Bahn will mit neuem Angebot weitere Streiks verhindern
Im Tarifstreit mit der Lokführergewerkschaft GDL bietet die Bahn bis zu 13 Prozent mehr Gehalt. Ob das die GDL überzeugen kann, ist fraglich.
Im Tarifstreit mit der Lokführergewerkschaft GDL bietet die Bahn bis zu 13 Prozent mehr Gehalt. Ob das die GDL überzeugen kann, ist fraglich.
Wirtschaftskrise, Klimaschutz – zuverlässiger Schienenverkehr wird immer wichtiger. Aber wetteifernde Gewerkschaften lähmen ihn ständig durch Streiks. Die politische Suche nach Auswegen steht erst am Anfang.
Schon bald droht der nächste Streik der Lokführergewerkschaft GDL. Die Deutsche Bahn hat deshalb noch mal nachgebessert. Ob das hilft, ist jedoch fraglich. Die GDL lässt ihr weiteres Vorgehen offen.
Mit einem neuen Angebot will die Bahn die GDL an den Verhandlungstisch zurückholen. Unter anderem bietet die Bahn den Lokführern eine Arbeitszeitverkürzung um eine Stunde auf 37 Wochenstunden.
Beim Klimaschutz in den eigenen vier Wänden kommt es mehr auf Strukturänderungen statt auf Verzicht an. Wie das gehen soll, beschreibt Gabriel Baunach im Gastbeitrag.
Der neue Vorstandsvorsitzende baut Bayer gehörig um. Der Betriebsrat unterstützt das, knüpft die Einschnitte aber an eine Bedingung. Ob Investoren das mitmachen?
In Großbritannien suchen Unternehmen Mitarbeiter, und die Löhne steigen kräftig, doch der Inflationsschock ist noch nicht überwunden.
Seit Monaten verhandeln Verdi und der Handelsverband Deutschland über einen neuen Tarifvertrag im Einzelhandel. Jetzt wollen die Arbeitgeber über eine neue Tarifstruktur beraten.
Der ukrainische Hersteller Metinvest will in der Toskana investieren, nachdem sein Werk in Mariupol von den Russen zerstört wurde. Gleichzeitig kehrt Arcelor Mittal Italien den Rücken. Die italienische Stahlindustrie befindet sich im Stresstest.
Lufthansa hat Konflikte in Serie: Mit Verdi beginnen Gespräche für das Bodenpersonal, eine Pilotengruppe stimmt über Ausstände ab, auch Flugbegleiter haben Forderungen. Das Streikrisiko nimmt zu.
Das neue Organisationsmodell des Dax-Konzerns soll mehr Effizienz bringen. Es ist aber auch ein Signal gegen eine Aufspaltung. Das zeigt, wie angeschlagen Bayer ist.
Der Ärzteverband fordert unter anderem 12,5 Prozent mehr Gehalt für die rund 20.000 Mediziner an deutschen Unikliniken. Ohne substantielle Verbesserungen werde der Unmut noch größer.
Ein Unternehmen hat die Stimme von Michael De Santa aus „Grand Theft Auto V“ einem KI-Sprachbot eingesetzt. Ist das nun das Ende der Synchronsprecher?
Verkehrsunfälle, Flugausfälle und geschlossene Schulen: Tief Gertrud bringt Teile Süddeutschlands für einen Tag aus dem Tritt. In der Nacht zieht das ungemütliche Wetter weiter Richtung Bayern.
Bundesweit sorgen die winterlichen Verhältnisse für Familien am Mittwoch für ein Betreuungsmikado. Manch ein Landrat entschuldigt sich. Nur von einer Idee ist selten zu lesen: Homeschooling.
Proteste der Landwirte +++ Keine „moralische Instanz“ +++ Hinweisgeberschutzgesetz +++ Postbank +++ Randy Newman 80
Galeria Karstadt Kaufhof ist zum dritten Mal insolvent. Trotzdem muss das Geschäftsmodell nicht aussterben. Denn einige Filialen zeigen, dass Kaufhäuser auch heute noch Geld verdienen können.
