Britannien, du hast es besser
Großbritannien ist dieses Jahr Europameister im Wirtschaftswachstum. Warum prosperiert das Land, während anderswo Stillstand herrscht?
Großbritannien ist dieses Jahr Europameister im Wirtschaftswachstum. Warum prosperiert das Land, während anderswo Stillstand herrscht?
In Kürze übernimmt die Europäische Zentralbank die Aufsicht über die 120 wichtigsten Banken im Euroraum. Ihr eigentliches Ziel ist die Preisstabilität. Kann sie beides trennen? Zweifler erhalten nun neue Nahrung.
Die Europäische Zentralbank lässt sich sehen. So sehr, dass Frankfurt mit dem neuen Doppelturm ein weiteres Wahrzeichen bekommt. Trotzdem bleiben einige Schönheitsfehler.
Bestünden alle Banken den Stresstest, hätte die EZB als künftige Bankenaufseherin schon vor dem Beginn versagt. Doch sie kann auch kein Interesse daran haben, die Schwächen der Banken schonungslos aufzudecken.
Aus Furcht vor einer Deflation empfehlen einige Ökonomen eine radikale Geldschwemme: Die Zentralbank sollte jedem Bürger mehrere tausend Euro schenken! Ein genialer Trick zur Ankurbelung der Wirtschaft – oder eine Schnapsidee?
Wie gewonnen, so zerronnen - das ist derzeit die Devise im Dax. Nachdem der Index am Morgen noch Anlauf auf die markante 9000er-Marke genommen hatte, schwenkte er binnen weniger Minuten um und lag zwischenzeitlich sogar leicht im Minus.
Seit Monaten prüft die Finanzaufsicht die größeren Banken in den Euro-Ländern. Laut einem Medienbericht haben mindestens 11 Banken nicht bestanden. Deutsche Banken seien nicht darunter. Die EZB bezeichnet den Bericht als „Spekulation“ - Ergebnisse gebe es erst am Sonntag.
Schritt für Schritt nähert sich die EZB dem Kauf von Staatsanleihen. Wenn die Konjunktur weiter schwach bleibt und die Inflationsrate Richtung Nulllinie sinkt, wird der Druck enorm groß, diese „atomare Option“ zu zünden.
Transparenz herstellen und Vertrauen schaffen – das ist das Ziel der Bankenaufsicht. Doch die Gewinnaussichten der Geschäftsbanken sind schwach. Die EZB dürfte Fusionen kritisch sehen.
Der Neubau der Europäischen Zentralbank im Frankfurter Ostend ist so gut wie fertig. Im November beginnt der Umzug. Der offizielle Eröffnungstermin steht aber noch nicht fest.
Der Emissionshandel soll das Klima schützen. Denn der läuft nicht so wie erhofft: Mittlerweile sind die Zertifikate auf Ramschniveau. Würde eine Klimazentralbank alles besser machen?
Die Europäische Zentralbank will mit Macht mehr Geld in die Märkte pumpen. Als nächste Stufe könnte nun ein Kauf von Unternehmensanleihen anstehen.
Auf den Konten bei den Notenbanken und den Geschäftsbanken schwimmen die Einleger im Geld. Viele Märkte für Anleihen trocknen dagegen wegen mangelnder Liquidität aus. In den Anleihemärkten befindet sich die wirkliche Gefahr für die Finanzstabilität.
Der Dax hat am Dienstag nach Verlusten im frühen Handel deutlich ins Plus gedreht. Spekulationen über eine weitere geldpolitische Lockerung durch die EZB treiben die Kurse.
Der Chef-Ökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt vor einer neuen Finanzkrise als Folge der anhaltend lockeren Geldpolitik. Die Situation sei der vor der Finanzkrise 2008 ähnlich.
Die Europäische Zentralbank hat wie zuvor angekündigt mit dem Kauf sogenannter Covered Bonds begonnen, das sind Anleihen, die mit Forderungen gedeckt sind. Kritiker bezweifeln, dass das Programm wirkt.
Die Europäische Zentralbank hat sich eine neue Zentrale gebaut: für 1,3 Milliarden Euro. Der Präsident tagt dort bald mit spektakulärem Blick, die Mitarbeiter trainieren im eigenen Fitness-Studio, und vor Anschlägen schützt eine Art Burggraben. Ein Rundgang.
