„1000 Euro für jeden sind unsozial“
Gerade in einer Wirtschaftskrise würde ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht funktionieren. Davon ist inzwischen der Frankfurter DGB-Chef Philipp Jacks überzeugt.
Gerade in einer Wirtschaftskrise würde ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht funktionieren. Davon ist inzwischen der Frankfurter DGB-Chef Philipp Jacks überzeugt.
Weiden galt lange als Oberzentrum einer strukturschwachen Region. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war die Oberpfalz nicht mehr „Zonenrandgebiet“. Mit Corona und Donald Trumps Abzugsplänen droht nun aber neues Ungemach.
Wie viel Zukunft steckt im Geschäftsmodell der Gemeinwirtschaft? Die Ausstellung „Neue Heimat“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt macht wenig Hoffnung.
Bisher liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 9,35 Euro. Die Debatten der Kommission über die künftige Höhe hatten sich wegen schwieriger Verhandlungen verzögert. Am Ende fiel das Votum aber einstimmig.
Mitten in der Krise steht die nächste Erhöhung an. Gewerkschaften fordern sogar größere Schritte als im Aufschwung. Machen die Arbeitgebervertreter da mit?
Die Gewerkschaften hadern mit der SPD, immer mehr Facharbeiter wenden sich ab. Früher waren sie der harte Kern der Sozialdemokratie. Wer soll die Partei in Zukunft noch wählen?
Die Rechtsgrundlage ist zwar Freiwilligkeit, aber die sei nicht so trivial, wie sie scheint, sagt Datenschutzanwalt Tim Wybitul. Wer die Nutzung der App vorschreiben will, dürfte es dennoch schwer haben.
Die Gewerkschaften sind erbost, weil die Sozialdemokraten keine Kaufprämie für Verbrennungsmotoren unterstützen wollten. Der SPD-Vorsitzende Walter-Borjans kontert: Die Partei vernachlässige nicht die Industriearbeiter.
Die Bundesregierung befürchtet, dass durch die Corona-Krise weniger Unternehmen ausbilden. Deshalb will sie eine halbe Milliarde Euro in die Hand nehmen. Damit sollen Betriebe unterstützt werden, die weiter Azubis aufnehmen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen fordert eine Unterstützung in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Die Unternehmerverbände sehen diese Forderung jedoch kritisch.
Profitieren Eltern oder Autokäufer? Viele Milliarden sollen fließen, um die Folgen der Krise abzumildern – da sind sich Parteien, Arbeitgeber und Gewerkschaften einig. Doch wenn es um die Verteilung geht, hören die Gemeinsamkeiten schnell auf.
Der Bundestag bringt weitere Hilfen für Betroffene der Coronakrise auf den Weg: Für Elterngeldbezieher sollen keine Nachteile entstehen - auch Wissenschaftler und Studenten können profitieren.
Wenn Eltern ihre Kinder selbst betreuen müssen und nicht im Homeoffice arbeiten können, droht Verdienstausfall. Nur in gewissen Fällen stehe ihnen Lohnfortzahlung zu, so das Land Hessen. Der DGB hält dagegen.
In der Krise sparen Unternehmen, wo sie können. Mancherorts fallen Ausbildungsplätze dem zum Opfer. Die Gewerkschaften fordern, die Politik müsse sich des Themas endlich annehmen.
Nicht jeder ist begeistert, von daheim zu arbeiten. „Das Aufweichen der Ruhezeiten und die Verlängerung von Arbeitszeiten waren ein Tritt vors Schienbein der Beschäftigten“, sagt DGB-Vorstandsmitglied Piel. Sie warnt vor einer harten Auseinandersetzung.
DGB-Chef Philipp Jacks muss auf eine Maikundgebung verzichten. Es gebe derzeit aber einiges zu klären, zum Homeoffice, zur Kurzarbeit und zur Verteilung der Kosten, sagt er.
Großkundgebung mit Volksfestcharakter: So bestreitet der oberste Gewerkschafter sonst den 1. Mai. Diesmal gibt es Reiner Hoffmann nur im Netz. Eine große Bühne hat er trotzdem.
