Großbritannien droht die Rezession
Die Bank von England muss die Wachstumsprognose senken. Im Land herrscht Unmut über die Schuldenkrise im Euroraum.
Die Bank von England muss die Wachstumsprognose senken. Im Land herrscht Unmut über die Schuldenkrise im Euroraum.
Die Kurse französischer, österreichischer und italienischer Anleihen steigen wieder. Auch der Aktienmarkt zeigt sich etwas fester. Die Unsicherheit bleibt aber hoch.
Im Vergleich zum September sind die Preise im Oktober abermals gestiegen. Vor allem höhere Energiekosten sind für die Teuerung verantwortlich
Der Allianz-Vorstand Paul Achleitner soll anstelle von Josef Ackermann die Deutsche Bank beaufsichtigen. Seine Nominierung entspannt die Lage erheblich.
Der griechische Ministerpräsident Papademos hat sich zuversichtlich geäußert, dass Athen mit Hilfe seiner Partner aus der Krise herauskommt. Die Probleme seien aber zu groß, als dass sie in der Amtszeit seiner Übergangskoalition gelöst werden könnten.
Die Furcht der Anleger vor einer Ausbreitung der Schuldenkrise setzt den Aktienkursen weiter zu. „Die nervösen Investoren sind sich der Ansteckungsgefahren nur allzu bewusst“, heißt es.
Die Bundrendite ist ihrem Allzeittief nahe. Die Leitzinssenkungen in Schwellenländern helfen den Exportunternehmen. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Eine deutsche Aktie muss nicht unbedingt von der deutschen Wirtschaft abhängen: Viele Firmen verdienen ihr Geld auch in Schwellenländern. Sie kommen besser durch die Krise.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Spekulationen zurückgewiesen, Deutschland arbeite an einem Plan zur Verkleinerung der Eurozone.
Viele EU-Staaten könnten die in den Defizitverfahren festgelegten Sparziele verfehlen. Deshalb ermahnte die Währungskommission per Brief. Geschieht nichts, sollen die Schuldensünder härter bestraft werden.
Aus strategischer und technischer Sicht sowie aus Verhalten und Stimmung der Anleger lassen sich derzeit vor allem Anzeichen für fallende Kurse am Aktienmarkt ableiten.
In der Eurozone droht nach Ansicht der EU-Kommission eine Rezession. Das Jahreswachstum für 2012 wird bei nur noch 0,5 Prozent erwartet. Die Schulden Griechenlands könnten völlig aus dem Ruder laufen. Fünf Ländern droht ein EU-Defizitverfahren.
Am deutschen Aktienmarkt geben die Kurse weiter nach. Händler sagen, die Eurozonen-Krise führe zu weiterem Kapitalabzug von den Börsen der Mitgliedsländer.
Der rumänische Präsident Traian Basescu erklärt im F.A.Z.-Interview, warum seine Regierung trotz Euro-Krise den Euro einführen will und wie sich das Land auf den Schengen-Beitritt vorbereitet.
Nicht nur Großbritannien und Schweden sprechen sich dagegen aus, eine Abgabe auf Finanzgeschäfte einzuführen. Auch unter den Euro-Staaten mehren sich die Gegner.
Giorgios Papandreou hat sich verrechnet, aber womöglich zugunsten seines Landes. Sein missglücktes Pokerspiel führte der Opposition und allen Griechen vor Augen, dass die Mitgliedschaft ihres Landes in der Eurozone keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Die Eurogruppe macht die Auszahlung der nächsten Kredittranche für Griechenland von einer schriftlichen Verpflichtung der neuen Regierung zum Sparprogramm abhängig. Die Instrumente zur EFSF-Hebelung sollen derweil bis Ende November verfügbar sein.
Welche Kratie? Amerikas Ökonomen blicken auf Europas Krise und stellen eine Diagnose, die auf die eigene Nation noch viel besser passen würde.
Italien rutscht immer tiefer in den Sog der Schuldenkrise. Die Investoren gehen auf Distanz. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Europa ein Auslaufmodell? Keineswegs, sagen chinesische Intellektuelle, die jetzt zu Besuch in Berlin sind. Wer China demokratisieren will, solle nach Osteuropa blicken.
Paris und Berlin nehmen die Bundesbank in die Zange. Die Reserven der Deutschen sollen für den Euro geopfert werden.
Ökonom Barry Eichengreen hält ein Nachdenken über die Drachme für gefährlich und fordert im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mehr Opfer von Deutschland.
Paris und Berlin nehmen die Bundesbank in die Zange. Die Reserven der Deutschen sollen für den Euro geopfert werden.
Im August hat das verarbeitende Gewerbe vier Prozent weniger Aufträge verzeichnet und lag damit unter den Erwartungen. EZB-Chefvolkswirt Stark begründete die Leitzinssenkung auch mit den konjunkturellen Risiken.
Seit dem G-20-Gipfel von Cannes ist ein für alle Mal klar: Die EU ist kein Wohlfahrtsverein. Die Konsequenzen dieser Einsicht werden erheblich sein - auch was Verwerfungen angeht.
Die G-20-Partner haben sich darauf verständigt, dass Italien sein Reformprogramm vom IWF und der EU-Kommission überwachen lässt. Keine Einigung gab es über die Instrumente zur Ausweitung von Kompetenzen und der finanziellen Ausstattung des IWF.
Die Botschaft von Cannes ist klar: Der Austritt aus dem Euro ist kein Tabu mehr. Es gibt gemeinsame Regeln, an die sich alle halten müssen.
Die Europäer schließen nicht mehr aus, dass Griechenland die Eurozone verlassen muss. Das ist ein Tabubruch. Fortan ist auch der Rückbau von Institutionen und Aufgaben nicht mehr ausgeschlossen.
Mit der Zinssenkung der EZB am Donnerstag haben die Akteure auf den Finanzmärkten nicht gerechnet. Dennoch feiern sie die Nachricht mit kräftigen Aktienkäufen.
Im Kreise der G20 hoffte man darauf, in Cannes entspannt die Weltwirtschaft zu stabilisieren. Dann kam Papandreou - und die Sorgen kehrten zurück.
Der ehemalige Bundesbankpräsidenten geht davon aus, dass die Staatsschuldenkrise noch ein Jahrzehnt andauern wird. Sie könnte auch auf andere Länder außerhalb Europas übergreifen.
Der griechische Ministerpräsident Papandreou hat sich bereit erklärt, auf ein Referendum zu verzichten. Zudem deutete er seine Bereitschaft zum Rücktritt an. Bundeskanzlerin Merkel sprach von einer „psychologisch neuen Situation“.
Die Angst vor einer Ausweitung der Euro-Schuldenkrise belastet am Donnerstag die europäischen Aktienmärkte. Griechenland soll vorerst keine weiteren Hilfen aus dem internationalen Rettungspaket erhalten.
Deutschland und Frankreich haben den Druck auf Griechenland vor einem möglichen Euro-Referendum Anfang Dezember massiv erhöht. Auch auf einen Austritt Athens aus der Währungsunion sei die EU vorbereitet. „Wir sind gewappnet“, sagte Bundeskanzlerin Merkel.
Vor dem Krisentreffen in Cannes haben führende europäische Politiker Bedingungen an Griechenland formuliert. Die Regierung in Athen strebt die Volksabstimmung offenbar schon im Dezember an.
Griechenlands Ministerpräsident redet seit einigen Monaten über ein Referendum - trotzdem hat er nun alle überrascht. Sein Ziel und der Ausgang der Abstimmung sind ungewiss.