Vorfahrt für die Kohlezüge
Auf deutschen Schienen ist jede Menge los. Nun kommen auch noch schwere Kohlezüge hinzu, die schon auf dem Abstellgleis standen. Personenzüge müssen erst einmal hinten anstehen – aus vielerlei Gründen.
Auf deutschen Schienen ist jede Menge los. Nun kommen auch noch schwere Kohlezüge hinzu, die schon auf dem Abstellgleis standen. Personenzüge müssen erst einmal hinten anstehen – aus vielerlei Gründen.
Bislang sind Inflation, Krieg in der Ukraine und die Energiekrise an der Deutschen Bank abgeperlt. Im dritten Quartal wurde einmal mehr ein Milliardengewinn gemacht.
Wenn möglich, will der Chemiekonzern ohne staatliche Gelder auskommen. Vorstandschef Martin Brudermüller warnt zugleich davor, Hilfen an Bedingungen zu knüpfen. Auch das „China-Bashing“ des Westens sieht er kritisch.
Trotz Krieg und Energiekrise liefern die Banken starke Ergebnisse ab. Das kann der gesamten Wirtschaft durch die Krise helfen.
Die staatlichen Hilfen in der Energiekrise sind weiter viel zu wenig zielgenau. Das bestätigt die Energiepauschale für Rentner. Kann es die Ampel nicht besser – oder will sie es nicht?
Eine spektakuläre Autofahrt durch die Hölle: „No Turning Back“ mit Tom Hardy beim sechsten Filmabend der F.A.Z.
Deutschlands Wirtschaft braucht enorme Mengen an Energie. Das Ende der russischen Gaslieferungen versetzt viele Unternehmen in Panik. Ist die deutsche Wirtschaft ernsthaft in Gefahr?
Ehrliche Politik sollte klar sagen, dass die Krise Deutschland ärmer gemacht hat.
Immer mehr Unternehmen in Deutschland erwägen wegen der hohen Energiepreise den Abbau von Arbeitsplätzen. 25 Prozent planten dies bereits, wie aus der am Montag veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervorgeht.
Die Stiftung Familienunternehmen hat Mitglieder befragen lassen. Gegenüber dem vergangenen Jahr hat sich die Lage deutlich verschärft. Mehr als zuvor erwägt der Mittelstand, seine Produktion ins Ausland zu verlagern.
Die Brüsseler Gesetzgebungsmaschine läuft trotz Ukrainekrieg und Energiekrise gut geölt weiter. Bei den Euro-7-Abgaswerten für Autos aber ist die Kommission nun offenbar zu Abstrichen bereit.
Aufgerufen zur landesweiten Demonstration für mehr soziale Gerechtigkeit und Solidarität hatte unter anderem das Bündnis „Solidarischer Herbst“. Unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise“ versammelten sich tausende Demonstranten in mehreren deutschen Städten.
Die EU will gemeinsam in der Energiekrise handeln. Unterdessen stimmt der Bundestag für den 200-Milliarden-Fonds der Bundesregierung.
Nur mit viel Mühe kann die Bundesregierung einen EU-Gaspreisdeckel beim Gipfel abwehren. Lange wird sie ihn aber kaum noch verhindern können. Das gilt auch für einen anderen heiklen Vorschlag: gemeinsame EU-Schulden
Die Wirtschaftsleistung werde im Winterhalbjahr wohl „deutlich sinken“, schreibt die Bundesbank in ihrem neuen Monatsbericht. Auch bei der Inflation gibt sie keine Entwarnung
Die Flächenstaaten sind stärker von den hohen Gaspreisen betroffen als die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. NRW-Ministerpräsident Wüst spricht sich für ein Vorziehen der Gaspreisbremse ab Januar 2023 aus.
„Einheit und Solidarität“ haben sich laut Ratspräsident Charles Michel durchgesetzt. Sowohl Kanzler Scholz als auch Frankreichs Präsident Macron zeigen sich zufrieden. Doch längst nicht alle Fragen sind geklärt.
Wegen der hohen Energiepreise haben die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie laut einer Umfrage doppelt so hohe Kosten.
Mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen sieht sich in der Lage, die aktuellen Energiekosten langfristig zu schultern – das klingt zunächst wie eine gute Nachricht. Doch vor allem die wirtschaftlich bedeutende Industrie ächzt.