Der 1. Mai ist für die linke und linksradikale Szene wichtig. Dieses Jahr soll es dezentrale Aktionen geben. Schließlich wolle man „den Menschen nicht vorschreiben, wie sie ihren Hass auf dieses System ausdrücken“.
Reisen ins Ausland werden dieses Jahr immer unwahrscheinlicher, davon könnte der heimische Tourismus profitieren. Auch für den Tag der Arbeit am 1. Mai muss viel umstrukturiert werden. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat gezeigt: Protest auf der Straße kann die Welt bewegen. Jetzt müssen Demonstranten neue Wege finden. Gar nicht so einfach.
Nach fast acht Stunden Beratung haben sich Union und SPD auf ein neues Zehn-Milliarden-Hilfspaket geeinigt. Darin enthalten: Mehrwertsteuersenkung für Gastronomen, erhöhtes Kurzarbeitergeld und Hilfe für bedürftige Schüler.
An diesem Mittwoch tagt wieder das Corona-Kabinett. Die Hoffnung auf weitere Unterstützung für Bürger, Unternehmen und Kommunen sind hoch – doch die Positionen liegen mitunter weit auseinander.
Politiker von Union und FDP sehen eine Erhöhung der Förderung von 60 auf 80 Prozent kritisch. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte sich dafür ausgesprochen.
„Wir sehen uns unsere Hilfsprogramme ganz genau an“, erklärt Helge Braun. Wenn auch nicht gleich nächste Woche, könne man später noch „nachsteuern“. Arbeitsminister Heil stellt derweil eine baldige Anhebung von Kurzarbeitergeld in Aussicht.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert eine deutliche Anhebung des Kurzarbeitergeldes, mindestens 80 Prozent des normalen Verdienstes sei nötig. Auch Verdi übt Kritik.
Im ganzen Land sind Kitas und Schulen geschlossen. Eltern, Erzieherinnen und Einrichtungen stellt das vor Herausforderungen – doch es gibt finanzielle Entlastung.
Bis zum 31. März müssen Arbeitnehmer ihren Resturlaub abtragen. Darauf hat dieses Jahr fast keiner Lust. Ebenso wenig auf Osterferien. Aber viele haben keine andere Wahl.
Rasches Handeln der Regierung sei nötig, so Deutschlands oberster Gewerkschaftler. Doch solle man die Nöte vieler Arbeitnehmer stärker berücksichtigen.
Zum Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau wollten am Samstag rund 10.000 Menschen in Frankfurt gegen Rassismus auf die Straße gehen. Nun wurde die Demonstration wegen des Coronavirus abgesagt.
Auf Koalitionsgipfeln beraten die an der Regierung beteiligten Parteien normalerweise über anstehende Projekte und versuchen letzte Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen. Das Treffen an diesem Sonntag wird aber vom Thema Coronavirus dominiert.
Auffallend viele Grüne haben zuletzt die Seiten gewechselt und bei Unternehmen und Verbänden angeheuert. Was sie für die Wirtschaft so attraktiv macht – und warum die Partei sich über das Engagement freut.
Trillerpfeifen, Tröten und klare Worte an Christdemokraten und FDP: In Erfurt sind mehrere Tausende auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut über den Eklat bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen Luft zu machen.
Wegen seiner Reaktion auf die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen wurde Christian Hirte heftig kritisiert. Nun drang die Kanzlerin auf seine Entlassung. Die SPD begrüßt die Entscheidung, hat aber noch „viele schwerwiegende Fragen“ an die CDU.
Die gute Lage am Arbeitsmarkt verbessert die wirtschaftliche Situation vieler Kinder in Deutschland kaum, geht es einer Analyse des DGB hervor.
Am 4. Februar vor 100 Jahren bekamen Arbeiter das Recht, Betriebsräte zu gründen. Ein Gespräch mit DGB-Chef Reiner Hoffmann über Klassenkampf und Digitalisierung.
Anonymisierte Bewerbungen könnten ein gutes Mittel gegen Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt sein, so die zuständige Stelle des Bundes. Die Arbeitgeber halten andere Aspekte für deutlich wichtiger.