Druck auf Wechselkurs dürfte anhalten
Der Kurs des Euro rutschte am Dienstag drastisch ab. Die Ängste vor einem Auseinanderbrechen des Euro waren noch nie so groß. Die Konsequenzen wären für alle Beteiligten gravierend.
Der Kurs des Euro rutschte am Dienstag drastisch ab. Die Ängste vor einem Auseinanderbrechen des Euro waren noch nie so groß. Die Konsequenzen wären für alle Beteiligten gravierend.
Aufziehende Konjunktursorgen und die sich zuspitzende Schuldenkrise im Euroraum haben hierzulande in den zurückliegenden Monaten noch keinen größeren Einfluss auf das Transaktionsgeschäft mit gewerblich genutzten Immobilien gehabt
Die Staats- und Regierungschefs der G20 fahren mit einer schweren Hypothek zum Gipfel: Das Wachstum dürfte 2012 deutlich schwächer ausfallen als erwartet.
Auf seiner Asientour wirbt der Chef des europäischen Rettungsfonds EFSF, Klaus Regling, um Investoren. Tokio und Moskau prüfen Milliardeninvestitionen.
Die Vereinigten Staaten verzeichnen ein überraschend starkes Quartalswachstum. Doch trotz der Erholung sind sie noch nicht über den Berg. Eine Analyse.
Die Erleichterung über die Ergebnisse des EU-Gipfels hat Fondsmanager positiver gestimmt. Sie denken neu über ihre Anlagen nach.
Der britische Premierminister Cameron ist verärgert über „ständige Attacken“ aus Brüssel. Gemeinsam mit EU-Ländern, die nicht zur Euro-Zone gehören, will er verhindern, an den Rand gedrängt zu werden.
Den Schuldenerlass für Griechenland fordert bei der HRE-Bad Bank eine Abschreibung von 5 Milliarden Euro. Es ist auch ein Verlust der Steuerzahler.
Die Beschlüsse auf dem EU-Gipfel bilden eine Zäsur. Die Gläubiger müssen Griechenland Schulden erlassen. Das Land darf im Euroraum bleiben. Ein solcher Fall war von den Gründervätern des Euro nicht vorgesehen. Wer glaubt, die Krise habe ihren Höhepunkt überschritten, irrt.
Der Hauptpfeiler der europäischen Integration, der EU-Binnenmarkt, hängt nicht vom Euro ab. Die Vorteile der intensiven Marktverflechtungen sind auch ohne Euro nutzbar. Stabilität und Wachstum bei den Binnenmarkt-Partnern sind wichtiger als eine einheitliche Währung.
Die Staats- und Regierungschefs haben eine höhere Eigenkapitalquote für Banken beschlossen. Bis Mitte nächsten Jahres sollen die Institute ihr Kernkapital auf neun Prozent aufstocken.
Europa brauche eine starke fiskalische Institution hinter der EZB, sagt der Wirtschaftswissenschaftler. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zieht er Parallelen zur Lage Amerikas vor 1787.
Die Finanz- und Staatsschuldenkrise setzt den Kursen vieler Bankaktien arg zu. Die F.A.Z. hat deswegen einen Aktienindex für den Euroraum auf den Weg gebracht, der keine Banken enthält.
Das Chaos im Euroraum gibt in Großbritannien radikalen Europa-Gegnern Auftrieb. Selbst ein Austritt aus der EU ist kein Tabu mehr.
Nicolas Sarkozy ist der Kragen geplatzt: Beim EU-Gipfel herrschte der französische Präsident Großbritanniens Premierminister Cameron an, „es macht uns krank, dass Sie uns dauernd kritisieren und sagen, was wir tun sollen“.
Seit dem Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise steigt die Staatsschuldenquote im Euroraum. Für das laufende Jahr prognostiziert der Internationalen Währungsfonds ein düsteres Bild.
Nach den EU-Krisentreffen zeichnen sich Lösungen für eine Umschuldung Griechenlands, eine Rekapitalisierung angeschlagener Banken und den „effektiveren Einsatz“ des Euro-Krisenfonds EFSF ab.
Als Alternative zu den staatlichen Rettungsschirmen haben die Gastautoren kürzlich die Rekapitalisierung der Banken vorgeschlagen. Nun erläutern sie, warum eine privat finanzierte Stärkung der Banken einer staatlichen Hilfe vorzuziehen ist.