Wenn Banken, die eigentlich tot sind, künstlich am Leben gehalten werden, kann das langfristig erhebliche Schäden anrichten. Was jetzt in Geheimprotokollen über die Zypern-Rettung bekannt geworden ist, offenbart die Zweifel auch innerhalb der EZB.
Was geschah im März 2013 als Zypern Nothilfe bekam? Die jetzt bekannt gewordenen vertraulichen Protokolle haben offenbart, dass die Hilfen im EZB-Rat hochumstritten waren. Widerspruch kam aus guten Gründen.
Eigentlich will die Europäische Zentralbank ihre Beratungsprotokolle aus der Eurokrise noch lange nicht öffentlich machen. Doch jetzt sind einige nach außen gedrungen. Sie zeigen, wie zweifelhaft die Rettung zyprischer Banken war.
Anleger machen sich wieder mehr Sorgen um Griechenland. Angeblich stellt die Europäische Zentralbank den Banken des Landes einfacher Geld zur Verfügung. Der IWF sorgt sich um Europas Banken insgesamt.
Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn sorgt sich um Italien. Beinahe 70 Milliarden Euro seien in den beiden letzten Monaten aus dem Land abgezogen worden, hat er ausgerechnet.
Die EZB steht in der Kritik wegen ihres Kreditkaufprogramms. Der Ökonom Richard Werner hält dagegen - und erklärt, wieso sie den Banken gerade schlechte Papiere abnehmen sollte. Allerdings unter einer harten Bedingung.
Die Euro-Rettungspolitik der Europäischen Zentralbank wird vor dem höchsten EU-Gericht verhandelt. Die Kläger machen schwere Vorwürfe. Die Regierungen stehen geschlossen hinter der Notenbank.
Europas höchste Richter verhandeln über die Euro-Rettung. CSU-Politiker Gauweiler warnt vor „monströser Kompetenzanmaßung“. Ifo-Chef Sinn sagt: „Wir werden Geiseln der Finanzmärkte.“
Über den Krisenkurs der EZB hat das Bundesverfassungsgericht eine Aufsehen erregende Entscheidung getroffen - und den Fall mit brisanten Vorlagen überwiesen. Nun verhandelt Europas höchstes Gericht.
Der Europäische Gerichtshof verhandelt heute über die von Karlsruhe gerügte Politik der EZB - und damit erstmals über einen vom Bundesverfassungsgericht vorgelegten Fall. Wer hat jetzt das letzte Wort?
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat ein 300-Milliarden Euro-Investitionsprogramm angekündigt. Aber wie soll es finanziert werden? Wolfgang hat eine neue Idee ins Spiel gebracht
Die EZB will in den Banken aufräumen. Damit beauftragt sie ausgerechnet Banken. Diese könnten aus der Rettungsaktion ein großes Geschäft machen – zu ihren Gunsten.
Die Bundesregierung hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Statt kluger Wirtschaftspolitik betrieb sie teure Sozialpolitik. Deutschland muss nun um seine Wettbewerbsfähigkeit fürchten.
Jahrelang soll ein Ring von Bankenhändlern die Wechselkurse manipuliert haben. In den nächsten Wochen drohen gewaltige Strafen und Schadensersatzforderungen. Mal wieder mittendrin: die Deutsche Bank.
Nach Ansicht des französischen EZB-Direktors Benoit Coeure haben die meisten Euro-Länder ihre Haushalte konsolidiert. Einen wichtigen Staat nimmt er dabei jedoch aus.
Der deutsche Leitindex Dax ist am Freitag mit einem Minus von mehr als 2 Prozent aus dem Handel gegangen. Im Verlauf fiel er zeitweise auf ein Zwölf-Monats-Tief von 8788,2 Punkten. Auch Dow und Nasdaq verloren.
Gerade hat der polnische Präsident Komorowski angeregt, über eine schnellere Euro-Einführung nachzudenken. Die Regierung in Warschau will die Gemeinschaftswährung aber erst nach 2020 einführen.
An den Finanzmärkten steigt die Stimmung, weil die Zinsen in Amerika vielleicht länger niedrig bleiben als bisher von Experten angenommen. Am Devisenmarkt legt der Euro wieder etwas zu.