Deutsche kaum reicher als Euro-Durchschnitt
Mit 65.000 Euro liegt das Geldvermögen der Deutschen nur minimal über dem Euro-Schnitt. Auch die neue Übersicht der EZB zum Vermögen wirft Fragen auf.
Mit 65.000 Euro liegt das Geldvermögen der Deutschen nur minimal über dem Euro-Schnitt. Auch die neue Übersicht der EZB zum Vermögen wirft Fragen auf.
Der deutsche Leitindex ist am Dienstag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Die Aktie der Deutschen Telekom war der beste Wert im Dax.
Die Stimmung an der Börse bleibt gut, allerdings sind die Anleger derzeit nicht bereit, große Risiken einzugehen. Sie warten auf Signale, wie es mit der Geldpolitik der Notenbanken weitergeht. Im Fokus steht zudem SAP nach der Bilanzveröffentichung.
Die Hoffnung auf weitere Hilfen der großen Notenbanken zur Ankurbelung der Weltwirtschaft wird die Aktienmärkte in der neuen Woche wohl stützen. Aus der Erholung könnte an der Börse nun eine Jahresendrally werden.
Die Entscheidung der EU-Kommission über die Rechtmäßigkeit von Staatsgarantien naht. Den Bundesländern Hamburg und Schleswig-Holstein droht ein Milliardenverlust.
Die offenen Grenzen und die Einheitswährung machen der EU Probleme. Die Lösung wäre: zurück zum Europa mit Zollunion und Binnenmarkt.
Einst war Jörg Asmussen Vizepräsident der EZB. Doch er wechselte nach Berlin - um näher bei seiner Familie zu sein, wie er sagte. Das scheint jetzt aber nicht mehr oberste Priorität zu haben.
Die Kreditwürdigkeit von Spanien und Russland wird neu eingestuft. Der Bundesrat stimmt über die Flüchtlingspolitik ab. Und die Armutskonferenz veröffentlicht einen Bericht zum zehnten Geburtstag von Hartz IV.
Das Bankhaus Metzler wirbt für eine effiziente Absicherung der Währungsrisiken. Denn die Gefahren, die von Schwankungen am Devisenmarkt ausgehen, würden von Anlegern oftmals nicht ernst genug genommen.
Die meisten Institute glauben, dass die Fed im Dezember die Zinsen anhebt und die EZB ihr Anleihekaufprogramm verlängert. Der Euro werde hingegen schwächer.
Viele Länder haben ihre Währungen an den Dollar gekoppelt. Wenn jetzt die Zinsen steigen, drohen Konflikte.
China verkauft im großen Stil amerikanische und vermutlich auch europäische Staatsanleihen, um mit dem Erlös Renminbi zu kaufen. Damit konterkariert die Zentralbank in Peking ein wichtiges Ziel der EZB.
Italienische Anleger verlangen 12,5 Millionen Euro Schadenersatz von der EZB. Die Zentralbank soll für den Schaden haften, der durch die griechische Umschuldung entstanden ist.
Die niedrige Inflation dürfte die EZB handeln lassen. Darüber gehen die Meinungen auseinander und es werden auch Argumente gegen eine weitere Lockerung laut.
Die Bank von Japan hält die Geldpolitik unverändert. Der Internationale Währungsfonds rügt die Fiskalpolitik der Regierung, die sich die Welt schön redet.
Der Europäische Gerichtshof urteilt über die Übermittlung von persönlichen Daten in die Vereinigten Staaten und will ein Urteil im Zusammenhang mit griechischen Staatsanleihen fällen.
Um die Konjunktur anzuregen wünschen sich einige noch mehr Billiggeld. Das drängt die EZB zu weiteren Schritten. Dabei werden die Zentralbanken zu Großgläubigern der Staaten und verlieren ihre Unabhängigkeit.
Die chinesischen Behörden prüfen eine Begrenzung von Yuan-Spekulationen. Es könnte eine neue Strafsteuer zu diesem Zwecke geben, schreibt die dortige Zentralbank.