Die EU-Finanzminister wollen einen „substanziellen“ Schnitt für Griechenland: Statt 20 Prozent ist ein Forderungsverzicht von bis 60 Prozent im Gespräch.
An Europas Börsen steigen die Kurse zum Wochenschluss kräftig. Anleger hoffen auf Fortschritte in der Krisen-Bewältigung. In Deutschland sinkt der Ifo-Index weniger als erwartet.
Weil Details des Euro-Rettungsfonds weiter unklar sind, hat Kanzlerin Merkel ihre Regierungserklärung abgesagt. Merkel und Sarkozy treffen sich am Samstag in Brüssel. Mitte nächster Woche soll es einen weiteren EU-Gipfel geben.
Eine Eurokrise gibt es nicht, und wenn doch, sind die Märkte schuld. Politik-Veteran Helmut Schmidt bereitet EZB-Präsident Jean-Claude Trichet einen schmeichelhaften Abschied.
Die Währungsunion hat die deutsche Wirtschaft beflügelt, meint der Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey. Die Peripherieländer brauchten aber jetzt so etwas wie einen Marshallplan.
Vor dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel beklagen alle Fraktionen einen „extremen Zeitdruck“, unter dem der Bundestag wegen der Entscheidungen über den Euro-Rettungsfonds EFSF stehe. Der französische Präsident Sarkozy reiste nach Frankfurt, um mit Frau Merkel und Jean-Claude Trichet zu sprechen.
Notenbankchef Mervyn King bezeichnet die Wirren im Euro-Raum als Bedrohung und verteidigt die monetäre Expansion - obwohl die Inflation in Großbritannien steigt.
Langsam nähern sich die Staaten der wohl unvermeidlichen Einsicht, dass Griechenland ohne eine Umschuldung in eine Abwärtsspirale gerät. Doch was heißt das für die privaten Gläubiger? Und ist ein Austritt aus der Währungsunion denkbar?
Ökonomen debattieren Vor- und Nachteile eines Austritts Griechenlands aus der Währungsunion. Der Weg für eine schnelle Abwertung wäre frei. Ein Befreiungsschlag möglich.
Juristen streiten über legale Wege aus der Währungsunion. Einige sind der Meinung, dies könne nur freiwillig geschehen. Dies stößt auf Widerspruch.
Gute Unternehmensberichte, die Hoffnung auf eine Lösung der Euro-Krise und überraschend positive Wirtschaftsdaten treiben die Kurse. Finanzwerte bleiben hingegen unter Druck.
Die Euro-Krise gefährdet die Konjunktur. Der nächste Wurf zur Euro-Rettung muss sitzen, sagen die Institute. Und sie plädieren für eine Zinssenkung.
Die Slowakei stimmt der Ausweitung des Euro-Krisenfonds wohl zu. Insgesamt stehen ohnehin längst viel größere Summen zur Hilfe für die hochverschuldeten Euroländer bereit. Ein Überblick.
Eine noch weiter reichende Einigung in Europa kann nur bei wirtschaftlichem Erfolg akzeptiert werden. Je gewaltiger die Rettungsschirme werden, desto größer wird der Abstand zwischen Brüssel und den Bürgern.
Das slowakische Parlament stimmt gegen eine Erweiterung des Euro-Hilfsfonds EFSF. Die Niederlage bedeutet aber noch kein endgültiges Nein. Bundeskanzlerin Merkel rechnet mit einem Ja des Landes bei einer zweiten Abstimmung, die noch in dieser Woche stattfinden könnte.
Michael Hasenstab verwaltet ein milliardenschweres Portfolio und versucht die deutschen Anleger zu beruhigen. Gemeinsam mit seinen Zuhörer denkt er über Risiken nach.
Es gibt eine Möglichkeit, die Staatsschuldenkrise von der Bankenkrise zu trennen. Das ist kein Allheilmittel, aber ein erster cleverer Schritt zur Lösung der Euro-Krise.
Weil Rezepte zur Bankenrettung fehlen, hat die Europäische Union (EU) ihren für nächste Woche geplanten Gipfel auf übernächste Woche verlegt.