„Die EU muss auf Fracking setzen“
Österreichs Wirtschaftsministerin will nicht, dass ihre Steuerzahler für deutsche Gasspeicher zahlen. Das Land ist gegen ein Gas-Embargo gegen Russland. Ein wichtiger Speicher soll unterdessen fast leer sein.
Österreichs Wirtschaftsministerin will nicht, dass ihre Steuerzahler für deutsche Gasspeicher zahlen. Das Land ist gegen ein Gas-Embargo gegen Russland. Ein wichtiger Speicher soll unterdessen fast leer sein.
Brüssel schließt Russlands größte Bank vom internationalen Zahlungsverkehr aus. Europäische Einheit kann Einlagen zurückzahlen.
Die zu Rosneft gehörende PCK-Raffinerie in Schwedt versorgt Berlin und Brandenburg mit Benzin und Heizöl. Ein Ölembargo könnte die Energieversorgung gefährden, sagen Politiker, denn Rosneft will nur russisches Öl verarbeiten.
Hans-Joachim Watzke fordert Europas Regierungen zum Handeln auf. Gesetze sollen das „Kulturgut“ Fußball vor fragwürdigen Investoren schützen. Deutschland könne zum Vorreiter in Europa werden.
Brasilien, Russland, Indien und China galten lange als die Märkte der Zukunft. Nach 20 Jahren Optimismus haben sich die Hoffnungen nicht bewahrheitet. Sie entpuppen sich als Desaster.
Der ukrainische Fußball antwortet auf kriegerischen Mord und Tod seitens Russland mit so viel Normalität wie möglich. Und doch ist der Schaden groß. Wer wird für die Entschädigungen aufkommen?
Die vom russischen Energieversorger Gasprom nach Europa gelieferten Mengen sind im April deutlich gesunken. Die Kunden kauften lieber am Spotmarkt ein.
Die algerischen Drohungen in Richtung Madrid werden immer massiver. Sollte algerisches Gas aus Spanien nach Marokko gelangen, will Algerien seine Lieferungen komplett einstellen.
Klaus Müller ist seit Anfang März Chef der Bundesnetzagentur. Er soll im Notfall entscheiden, wer in Deutschland noch Energie bekommt. Seinen Job hat er sich ganz anders vorgestellt.
Mit einer Ministererlaubnis für die Fusion der Energiegiganten Eon und Ruhrgas hat sich die Bundesregierung 2002 über schwerste Bedenken hinweggesetzt. Was dem Gemeinwohl dienen sollte, macht uns noch heute schwer zu schaffen.
Die Gasspeicher dienen Deutschland als Rücklage für einen russischen Lieferstopp. Aber manches Depot ist kaum noch gefüllt.
Die Raffinerie in Schwedt spielt eine Schlüsselrolle bei der Versorgung des Ostens. Die Bundesregierung plant nun wohl die Enteignung der Raffinerie des russischen Staatskonzerns Rosneft. Möglich machen soll das ein Gesetz aus den 1970er Jahren.
Gesichtswahrende Lösung: Gazprombank könnte Euro in Rubel tauschen.
Polen und Bulgarien dienen als abschreckendes Beispiel. Daher plant die Bundesregierung jetzt ein neues Energiesicherungsgesetz, für den Fall, dass Russland seine Gaslieferungen einstellt.
Greifen die üblichen Passagen für Fälle höherer Gewalt in Energielieferverträgen auch im Falle eines Gasembargos gegen Russland? Sonst wird es für deutsche Unternehmen teuer.
Der Gasehersteller und Anlagenbauer Linde verzeichnet zum Ende des ersten Quartals rund zwei Milliarden Dollar an Anlagen-Projekte, die angesichts der Sanktionen in Russland zur Disposition stehen.
Der Konzern wird seine Förderung in Russland nicht stoppen. Die Lizenzen – „Milliardenwerte“ – würden sonst an den russischen Staat fallen.
Kann der Energiekonzern Uniper eine Lösung finden, damit weiter russischen Gas nach Deutschland, ohne dass die EU-Sanktionen gebrochen werden. Die Kommission hat jetzt klar gestellt: einfach wird das nicht.
