Die Bundesagentur für Arbeit zahlt zu viel
Die Bundesagentur für Arbeit lässt Dokumente der Arbeitslosenversicherung digitalisieren. Doch bei der Menge hat sie sich verschätzt. Das kostet sie viel Geld.
Die Bundesagentur für Arbeit lässt Dokumente der Arbeitslosenversicherung digitalisieren. Doch bei der Menge hat sie sich verschätzt. Das kostet sie viel Geld.
Der größte Hamburger-Konzern der Welt kämpft gegen den Kundenschwund und den wachsenden Wettbewerb. Deutschland-Chef Holger Beeck will nun mit neuen Konzepten Gäste zurückgewinnen. Auch bislang fast Undenkbares wird Realität.
Die Digitalisierung der Welt wird vor den Werkstoren von Mercedes nicht haltmachen. Der schwäbische Automobilkonzern orientiert sich um: Er will zum technischen Vorreiter der Branche werden.
Maschinenbauer Trumpf nutzt die Messe als Quelle der Inspiration: Er ist überzeugt, dass die Industrie 4.0 für den Standort Deutschland enorme Vorteile bietet. Das sehen offenbar auch andere Unternehmen so.
Die Computermesse Cebit kämpft um ihre Bedeutung. Die schicke Technik-Welt lässt sie links liegen, dafür konzentriert sie sich auf das Geschäft zwischen Unternehmen. Jetzt belegen die Aussteller wieder mehr Fläche.
Das iPad soll die Schulbildung verbessern. Wenn es doch so einfach wäre! Denn ist es wirklich besser, wenn Kinder von Maschinen lernen, und nicht von Menschen? Eine Gegenrede.
Datenauswertung kann Unternehmen ganz neue Erkenntnisse über ihre Kunden bringen. Wer nicht aufpasst, zahlt drauf.
Künstliche Beine, Füße und Hände sind heute keine einfachen Ersatzteile mehr. Künftig sollen sie auch das Fühlen ermöglichen und miteinander kommunizieren. Ein deutscher Medizintechnikkonzern sucht das Gespräch mit Apple, Google und Microsoft.
Die Entwicklung und die Leistung unserer Kinder wird dokumentiert wie nie zuvor. Von der Krippe bis zum Abitur fallen Daten an, die oft schlecht geschützt, aber heiß begehrt sind. Auch von den Eltern.
Patchwork-Arbeiter, die auf Elternzeit und flexible Zeitmodelle pochen: Die Arbeitswelt steht vor einem Paradigmen-Wechsel, sagt Xing-Chef Thomas Vollmoeller. Und wünscht sich deshalb mehr Antiautorität.
Google und Facebook sind mächtig geworden - zu mächtig? Die Regeln von heute sind nicht fit fürs Zeitalter der Digitalisierung. Der Chef des Kartellamts denkt über neue nach.
Die Debatte um das geistige Eigentum also Patent-, Marken-, Design- und Urheberrechte hat in den letzten Jahren an Intensität gewonnen. Nicht zufällig geht diese Entwicklung einher mit der fortschreitenden Digitalisierung.
Vishal Sikka war bis zum vergangenen Jahr Vorstandsmitglied des deutschen IT-Konzerns SAP. Inzwischen ist er der Chef von Infosys und führt 170 000 Mitarbeiter, die Unternehmen in die digitale Zukunft führen sollen.
Die Digitalisierung kann Millionen von Arbeitsplätzen kosten. Diese Furcht setzt sich immer weiter durch - jetzt sogar bei den größten Internet-Enthusiasten.
Vernichtet die Digitalisierung Arbeitsplätze? Von wegen, sagt Facebook-Managerin Sheryl Sandberg und lässt Deloitte für sich nachrechnen: Durch das Soziale Netzwerk seien schon 4,5 Millionen Arbeitsplätze entstanden.
Von Notfalldaten für Schlaganfälle über Medikations-Pläne bis hin zur Telemedizin: Die Regierung macht Druck für die schnellere Digitalisierung des Gesundheitswesens.
Um Kirchen wieder zum Zentrum der Gemeinde zu machen, könnte man sie doch einfach mit kostenlosem WiFi ausstatten. Schlägt der Komponist von „Jesus Christ Superstar“ vor.
Ganze Berufsfelder sieht Verdi von der Digitalisierung bedroht. Doch was ist die Alternative? Bsirske meint, Politik, Arbeitgeber und Gewerkschaften müssten sich massiv um Ersatzarbeitsplätze bemühen.
