Uni-Präsident schließt Lockdown vorerst aus
Im August hatte die Uni Frankfurt einen Energie-Lockdown noch für „denkbar“ erklärt. Jetzt gibt ihr Präsident erst einmal Entwarnung.
Im August hatte die Uni Frankfurt einen Energie-Lockdown noch für „denkbar“ erklärt. Jetzt gibt ihr Präsident erst einmal Entwarnung.
Der Bund verstaatlicht den Gasimporteur Uniper. Wie funktioniert das? Und was gehört zum Uniper-Konzern überhaupt? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Übernahme.
„Es gibt keine weitere Prüfung, sie ist abgeschlossen“, betonte der FDP-Chef. Habeck hatte zuvor rechtliche Bedenken angemeldet.
Damit übernimmt der Bund den größten Gasimporteur Deutschlands mit dem Ziel, ein Zusammenbruch des Energiesektors im Winter zu verhindern. Trotz der Verstaatlichung soll die Gasumlage vorerst umgesetzt werden.
Der Staat übernimmt Uniper. Doch dazu und zur umstrittenen Gasumlage bleiben viele Fragen offen.
Die Gasumlage sei als „Brücke“ notwendig, sagt der Wirtschaftsminister. Doch nicht alle Fragen sind beantwortet.
Die hohen Preise für Gas und Strom setzen auch vielen Stadtwerken zu. Der Städtetag und mehrere Oberbürgermeister bitten die Bundesregierung um Beistand.
Wegen der Energiekrise werden auch in Hessen Proteste erwartet. Die Linke ruft zu Kundgebungen auf, aber auch Corona-Leugner und „Querdenker“ hoffen, aus der Notlage Profit ziehen zu können.
Deutschlands größter Gasimporteur befinde sich darüber mit der Bundesregierung und dem finnischen Großaktionär Fortum in abschließenden Gesprächen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Es geht um Milliarden.
In Belgien sind die Autobahnen nachts hell ausgeleuchtet. Durch die Energiekrise sieht sich das Land nun gezwungen, das Licht auszuschalten. Dadurch lässt sich viel Strom und Geld sparen.
Die Kommunen sind große Energieverbraucher, jetzt sollen sie große Energiesparer werden. Frankfurt, Mainz und Darmstadt reagieren beispielsweise sehr unterschiedlich auf den drohenden Strom- und Gasmangel.
Der Wirtschaftsminister stellt offenbar die umstrittene Gasumlage infrage – vielleicht werde sie gar nicht mehr benötigt. Derweil steigen die deutschen Gasvorräte auf ein erfreuliches Niveau.
Ein „Green Monday“ soll zum Energiesparen beitragen. Die Begeisterung der Möbel- und Küchenhändler für diese Empfehlung hält sich bisher in Grenzen. Aber eine Ausnahme gibt es.
Im noch laufenden dritten Quartal werde die Wirtschaft etwas schrumpfen, zwischen Oktober und Dezember dann merklich, erwarten die Fachleute der Bundesbank. Auch für den Beginn des nächsten Jahres zeigen sie sich pessimistisch.
Die wirtschaftliche Erholung sei äußerst unsicher. Deshalb müssten Kohlekraftwerke und Atommeiler noch einige Monate die Energieversorgung stützen, sagt der FDP-Chef. Mit dem grünen Koalitionspartner ist er nicht zufrieden.
In den Vereinen geht die Angst vor den Stromrechnungen um. Bleiben die Becken kalt, lernen Kinder nicht schwimmen. Die Politik hat für den Sport nichts übrig. Und den Profifußball kümmert das wenig.
Die Löwen Frankfurt sind zurück in der DEL, doch die Energiepreise steigen. Der geschäftsführende Gesellschafter Stefan Krämer und Gesellschafter Andreas Stracke sprechen im Interview über neue und alte Sorgen.
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil rechnet für das kommende Jahr mit erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Belastungen. Angesichts dieser „Notlage“ fordert der SPD-Politiker umgehende Maßnahmen.
Der sorgenfreie Sommer ist vorbei – jetzt trifft die Energiekrise auch die Normalverdiener. Reicht das Geld künftig noch für Reisen und Restaurants? Und wie gehen die Menschen mit dem drohenden Kostenschock um?
