EU plant Strompreisdeckel von 180 Euro
Einnahmen sollen auf 180 Euro je Megawattstunde beschrängt werden. Der Sachverständigenrat kritisiert Habeck.
Einnahmen sollen auf 180 Euro je Megawattstunde beschrängt werden. Der Sachverständigenrat kritisiert Habeck.
Frankfurt will gut die Hälfte seiner Straßenlaternen dimmen. Das bedeutet vor allem in den Stadtteilen abends 50 Prozent weniger Licht.
Die EU-Kommission legt am Mittwoch ein Gesetz zur Bewältigung der Energiekrise vor. Nach F.A.Z.-Informationen will sie die Einnahmen von Stromkonzernen auf 180 Euro je Megawattstunde begrenzen. Was darüber hinausgeht, soll der Staat abschöpfen.
Der Gaspreis springt, Strom ist jenseits von 50 Cent je kWh angekommen. Was liegt näher, als auszuweichen. Auf Photovoltaik? Oder auf Pellets? Es gibt keine gute Nachricht.
Der Preis für europäisches Erdgas ist mit rund 189 Euro pro Megawattstunde auf den tiefsten Stand seit Ende Juli gefallen. Erst vor einer Woche lag er durch den Gazprom-Lieferstopp auf einem Rekordhoch.
Auf der Informationsreise von Ministerpräsident Rhein und Wirtschaftsminister Al-Wazir ist nicht wie geplant die Trockenheit das erste Thema.
Zumindest Boris Rhein ist zufrieden mit sich nach hundert Tagen als hessischer Ministerpräsident – und die CDU auch. Die Opposition spricht dagegen von einem „Kaffeekränzchen“ der schwarz-grünen Regierungskoalition.
In Bayern etwa verdienen Metallarbeiter im Schnitt schon mehr als 65.000 Euro im Jahr. Doch die Gewerkschaft sieht keinen Anlass zu Bescheidenheit und wagt einen Härtetest mit den Arbeitgebern.
Nicht nur Stromerzeuger, auch Öl- und Gaskonzerne und Raffinerien erzielen derzeit Rekordgewinne. Die Kommission will deshalb bei beiden einen Teil der unerwarteten Gewinne abschöpfen.
Zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine war die Solidarität und die Spendenbereitschaft in Deutschland groß. Nun treiben viele eher die Folgen des Krieges um. Dabei braucht das Land gerade jetzt weitere Hilfe.
Der deutsche Mittelstand ist nicht für politischen Aktivismus bekannt. Doch jetzt gehen die Unternehmer auf die Barrikaden.
Seit dem Sommer schauen die Deutschen mit Sorge auf den Winter. Viele Menschen fürchten um ihren kleinen Wohlstand. Aber gegen die Ungewissheit kann man etwas tun.
Die Fachleute des Münchener Ifo-Instituts rechnen mit einer schrumpfenden Wirtschaft und weiter steigenden Preisen. Sie sind nicht die einzigen. Wie kommen die Forscher auf diese besorgniserregenden Zahlen?
Wegen der hohen Energiepreise haben nun auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Stadt Hanau neue Energiesparvorgaben beschlossen. In den Büros soll es kälter werden – aber nicht nur dort.
Sie sind Mediziner mit Versorgungsauftrag, aber auch Unternehmer. Für viele Praxisbetreiber werden die nächsten Monate zu einer Herausforderung.
Krieg, Energiekrise und Inflation machen dem Frankfurter Varieté-Theater „Tigerpalast“ schwer zu schaffen. Trotzdem wird jetzt nach zweieinhalb Jahren Zwangspause der Spielbetrieb wieder aufgenommen.
Im vergangenen Jahr noch im Allzeithoch, spürt der Lieferdienst Querbeet aus der Wetterau inzwischen sehr deutlich die Zurückhaltung bei Bio-Gemüse. Dabei wurden die Preise teilweise sogar gesenkt und Selbstpflück-Aktionen initiiert.
Die Metall-Arbeitgeber setzen im Fall eines akuten Gasmangels auf die Hilfe der Beschäftigten. Diese sollten von zu Hause arbeiten und so den Unternehmen Strom und Kosten sparen. Die IG Metall reagiert mit Skepsis.
