Merkel und Sarkozy sichern Rekapitalisierung der Banken zu
Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam Europas Banken in der Euro-Schuldenkrise verteidigen. Das kündigten Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy in Berlin an.
Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam Europas Banken in der Euro-Schuldenkrise verteidigen. Das kündigten Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy in Berlin an.
Die Griechen müssen raus, sagt Ottmar Issing, ehemaliger EZB-Chefvolkswirt. Finanzminister Schäuble hält im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung dagegen.
Europas Regierungen überlegen, Banken zur Erhöhung ihres Eigenkapitals zu zwingen. Frankreich drängt auf die Einbeziehung der Deutschen Bank. Deren Chef Ackermann hält davon nichts.
An den Börsen legen die Kurse den zweiten Tag in Folge zu. Hoffnungen auf Fortschritte in der Euro-Krise, einige Konjunkturdaten und die Notenbanken sorgen für Kauflaune.
Große Spannung herrscht am Dienstag an den Märkten vor Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm in der Slowakei. Derweil warnt Wirtschaftsminister Rösler vor einer Konjunkturabkühlung in Deutschland.
Gute Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien sowie die Hoffnung auf umfassende Maßnahmen gegen die Euro-Schuldenkrise geben den Kursen deutscher Aktien am Montag zur Eröffnung Auftrieb.
Die Basis der britischen Konservativen wird immer europaskeptischer. Auf dem Parteitag in Manchester war das gut zu hören.
Die Abwärtsbewegung des Euro zum Dollar setzt sich am Montag fort. Die europäische Gemeinschaftswährung fällt auf 1,3308 Dollar, den tiefsten Wert seit Mitte Januar.
Der griechische Soziologe Michael Kelpanides von der Universität Thessaloniki meint, sein Land sollte aus der Europäischen Währungsunion austreten - zum Wohle aller.
Der slowakische Parlamentspräsident Sulík organisiert das Nein der Slowakei zum Rettungsschirm. Er klagt: Die EU marschiert geradewegs in den Sozialismus.
Soll ein Staat in einer Wirtschaftskrise sparen oder im Gegenteil seine Ausgaben erhöhen? Ökonomen streiten seit Jahrzehnten über die Frage. Die Schuldenkrise wirft ein neues Licht auf das Thema.
ppl. FRANKFURT, 30. September. Die Inflation im Euroraum ist überraschend kräftig auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen. Die Jahresrate kletterte von 2,5 Prozent im August auf 3 Prozent im September, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag mit.
Wichtige Indikatoren sind stark gefallen. Die Peripherieländer stecken in der Rezession, andere stagnieren.
Am Freitag haben die Anleger die Gelegenheit, eine Vielzahl von Konjunkturmeldungen für ihre Anlageentscheidungen zu verarbeiten. Zum einen sind das die Verbraucherpreise aus dem Euroraum (September) und Daten zur Arbeitslosigkeit (August).
Der Vergleich mit dem tschechischen Präsidenten liegt nahe: So wie Václav Klaus Monate lang damit zögerte, seine Unterschrift unter den Lissabon-Vertrag zu setzen, so nervt der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulík EU, Euro-Gruppe, ...
Jetzt prüfen die Kontrolleure von EU, EZB und IWF wieder, ob sich Griechenland an die Zusagen hält. Vom Urteil der „Troika“ hängt die nächste Auszahlung ab. Aus Protest gegen Entlassungen blockierten griechische Beamte den Eingang des Finanzministeriums.
Der vom Bundestag gebilligte Hilfsfonds EFSF findet juristisch außerhalb der bisherigen EU-Verträge statt. Eine Übersicht über die rechtlichen Grundlagen.
Im Deutschen Bundestag wird heute auch von Solidarität die Rede sein. Aber interessieren sich die Deutschen überhaupt noch für ihre Nachbarn? Wer gestern Anne Will gesehen hat, muss seine Zweifel haben.
Es geht um Abermilliarden. Die meisten Bundestagsabgeordneten aus der Rhein-Main-Region sind dafür, den Euro-Rettungsschirm zu stärken.
Der Euro-Krisenfonds wird größer und mächtiger: ein weiterer Schritt in Richtung Schuldengemeinschaft. Ob der Fonds seine neuen Aufgaben erfüllen kann, ist nicht einmal sicher.