Nicht nur der Tod der Königin Elisabeth II. treibt Großbritannien um. Ein Tandem aus rasant steigenden Energiepreisen und einer hohen Inflation zwingt viele Briten zum Handeln: Im Winter wenig heizen oder die Energierechnung boykottieren.
Ein Blick hinter den Vorhang von FAZ.NET klärt Fragen aus dem Redaktionsalltag in bewegten Nachrichtenzeiten. Bis hin zu dem Wunsch vieler junger Leser, ob nicht auch alles etwas positiver ginge.
In Ostdeutschland ist die Wut über die Energiekrise besonders groß. Mit einer Milliarde Euro soll jetzt der Strukturwandel finanziert werden.
Der Wirtschaftsminister beharrt auf strengen Vorgaben für den Betrieb von Kraftwerken, Betreiber finden die unattraktiv. Wie bei der Atomkraft werfen Ökonomen und die FDP Habeck mangelnde Konsequenz vor.
Laut dem Verband kommunaler Unternehmen dürfte Strom 2023 deutlich teurer werden. Derweil erwarten einer neuen Umfrage zufolge mehr als ein Drittel der Deutschen ihre Energierechnungen im Winter nur schwer bezahlen zu können.
Vor dem Hessischen Krankenhaustag fordern Kliniken Unterstützung in der Energiekrise. Es fehle Geld für Arbeiten zur Energieeffizienz.
Schon in der Pandemie fühlte sich der Sport vernachlässigt von der Politik. Nun droht in der Energiekrise die nächste Herausforderung. In der Europäischen Woche des Sports will der Sportkreis Frankfurt auch Lobbyarbeit für den Sport betreiben.
Mit der Gasumlage wollte die Bundesregierung angeschlagene Energiekonzerne retten. Sie trifft jedoch auf viel Widerstand. Jetzt wird über Staatsbeteiligungen an der EnBW-Tochter VNG und der Rosneft-Raffinerie PCK diskutiert.
Piombino an der Küste der Toskana wäre aus Sicht der Regierung in Rom der ideale Standort für ein Flüssiggasterminal. Aber die Stadt will davon nichts wissen.
Chinas Staatschef und Russlands Präsident sprechen über den Krieg in der Ukraine. Baerbock fordert zügigen Beschluss über Kampfpanzer. Und Kardinal Woelki droht eine neue Untersuchung. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
In einem skurrilen Video macht sich der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko über die aktuellen Energiesorgen lustig. Beim Holzhacken verkündet er, man „werde Europa nicht erfrieren lassen.“
Mit einer Notoperation am Energiemarkt will die EU die Folgen der hohen Preise abmildern. Funktioniert das? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen für Firmen und Verbraucher.
Ukrainekrieg, Energiekrise, Handelsbeziehungen – Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich vor dem EU-Parlament zur Lage der Europäischen Union geäußert.
Die Bundesregierung könnte ihren Anteil an Uniper auf mehr als 50 Prozent aufstocken. Und sie ist offen dafür, den Gasversorger vollständig zu verstaatlichen, falls dies notwendig ist, um einen Zusammenbruch des deutschen Energieversorgungssystems zu verhindern.
Einige Kommunen schließen schon Saunen oder gar Schwimmbäder, um Energie einzusparen. Augenmaß ist im Umgang mit einem Gut der Daseinsvorsorge geboten – die Krise darf aber auf keinen Fall als Alibi dienen.
Die Nachfrage nach Brennholz wächst, die Preise steigen. Ebenso nimmt in den deutschen Wäldern der Holzdiebstahl zu. Forstbetriebe setzen deshalb auf GPS-Tracker, um bei Verdachtsfällen zu verfolgen, wohin sich ihr Holz bewegt.
Brüssel treibt seine Pläne zur Abschöpfung der Sondergewinne von Stromkonzernen voran. Betreiber von Wind- und Sonnenparks, Atom- und Braunkohlekraftwerken sollen nach Informationen der F.A.Z. alle Einnahmen abtreten, die über 180 Euro hinausgehen. Das ist aber nicht alles, was die EU-Kommission am Mittwoch vorschlagen will.