Deutschland muss jetzt Gas sparen
Noch werden die deutschen Speicher befüllt. Doch kommt künftig weniger als die Hälfte russisches Erdgas durch die Pipelines. Der Chef der Bundesnetzagentur hat Ideen, wie Vermieter und Unternehmen sparen könnten.
Noch werden die deutschen Speicher befüllt. Doch kommt künftig weniger als die Hälfte russisches Erdgas durch die Pipelines. Der Chef der Bundesnetzagentur hat Ideen, wie Vermieter und Unternehmen sparen könnten.
Wirtschaftsminister Habeck greift den Konzern an, weil der weniger Erdgas liefert als zugesagt. Nun will Gazprom die Lieferungen noch einmal reduzieren. Nach einer neuen Umfrage fürchten viele Betriebe einen kompletten Lieferstopp.
Präsident Selenskyj betont, wie wichtig Anti-Raketen-Waffen für sein Land sind – und dass es für den Kriegsverlauf auf die Front im Osten ankommt. Dort sollen Zivilisten sich heute aus einem belagerten Chemiewerk in Sicherheit bringen können. Der Überblick.
In Brüssel beraten Verteidigungsminister von mehr als 40 Staaten über weitere Waffenlieferungen an Kiew, in Berlin diskutiert die CDU-Spitze abermals über eine Frauenquote für die Partei. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Was steckt hinter der plötzlichen Reduzierung?
Gazprom fährt seine Gaslieferungen nach Deutschland um rund vierzig Prozent zurück. Grund sei das Fehlen von Bauteilen der Firma Siemens.
Der Staatskonzern Gazprom reduziert seine Liefermenge nach Deutschland und macht Siemens dafür verantwortlich. Die Bundesregierung teilt unterdessen mit, Gazprom Germania mit einem Milliardenbetrag zu stützen.
Russland drosselt die Gaslieferungen über die Ostsee-Pipeline Nord Stream nach Deutschland um gut 40 Prozent. Hintergrund sind laut dem Energiekonzern Gazprom fehlende Teile.
Die Bundesregierung bereitet einen Milliardenkredit vor, um eine ehemalige deutsche Tochter des staatlichen russischen Gaskonzerns Gazprom PJSC zu retten, berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Das Geld soll die Finanzen des Unternehmens stabilisieren und helfen, Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Russland hatte die Lieferungen an Gazprom Germania zu Beginn dieses Jahres eingeschränkt.
Gazprom +++ Spritpreise +++ Benzinsteuersenkung +++ ecclesia triumphans +++ Koalitionsverhandlungen in Schleswig-Holstein
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen klärt mit Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew Details zum Kandidatenstatus der Ukraine. Eine klare Aussage bleibt sie aber schuldig.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen findet in Kiew viel Lob – und manche kritische Worte für die Regierung Selenskyj. Ukrainische Medien berichten, dass drei EU-Länder gegen eine Mitgliedschaft der Ukraine sind.
Plötzlich will in der SPD kaum jemand mehr etwas mit Altkanzler Gerhard Schröder zu tun haben. Sogar rausschmeißen will man ihn. Dabei hat man sich in der Partei viele Jahre nicht sonderlich an seinen Russlandgeschäften gestört. Man fand sogar: „Da ist Schröder rehabilitiert.“
Die Ambition des Wirtschaftsministers reicht weit übers eigene Ressort hinaus. Eine Reise in den Nahen Osten mit einem Mann, der es jetzt wissen will.
Trotz eines gegen ihn laufenden Parteiausschlussverfahrens will der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder SPD-Mitglied bleiben. Der Altkanzler kündigt gegenüber der F.A.Z. an, auch in Zukunft SPD zu wählen.
Konzerne wie Rosneft profitieren jetzt noch von hohen Öl-Preisen. Doch dürfte ihre Produktion in diesem Jahr wegen des EU-Ölembargos erheblich zurückgehen.