Die Analysten erwarten schwache Geschäftsergebnisse im Emissionsgeschäft und im Wertpapierhandel. Schon die Kurse der Banken sind klare Anzeichen für diese Prognosen.
nbu. BRÜSSEL, 28. September. Die EU-Kommission beansprucht mehr Kompetenzen in der Wirtschaftspolitik. Ihr Präsident José Manuel Barroso kündigte am Mittwoch entsprechende Gesetzesvorschläge an. In einer Rede vor dem Europäischen ...
Estland ist das jüngste Mitglied der Eurozone: Es trat ihr Anfang 2011 bei, als sie längst zur Krisenzone geworden war. "Wir glauben fest an diese Währungsunion", sagt der estnische Wirtschaftsminister Juhan Parts.
Von der großen Mehrheit im Bundestag für die Erweiterung des Rettungsfonds sollte sich niemand täuschen lassen: Auch die politischen Möglichkeiten, Europa aus der Krise herauszuführen, sind begrenzt.
Dank positiv interpretierter Vorgaben hat der Dax am Dienstag seine Erholungsrally fortgesetzt. Die Hoffnung auf beherzte Schritte in der Euro-Schuldenkrise hatten den Märkten in Europa sowie der Wall Street zu einem fulminanten Wochenauftakt verholfen. An den Themen ändert sich indes kaum etwas: Die Schuldenkrise bleibt weiter die treibende Kraft am Markt.
Der niederländische Europaminister Ben Knapen setzt auf die Eurorettung, um die EU wieder zu einer Zone des Stolzes zu machen. Weitere Bürgschaften fordern in seinen Augen eine viel weiter gehende Haushaltsdisziplin.
Von 1981 bis 1984 war Jacques Delors unter Präsident Mitterrand Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister. Im F.A.Z.-Interview spricht der einstige EU-Kommissionspräsident über Europa, das zögerliche Verhalten der Kanzlerin und Visionen.
Nach zuvor ausgeprägten Verlusten kommt es am Montag an den europäischen Börsen zu einer gewaltigen Erholungsrally. Sind das erste Wetten auf eine Monetarisierung der Schulden in Europa?
Die Amerikaner verweisen darauf, dass die Unruhe an den Märkten direkte Folge der Schuldenkrise im Euroraum sei. Die empörten Europäer entgegnen, dass die Amerikaner ein ebenso großes Schuldenproblem hätten. Die Finanzmärkte haben jedenfalls den Euroraum ins Visier genommen - und das zu Recht.
Der Dax erholt sich am Montag im frühen Verlauf von den Anfangsverlusten. Teilnehmer führen die Erholung auf die Stärke von Bank- und Versicherungsaktien zurück, die mittlerweile deutlich im Plus stehen. Die Aussicht auf eine Ausweitung der Anleihenkäufe durch die EZB nach dem G-20-Treffen am Wochenende sei hierfür verantwortlich.
Der scheidende Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank hat sich dagegen gewandt, Europa die alleinige Schuld für die Abschwächung in der Weltwirtschaft zuzuschieben. „Ich finde das überhaupt nicht fair“, kritisierte Stark.
Europas Staaten drängen schwache Banken zur Kapitalaufnahme. Das allein reicht aber nicht. Ohne weitere Stabilisierungsschritte udroht eine Zuspitzung der Krise.
Keine Währungsunion ohne politische Union. Diese Parole scheint die zentrale Lehre aus der Euro-Krise zu sein. In dieser Allgemeinheit ist sie schwer bestreitbar: Eine Währungsunion, in der es eine einheitliche Geldpolitik gibt, ...
Insolvenz! Griechenland erklärt den Besitzern der griechischen Staats- anleihen, dass es die Zahlungen unterbricht. Das Land schafft es immer noch nicht, genügend Steuern einzunehmen, um seine Rechnungen zu begleichen.
FRAGE: Was lief falsch bei der Aufnahme Griechenlands in die Währungsunion, Monsieur Delors?ANTWORT: Es war doch von Anfang an klar, dass eine gemeinsame Währungspolitik als zweiten Pfeiler eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik braucht.
LONDON, 23. September (Bloomberg). Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Wachstumsprognosen für die Vereinigten Staaten, Japan, den Euroraum und Großbritannien gesenkt. Es müsse sich zeigen, ob sich die jüngsten ...