Der Sozialdemokrat Ties Rabe gibt sein Amt als Schulsenator von Hamburg ab. Seine Nachfolgerin soll die Berufsschullehrerin Ksenija Bekeris (SPD) werden.
Im Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft und der Deutschen Bahn zeichnet sich keine Lösung ab. Die GDL will einen Tarifvertrag für Fahrdienstleiter durchsetzen – falls nötig mit weiteren Streiks.
Die Strafverfolgungsbehörden müssten dem Bericht über Deportationspläne von Rechtsextremen nachgehen, mahnt der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) bei einem Neujahrsempfang des DGB.
Für die Aktienrente fehlt das Geld. Doch Deutschland braucht mehr Mut in der Altersvorsorge.
Deutschland wird lahmgelegt. Doch die Aufregung der Kunden und Bürger hält sich in Grenzen. Französische Verhältnisse, rien ne va plus? Davon ist die Bundesrepublik weit entfernt.
Die Frankfurter Polizei arbeitet die Gewalttaten aus der Nacht des Jahreswechsels auf. Dabei geht es abermals um die Frage: Wer waren die Täter? Die Antwort fällt immer ähnlich aus.
Die neue Landesregierung von Südtirol, die konservative und rechte Parteien bilden, will einen „Medienbeirat“ einrichten. Dessen Auftrag riecht nach Zensur. Die Journalisten sind alarmiert.
Mit der Sanierung der insolventen Immobiliengruppe Signa bekam der österreichische Unternehmer Erhard Grossnigg das spektakulärste Mandat seines Lebens. In vielen Sanierungsfällen hatte er schon ein glückliches Händchen. Auch diesmal?
Der dreitägige Streik der Lokführergewerkschaft GDL sorgte bundesweit für den Ausfall Tausender Zugverbindungen. Nun läuft der Verkehr bei der Deutschen Bahn wieder.
Nach dem planmäßigen Ende des Bahnstreik am Freitagabend zieht die GDL eine positive Bilanz. Eine Einigung scheint jedoch nicht in Sicht.
Die Lokführergewerkschaft GDL zieht nach ihrem dreitägigen Bahnstreiks eine positive Bilanz und droht zugleich mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen. Die Gewerkschaft fordert in den Verhandlungen „substanzielle Angebote“ von der Deutschen Bahn.
Wie gut haben Sie die Nachrichten am heutigen Freitag verfolgt? Beantworten Sie fünf Fragen und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern.
Proteste der Landwirte +++ Ungerechtfertigte Kontogebühr der Postbank +++ Ausstand der GDL
Trotz Streikende wird es heute Abend zu massiven Verspätungen und Ausfällen kommen. Die Bahn hält daher am Notfahrplan fest. Den beim Eisenbahnunternehmen Transdev beendet die GDL dagegen vorzeitig - und plant neue Verhandlungen.
Israel wehrt sich vor dem Internationalen Gerichtshof gegen den Vorwurf des Völkermords. Taiwan wählt einen neuen Präsidenten, und die Bundesliga startet in die Rückrunde. Der F.A.Z.-Newsletter.
Von einst vielen Warenhausmarken wie Hertie, Horten, Kaufhof und Karstadt blieb nur noch ein Konzern übrig. Seine Schieflage bewegt die Gemüter, ruft die Geschichte doch Nostalgie hervor.
Der IWF gibt 4,7 Milliarden Dollar für Argentinien frei und drückt damit der neuen Regierung des ultraliberalen Präsidenten Javier Milei sein Vertrauen aus.
Der Bundeskanzler ruft Bahn und Gewerkschaft zu einer schnellen Verständigung im Tarifstreit auf. Danach sieht es derzeit aber nicht aus.
Auch am Donnerstag sind Hunderttausende vom Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer betroffen. Der Streikposten am Kölner Hauptbahnhof ist gut besucht. Reisende haben indes gemischte Gefühle.