Olaf Scholz reist zu Gesprächen ins Kosovo und nach Serbien, danach nach Griechenland, Nordmazedonien und Bulgarien. Die Konflikte sind vielfältig, die Erwartungen an den Bundeskanzler sind groß. Womöglich zu groß.
Einigen Ländern hat Russland die Gas-Zufuhr schon abgedreht. Weitere Lieferstopps sind laut einem Sprecher des Kreml jedoch nicht geplant.
Mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine erscheint die Strategie des seinerzeitig bejubelten russophilen Vorstandsvorsitzenden in neuem Licht .
Deutsche Energieunternehmen unterhalten neuerdings Rubelkonten, wie von Putin gewünscht. Angeblich steht das im Einklang mit den EU-Sanktionen – und auch wieder nicht.
Von Januar bis Mai hat der Gazprom-Konzern deutlich weniger Gas ins Ausland geliefert als im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen hat jetzt Zahlen dazu genannt.
Der russische Staatskonzern stellt die Lieferungen an weitere europäische Kunden ein. RWE und Uniper teilen mit, weiter in Euro zu zahlen – im Einklang mit den Sanktionen gegen Moskau.
Der ukrainische Präsident will nur mit neuen Waffen den Gegenangriff starten. Helfen könnten Mehrfachraketenwerfer, wie die USA sie nun doch liefern wollen. Wegen ihrer Schlüsselposition steht die Stadt Sjewjerodonezk weiter im Fokus. Der Überblick.
Lieferstopp für dänische Versorger gilt ab Mittwoch
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken spricht im F.A.Z.-Interview über die Uneinigkeit ihrer Partei in Rüstungsfragen, die faschistische Rhetorik Wladimir Putins und ihren Genossen Gerhard Schröder.
Der französische Satellitenanbieter Eutelsat verbreitet die Kreml-Propaganda in Russland und in Europa. Das soll sich ändern. Eine Petition fordert die EU und Emmanuel Macron dringend zum Handeln auf.
Als der FC Liverpool und Real Madrid im Finale 2018 gegeneinander spielten, schenkte die ukrainische Hauptstadt dem Fußball einen Festtag. Vier Jahre später sollte das Finale von Paris auch ein Kiew-Tag sein.
In einem Telefonat mit Österreichs Kanzler Karl Nehammer hat Putin offenbar ein Entgegenkommen bei Getreideexporten signalisiert. Zudem wolle er mit Kiew über die Frage des Gefangenenaustauschs verhandeln.
In Mecklenburg-Vorpommern muss endlich geklärt werden, ob die sogenannte Klimastiftung tatsächlich dem Klima dienen sollte. Es sieht nämlich viel mehr nach windigen Geschäften aus.
Das russische Gasunternehmen hatte eine bereits seit Februar vorliegende Nominierung bestätigt, woraufhin Altkanzler Schröder seinen Verzicht auf den Posten bekräftigte.
Russland greift laut Präsident Selenskyj im Stahl- und Kohlerevier im Osten der Ukraine „mit allen noch zur Verfügung stehenden Kräften“ an. Putins Streitkräfte wollen aus der eroberten ukrainischen Hafenstadt Mariupol eine sichere Seepassage etablieren. Der Überblick.
Gerhard Schröder verzichtet auf seine Nominierung für den Aufsichtsrat des russischen Gaskonzerns. Das habe er bereits „vor längerer Zeit“ getan, schreibt der Altkanzler. Zuvor hatte der Konzern dessen Nominierung noch einmal bekräftigt.
Solidarsystem +++ Mitch Epsteins Fotoband +++ Deutsche Gasversorgung
Russische Oligarchie im Wandel: Schon unter Jelzin zeichnete sich eine neue russische Oligarchie ab, unter Putin etablierte sie sich weiter. Doch der Ukrainekonflikt hat Auswirkungen. Ein Gastbeitrag.