Zwar gibt mehr als die Hälfte der Unternehmen an, dass die Energiepreise für sie aktuell noch tragbar sind. Doch das könnte sich in den nächsten Monaten ändern. Ihre Investitionen schrauben die Unternehmen schon zurück.
Die Energiekrise trifft die Theater hart. Die Kulturminister der Länder und Staatsministerin Claudia Roth sagen den Kultureinrichtungen Unterstützung zu. Aber es gibt Zweifel, ob das Geld für alle Häuser reicht.
Die Absage des Deutsch-Französischen Ministerrats ist ein Warnsignal. Berlin muss mehr Zeit in seine Partnerschaften investieren. Denn gerade in der europäischen Politik macht der Ton die Musik.
Die Energiekrise zwingt auch die Uni Frankfurt zum Sparen. Laut ihrem Kanzler kommt sie damit gut voran. Aber es gibt ein Problem, das mit Corona zusammenhängt.
Sparen, wo es geht: Energiekrise und Inflation treffen die Spitzenforschung hart, Großprojekten drohen Stopps und Zwangspausen. Was deutsche Forschungsinstitute erwarten.
Rund ein Drittel weniger sollen Industrie, kleinere Unternehmen und Privathaushalte an Gas verbrauchen, erklären die Forscher des Kopernikus-Projekt Ariadne. Die Energiesicherheit und der Klimaschutz sind ihrer Auffassung nach miteinander vereinbar.
Bei „Maischberger“ ist die Freude allgemein groß über das Machtwort des Kanzlers im Atomstreit. In der Talkshow will sich niemand damit aufhalten, dass der Rückgriff auf die Richtlinienkompetenz ein Krisenzeichen ist.
Nicht nur im Rollstuhl-Rugby zeigt sich, wie die Energiekrise gerade den Parasport trifft. Die Missstände sind vielfältig. Verbandspräsident Beucher schlägt Alarm.
Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich zum Gipfel in Brüssel. Russland erwartet ukrainischen Angriff auf Cherson. Die Ministerpräsidenten beraten über schnelle Entlastungen in der Energiekrise. Der F.A.Z.-Newsletter.
Bürger und Unternehmen sollen angesichts der Energiekrise entlastet werden. Viele Fragen sind allerdings noch offen. Von den Erzeugern gibt es schon Kritik.
Eigentlich hätten alle drei verbliebenen Meiler zum Jahresende abgeschaltet werden müssen. Bundeskanzler Olaf Scholz musste nun eingreifen, da Wirtschaftsminister Robert Habeck sich mit FDP-Chef und Finanzminister Christian Lindner nicht einigen konnte.
Der Europachef des Opel-Mutterkonzerns Stellantis mahnt: Autos müssen für die Mittelschicht bezahlbar bleiben. Er fordert staatliche Unterstützung – und bringt eine Alternative zur Kaufprämie für E-Autos ins Spiel.
Der Bürgermeister von Neu-Anspach spricht über seine Sorge vor einem Blackout, ein Gewerbegebiet und darüber, dass er trotz des Dauerkrisenmodus im Rathaus zur Wiederwahl antritt.
Die Kommission kommt den anhaltenden Forderungen nach schnellen Eingriffen in den Gasmarkt nicht nach. Ihre Vorschläge zum Gaspreis orientieren sich am Winter 2023/2024. Auf dem EU-Gipfel Ende der Woche droht deshalb Streit, während sich vor Spanien die LNG-Tanker stauen.
Unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise“ wollen Gewerkschaftler und linke Gruppen am Samstag in Frankfurt für mehr staatliche Hilfen in der Energiekrise demonstrieren. Von Russland-Unterstützern und „Querdenkern“ grenzt das Bündnis sich ab.
Fossile Energien sind in der aktuellen Energiekrise gefragt. Doch ihre Zeit ist begrenzt, wenn klimaneutralen Energien die Zukunft gehören soll. Wie gehen etablierte Energieunternehmen mit dieser Herausforderung um, und welche Rolle werden sie in Zukunft haben?
Eva Maria Welskop-Deffaa ist Präsidentin des Caritas-Verbandes und Teil der Gaspreis-Kommission. Im Interview drängt sie zur Eile bei Finanzhilfen für Heime, um Bett, Nahrung und Wärme zu sichern.