Eine interne Mitarbeiterbefragung in der EZB ist öffentlich geworden. Das schockierende Fazit: Karriere macht dort vor allem, wer die richtigen Leute kennt. Aber die EZB ist nicht allein mit diesem Problem.
Nach einer Panne gibt sich die Spitze der Zentralbank strengere Regeln für kursrelevante Informationen. Ein Direktoriumsmitglied hatte Hedgefonds einen Informationsvorsprung verschafft.
Auf Volkswagen kommen Milliarden-Strafen und eine Klagewelle zu. Wie kann der Konzern trotzdem seine Finanzen im Griff behalten? Die Verantwortlichen spielen verschiedene Möglichkeiten durch.
In seiner Plenarsitzung berät der Deutsche Bundestag über das Gesetz zur Änderung des Asylverfahrens, in Athen trifft sich das neugewählte Parlament zur konstituierenden Sitzung und in der EU müssen alle neuen Pkw und Nutzfahrzeuge mit dem Notrufsystem „eCall“ ausgerüstet werden.
Es herrscht eine tiefe Kluft zwischen der traditionellen deutschen Vorstellung, nach der die Geldmenge wichtig für die Güterpreisinflation ist, und dem international dominierenden Paradigma, in dem die Geldmenge überhaupt keine Rolle für die Geldpolitik spielt. Wir liefern einen Überblick.
Nach seinem Rauswurf besteht der frühere VW-Chef Winterkorn auf Auszahlung seines Vertrags. Der Abgasskandal setzt der Kreditwürdigkeit des Autobauers zu: Die EZB kauft vorerst einige VW-Kredite nicht mehr.
Die Chefs von Bundesbank und amerikanischer Notenbank die aktuellen Inflationsziele von rund zwei Prozent ökonomisch begründet und verteidigt. Nullinflation taugt ihres Erachtens als Ziel nichts; höhere Raten als 2 Prozent ebenso wenig.
Gehen die Niedrigzinsen zu Lasten der Vermögen? Nicht unbedingt. Zwar schon eher zu Lasten der Sparer, aber der Effekt ist nicht so groß, befinden Wirtschaftsforscher.
Nach dem Ende des Bankgeheimnisses müssen die eidgenössischen Institute um die Gunst der Kunden hart kämpfen. Dabei spielt die Digitalisierung eine große Rolle.
Die Schweizer Zentralbank bleibt bei negativen Zinsen, um die Landeswährung Franken zu schwächen. Nicht zuletzt, weil sie nicht an eine Straffung der EZB-Politik glaubt.
Starke Stimmen in Amerika warnen die Fed vor einem Zinsanstieg. Deutsche Ökonomen widersprechen. In Europa aber wird es noch lange keine Abkehr vom Nullzins geben.
Am Donnerstag könnte die Fed den Leitzins erhöhen. Für die Schwellenländer steht dabei viel auf dem Spiel - ebenso wie für westliche Anleger.
Amerikas Notenbank entscheidet am Donnerstag, ob die Zinsen bei null bleiben. Leitet sie die Wende ein, könnte es an den Börsen zu neuen Turbulenzen kommen.
Nicht mehr der Steuerzahler, sondern Banken und ihre Eigner sollen künftig im Pleitefall haften. Ein großer Teil der Mittel für einen Krisen-Fonds kommt von deutschen Banken. Das hat einen Grund.
Strom und Benzin sind derzeit günstig in Deutschland. Das sorgt dafür, dass die Inflation klein bleibt - weit unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank. Nur für Obst und Gemüse mussten die Verbraucher zuletzt mehr ausgeben.
Frankreichs Präsident will François Villeroy de Galhau als künftigen Gouverneur der französischen Zentralbank berufen. Der frühere BNP-Manager ist mit dem Nachbarland bestens vertraut - und macht aus seiner politischen Orientierung kaum einen Hehl.
Starke Außenhandelszahlen aus Deutschland haben am Dienstag dem deutschen Aktienmarkt kräftig Schwung verliehen und Sorgen um China in den Hintergrund gedrängt.