Russland dreht Polen und Bulgarien das Gas ab. Für Deutschland wirkt sich das bisher kaum aus. Die Lage bleibt stabil, aber die Sorgen wachsen. Wir beantworten alle wichtigen Antworten rund um das Thema Gasversorgung.
Die Wirren auf dem Erdgasmarkt belasten den Gazprom-Kunden Uniper. Bei der nächsten Gaszahlung will das Unternehmen die Zwei-Konto-Lösung mit direktem Umtausch in Rubel akzeptieren.
Ein Antrag zur Unterstützung der Ukraine kommt in den Bundestag. Guterres und Selenskyj treffen sich in Kiew. Putin droht mit „blitzschnellen Schlägen“. Und die Gesundheitsminister beraten über Isolations- und Quarantäneregeln. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der russische Lieferstopp für Gas hat Bulgarien nicht unvorbereitet getroffen. Doch ein Streit über Waffenlieferungen an die Ukraine könnte die Regierungskoalition sprengen.
Die polnischen Bürger seien vom russischen Gaslieferstopp gar nicht betroffen, verspricht ihnen Ministerpräsident Morawiecki. Man habe sich lange auf eine solche Krise vorbereitet.
Russlands Gas-Lieferstopp zeigt, dass geltende Verträge dem Land inzwischen egal sind. Das verheißt für Deutschland nichts Gutes – sollte aber keine Panik verursachen.
Kiew bereitet sich auf einen möglichen Angriff russischer Truppen aus Transnistrien vor. Russland stellt Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien ein. Die Nacht im Überblick.
Die ukrainisch-deutsche Publizistin Marina Weisband warnte früh vor der russischen Aggression. Ein Gespräch über die Selbstbehauptung der Ukrainer, die Telefonate russischer Soldaten und das, was wir hätten wissen müssen.
Von Mittwochmorgen an will Russland seine Gaslieferungen an Polen stoppen. Auch Bulgarien erhält dann kein russisches Gas mehr. Schon am Nachmittag war zwischenzeitlich kein Gas mehr durch die Jamal-Pipeline nach Polen geflossen.
Bei einer Ukrainekonferenz der Verteidigungsminister zahlreicher Staaten auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein hat Amerikas Verteidigungsminister Lloyd James Austin Kiew internationale Unterstützung über ein Ende des russischen Überfalls hinaus zugesagt.
Die Ampelkoalition ebnet den Weg für den staatlichen Zugriff auf Energieunternehmen. Es bleiben aber Fragen zur politischen Umsetzbarkeit.
Die „Klimastiftung“ in Schwerin, die vor allem mit Geld der Nord Stream 2 AG ausgestattet wurde, soll nach dem Willen der Landesregierung aufgelöst werden. Die Stiftung wehrt sich heftig – aber nicht überzeugend. Ein Gastbeitrag.
Die SPD leidet unter Gerhard Schröder. Nun soll der Putin-Freund selbst gehen. Darf er noch sein Büro in Berlin haben?
Er habe immer deutsche Interessen vertreten, sagt der frühere Bundeskanzler und Inhaber mehrerer Posten bei russischen Energiekonzernen in einem Interview. Einen Rücktritt könne er sich nur in einem Fall vorstellen.
Manuela Schwesig wollte die Gasleitung Nord Stream 2 unbedingt durchboxen – auch wegen der wirtschaftlichen Vorteile für ihr Bundesland. Davon ist nicht viel zu sehen.
Der Rückzug aus Russland belastet SAP. Finanzchef Luka Mucic zeigt sich im Gespräch mit der F.A.Z, dennoch optimistisch: Nächstes Jahr solle der Gewinn zweistellig wachsen.
Die meisten Länder Osteuropas sind noch abhängiger von russischem Gas als Deutschland. Viele suchen jetzt neue Quellen. Manche Ansätze dabei sind ziemlich alt.
Rücktritt Anne Spiegel +++ russische Aggression +++ Peter Graf Kielmansegg +++ Wort Angela Merkels +++ Martin Brudermüller