Hessens Sportvereine brauchen wegen der Energiekrise finanzielle Unterstützung vom Land. „Diese Krise ist bedrohlicher als Corona“, sagt Präsidentin Kuhlmann.
Die meisten EU-Staaten haben Hilfsprogramme zur Abfederung der Energiekrise beschlossen. Jetzt wollen sie die Programme begrenzen.
Bis Oktober soll die EU-Antwort auf die hohen Strompreise feststehen. Das hat die tschechische EU-Ratspräsidentschaft nach einem Sondertreffen der Energieminister zugesagt. Basis soll der 5-Punkte-Plan von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sein. Dazu gehört das Abschöpfen von Sondergewinnen der Stromerzeuger wie Stromsparvorgaben. Nur der Preisdeckel für russisches Gas stößt auf Widerstand.
Der Chef der Fitnessstudio-Kette Holmes Place über geschlossene Saunen, kühlere Pools und höhere Mitgliedsbeiträge.
In der Debatte um einen Gaspreisdeckel auf EU-Ebene hat Bundeskanzler Olaf Scholz das Vorhaben bei einem Treffen mit Ratspräsident Charles Michel als verfrüht abgetan – wenngleich die Preise aktuell „viel höher als gerechtfertigt“ seien.
Er als Kanzler hätte der Ukraine Marder-Panzer geschickt, sagt der CDU-Vorsitzende. Der Krieg in der Ukraine sei eminent wichtig für die Zukunft Europas. Verfolgen Sie den Parteitag im Livestream.
Im Ernstfall könnte Deutschland bald auf Gaslieferungen seiner Nachbarn angewiesen sein. Doch bisher wollen nur zwei Staaten Deutschland helfen. Knackpunkt sind die geplanten Entschädigungsregeln.
Am Freitag treffen sich die EU-Energieminister, um über die Ideen der Kommission zur Abfederung der Energiekrise zu diskutieren. Streit gibt es nicht nur über die Abschöpfung von Sondergewinnen.
Der Rheingau-Taunus-Kreis bereitet sich auf Gasmangel und einen längerfristigen Stromausfall vor. Die Optionen sind begrenzt, die Schäden wären groß.
Auf einem Dringlichkeitstreffen in Brüssel müssen sich Robert Habeck und seine Kollegen aus anderen EU-Mitgliedstaaten auf gemeinsame Positionen verständigen. Schon im Vorfeld zeigt sich, wie schwer dieses Vorhaben sein wird.
Schlechte Scherze und hektische Fragen: In ihrer Sendung zur Energiekrise lässt Maybrit Illner ausgerechnet die einzige echte Expertin nicht ausreden. Die missglückte Sendung mit Jens Spahn und Hubertus Heil erlebt zum Schluss den passenden Höhepunkt.
Der für die Wiesbadener Bäder und andere Freizeiteinrichtungen verantwortliche Eigenbetrieb hat in der Energiekrise erste Schließungen angekündigt.
Wirtschaftsforscher erwarten für 2023 eine Inflation von bis zu 9,5 Prozent. Die hohen Energiepreise lasten schwer auf den Unternehmen. Die Bundesregierung will Insolvenzen vermeiden und plant auch Lockerungen im Insolvenzrecht.
Die EU-Kommission sucht den Dialog mit Bankaufsichtsbehörden, um die Sicherheitsanforderungen an Versorger in der aktuellen Energiekrise zu diskutieren. Die steigenden Preise haben Nachschusspflichten zur Folge.
Wohnungsgesellschaften rechnen mit 150 Prozent höheren Kosten für Gas. Das trifft viele Mieter, denn 70 Prozent der Wohnfläche werden mit Gas beheizt.
Ende November findet nach coronabedingter Pause wieder die Sportmesse Ispo statt. Die Branche wächst zwar, allerdings sorgen Ukrainekrieg und Energiekrise auch dort für gedrückte Stimmung.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen umreißt erstmals konkret, wie sie auf die Energiekrise reagieren will. Dazu gehört auch das Abschöpfen von Sondergewinnen.
Die EU-Kommission geht gegen die steigenden Energiepreise vor. Unerwartete Gewinne von Energieunternehmen sollen an betroffene Haushalte und Betriebe umgeleitet werden. Außerdem soll es einen Preisdeckel für russisches Gas geben.