die Klimakonferenz hat einen Schadensfonds beschlossen. Doch viele Teilnehmer hatten auf mehr Engagement beim Klimaschutz gehofft.
Die Ziele waren fest umschrieben, die Erwartungen hoch, doch größere Durchbrüche zum Schutz des Klimas gab es nicht. Berlin verspricht mehr Klimageld, kann sich gegen China aber nicht durchsetzen.
Der Klimagipfel in der Wüste ist nicht an seinen eigenen Zielen gescheitert. Sondern an denen, die den Maklern ihren schmutzigen Sand in die Augen streuen. Das kann bitter enden.
Das Bekenntnis zum Ausstieg aus fossilen Energien blieb auf der Klimakonferenz aus. Die Bundesregierung ist enttäuscht von den Ergebnissen. Auch von der EU-Kommission kommt Kritik.
Westliche Länder zeigen sich enttäuscht über die Ergebnisse der Klimakonferenz und kritisieren, dass die Klimaziele zu wenig ambitioniert seien.
Die EU wollte mehr, China hat gebremst und die USA waren irgendwo dazwischen. Nach einem Sitzungsmarathon einigten sich die Staaten in Scharm el-Scheich auf eine Abschlusserklärung. Die Ergebnisse der „COP27“ im Überblick.
Nach nächtelangen Verhandlungen einigt sich die Weltklimakonferenz auf neue Schritte im Kampf gegen den Klimawandel. Der Gipfel bleibt dennoch hinter den Erwartungen vieler Staaten zurück.
Die Banken wollen die Treibhausgase aus ihren Büchern bekommen. Trotz großer Ziele ist bislang aber wenig zu sehen. Die Aufsicht hält die Institute für zu blauäugig.
Noch immer gibt es keinen Durchbruch bei der Weltklimakonferenz in Scharm el-Scheich. Ein Überblick über die noch offenen Streitpunkte.
Die Kämpfe in der Ukraine konzentrieren sich jetzt auf den Osten. Millionen Menschen im Land leiden unter den Stromausfällen infolge der russischen Raketenangriffe. Bis zu 30 Prozent des ukrainischen Territoriums sollen vermint sein. Der Überblick.
Die ägyptischen Gastgeber haben bisher nur eine Abschlusserklärung voller vager Formulierungen vorgelegt. Die EU geht auf China zu – und stellt ein Ultimatum.
Eigentlich war geplant, dass schon am Freitag ein einstimmiger Beschluss der COP27 vorgelegt werden kann. Um nicht mit leeren Händen nach Hause zu gehen, stellt die EU ein Ultimatum.
Während UN-Generalsekretär vor einem Scheitern der Konferenz warnt, geht die EU auf China zu.
Die Konferenz in Scharm El-Scheich hat das Klima schon wieder nicht gerettet. Ein Ökonom sagt, wie es besser ginge.
Die Grünen-Chefin ist auf der Klimakonferenz in Ägypten nicht glücklich über die Zusagen von Olaf Scholz. Zuversichtlich zeigt sich Ricarda Lang über die Zusammenarbeit beim Thema Wasserstoff mit dem globalen Süden.
Ukraine-Krieg +++ Weltklimakonferenz in Scharm el-Scheich +++ Legalisierung von Cannabis +++ Kritik am Synodalen Weg
In Ägypten stocken die Verhandlungen. Eine Abschlusserklärung ist nicht in Sicht – obwohl die Konferenz am Freitag enden sollte. Nun wird sie wohl, wie üblich, in die Verlängerung gehen.
Der gewählte Präsident Brasiliens nimmt seinen Amtsantritt auf der UN-Klimakonferenz vorweg. Dort ist er sehr gefragt. In der Heimat bleibt es ungemütlich.
Brasiliens neu gewählter Präsident Luiz Inacio Lula da Silva kündigt einen neuen Weg im Kampf gegen den Klimawandel an. Auch Brasiliens indigene Völker könnten sich auf eine bessere Zukunft einstellen.
Geld verdienen an Klimarettung und am Kampf gegen Hunger – das sei möglich, meinen die Emittenten von Nachhaltigkeits-Bonds. Auch die UN-Organisation IFAD setzt darauf.