Betriebe, die ihr Geschäft digitalisieren, wachsen schneller, zeigt eine repräsentative Umfrage. Doch die Mehrheit der Unternehmer ist ahnungslos.
Kasper Rorsted kommt aus der Computerbranche. Als Vorstandschef des Henkel-Konzerns will er sein Unternehmen jetzt digital neu aufstellen. Zur Inspiration ist er mit Führungskräften ins Silicon Valley geeilt. Das sollte auch den Finanzmarkt interessieren.
Die meisten jungen Menschen scheinen mit ihrem Smartphone verwachsen zu sein. In der digitalen Wirtschaft arbeiten wollen aber nur wenige - weil ihnen das ständige Onlinesein dann zu stressig wäre.
Freie Verfügbarkeit für alle oder Vermarktung? Die Konferenz „Zugang gestalten!“ fragt in Berlin nach dem Stand der Digitalisierung von Kulturgütern.
Seiner Partei hat Winfried Kretschmann schon oft die Leviten gelesen. Nun fordert der baden-württembergische Ministerpräsident die Grünen zu einer inhaltlichen Neuausrichtung auf, die es in sich hat.
In der Fitnessbranche zieht die Digitalisierung ein: Die Muskeln lassen sich damit auch zuhause nach Anleitung vor dem Bildschirm trainieren. Jetzt erwirbt der Studiobetreiber Fitness First die Online-Plattform Newmoove.
Gleich mit sechs Ministern stattet Kanzlerin Merkel dem Nationalen IT-Gipfel in Hamburg einen Besuch ab. Doch bevor das versprochene „digitale Wirtschaftswunder“ eintritt, muss der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland endlich forciert werden.
Am Dienstag trifft sich die Computerbranche zum IT-Gipfel der Bundesregierung. Trotz einer ehrgeizigen „Digitalen Agenda“ herrscht die Sorge, dass Deutschland im internationalen Wettbewerb zurückfallen könnte.
Die Digitalisierung beschleunigt den Puls der Arbeitswelt. Mit als erste trifft es die Banken. Design-Studenten haben die Filiale der Zukunft illustriert.
Per Mausklick durch die Ausstellung: Um seine Exponate zu digitalisieren, geht das Deutsche Museum in München eine Kooperation mit Google ein. Ein Gespräch mit Wolfgang Heckl, dem Generaldirektor des Museums.
Bedeutet der Online-Handel das Ende des Buchladens um die Ecke? Nein. Buchhändler wissen, dass es um das Buch geht – nicht um die Technik dahinter.
Ohne Web und Handy geht es nicht: Die Deutschen sorgen dafür, dass die Digitalisierung ihr gesamtes Leben verändert. Aber sie denken nicht groß darüber nach, ob das immer gut ist.
Die Digitalisierung bedeutet für viele Kinos das Aus. Um das letzte Lichtspielhaus in Pfungstadt zu erhalten, gründeten Bürger eine Genossenschaft. Doch gerettet ist das Kino damit noch nicht.
Der neue EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft warnt in einem Interview davor, dass Deutschland die Geschwindigkeit der digitalen Revolution unterschätzt. Firmen riskierten, zu bloßen Zulieferern von Konzernen wie Google zu werden.
Politiker dringen auf einen Netzausbau. Doch gerade kleinere Unternehmen sehen wenig Bedarf für Informationstechnologie. Geht es nach ihnen, wird sich daran auch so schnell nichts ändern.
Revolutionäre Innovationen geben erst mit der Zeit zu erkennen, ob neue Gesetze wirklich förderlich sind. Doch die Bedrohungen im Cyber-Raum und die Risiken für jeden Einzelnen sind so groß geworden, dass der Staat eingreifen muss. Die „Digitale Agenda“ der Bundesregierung und das IT-Sicherheitsgesetz sind ein erster Schritt, der Deutschland zu einem Vorreiter machen soll.
Holland sammelt unbändig Daten. Neue digitale Produkte dienen der totalen Überwachung. Und sind eine große Gefahr für die Gesellschaft.
Tim Renner ist seit einem Vierteljahr Kulturstaatssekretär in Berlin. Wie hat der Popmusikmanager es dahin gebracht? Was hat er schon erreicht? Was hat er noch vor? Und ist er ernst zu nehmen?