Ist BP „unführbar“ geworden?
Der britische Energiekonzern schockiert die Branche. Mit dem abrupten Rauswurf seines Verwaltungsratschefs Albert Manifold steckt BP abermals in einer Führungskrise, die Zweifel am Unternehmen weckt.
Seit Jahresanfang haben Anleger am Londoner Aktienmarkt mehr Gewinn gemacht als in Frankfurt oder Paris. Unklar ist, wie sich die britische Notenbank verhalten wird angesichts des Inflationsanstiegs.
Der britische Energiekonzern schockiert die Branche. Mit dem abrupten Rauswurf seines Verwaltungsratschefs Albert Manifold steckt BP abermals in einer Führungskrise, die Zweifel am Unternehmen weckt.
Paukenschlag beim Ölgiganten BP: Der Chairman Albert Manifold muss abrupt seinen Hut nehmen. Grund sind nicht näher benannte Verhaltensverfehlungen. Der BP-Aktienkurs stürzt um fünf Prozent ab.
Der Ölkonzern wiegelte ab, als die Welt sich 2023 wunderte, warum er Milliarden für Windpark-Baurechte ausgab. Inzwischen ist die Stimmung düsterer.
Totalenergies und BP haben Milliarden in die Hand genommen, um in Nord- und Ostsee Windparks bauen zu dürfen. Jetzt wollen sie die Flächen offenbar zurückgeben. Ein Kenner spricht von einem „energiepolitischen Drama“.
Nach BP und Equinor meldet nun auch Shell einen steilen Gewinnsprung. Der Vorstandschef allerdings warnt vor den Folgen, die der Irankrieg nach sich ziehen könnte.
Der britische Energiekonzern profitiert vom hohen Ölpreis und dessen Volatilität infolge des Irankriegs. Goldman Sachs prognostiziert bis zu 120 Dollar für Erdöl bis zum Jahresende. Shell kauft in Kanada einen Schieferölkonzern.
Großbritanniens hohe Inflationsrate bereitet der Regierung Kopfschmerzen. Die Notenbank dürfte vorerst stillhalten. Ob sie danach die Zinsen erhöht, darüber streiten Ökonomen.
In Italien und Asien wird Kerosin bereits rationiert. Am Frankfurter Flughafen ist das noch kein Thema. Ändert sich die Lage im Nahen Osten aber nicht, drohen auch dort Engpässe.
Venedig, Bologna und Treviso geben dringenden Flügen Priorität. Andere Piloten bekommen nur noch 2000 Liter pro Flug zugeteilt, was eine knappe Stunde reicht.
An den Tankstellen stöhnen die Kunden, für die Mineralölkonzerne sprudeln die Gewinne. Da passt es, dass sich der britische Energiekonzern BP wieder ganz auf Öl und Gas konzentriert. Die neue Chefin Meg O’Neill steht fest hinter dieser Strategie.
Der Ölpreis steigt, Versorgungssicherheit ist ein großes Thema – und die Chemiebranche ächzt. In dieser Lage verkauft der Ölkonzern BP eine der größten Raffinerien im Land an einen Investor. Was hat der Amerikaner vor?
Seit Beginn des Irankriegs sind die Kurse von Shell, BP und Total um mehr als zehn Prozent gestiegen. Spitzenreiter ist der Gas-Konzern Equinor.
Der Krieg belastet die Aussichten des British-Airways-Mutterkonzerns und die Banken, aber die Ölkonzerne BP und Shell profitieren. Goldman Sachs empfiehlt „KI-resistente“ Aktien.
Der britische Konzern stoppt seine Aktienrückkäufe und schreibt rund vier Milliarden Dollar ab. An der Börse kommt das gar nicht gut an – und der Abstand zu Shell wächst weiter.
Gestiegene Kosten, höhere Zinsen und Gegenwind aus der Trump-Regierung: Windparkprojekte auf hoher See werden unrentabel, das erschwert die Energiewende. Doch der Wind könnte sich auch wieder drehen.
Jim Ratcliffe ist mit dem Chemiekonzern Ineos reich geworden, er finanziert den Fußballklub Manchester United, baut in Frankreich seinen eigenen Geländewagen und sein Zorn ist groß: Wenn sich die Politik in der EU nicht ändert, sagt er, gibt es bald keine Chemieindustrie mehr.
Grüne Wende war gestern: Die großen Ölkonzerne konzentrieren sich wieder voll auf fossile Energieträger. Die Nachfrage nach Öl wächst – unabhängig von Donald Trump.
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Es ist der größte Fund seit 25 Jahren für den Konzern. Er dürfte der Rückbesinnung des britischen Energiekonzerns auf fossile Brennstoffe weiteren Schub verleihen.
Dem Peloton mit natürlichen Energieträgern auf zwei Rädern saust eine Werbekarawane voraus – mit Petrochemiegigant und Erdölproduzent an der Spitze. Die Frankreich-Rundfahrt macht auf sauber.
Die Briten prüfen eine Übernahme. Es wäre die größte Fusion in der Ölindustrie seit vielen Jahrzehnten. Aber die Überlegungen stehen erst am Anfang.
Der Energiekonzern Totalenergies bewertet den Koalitionsvertrag positiv und will seinen Fußabdruck in Deutschland weiter vergrößern. Schon jetzt befinden sich die Franzosen auf einem couragierten Expansionskurs.
Die beiden Energieriesen haben Deutschlands bislang größten Abnahmevertrag für „grünen“ Wasserstoff unterzeichnet. Dabei hatte RWE zuletzt eher Negativschlagzeilen zu dem Thema produziert.
Aktivistische Investoren verfolgen ihr Ziel auf aggressive Weise. Das geschieht immer häufiger – und kostet manche Vorstände den Job.
Der alte Bundestag könnte noch eine wichtige Rolle für die Aufrüstung spielen. Lars Klingbeil wird zum neuen starken Mann der SPD. Und der britische Ölkonzern BP macht beim Klimaschutz eine Rolle rückwärts. Der F.A.Z. Frühdenker
BP wollte sich von fossilen Brennstoffen abwenden. Unter dem Druck von Investoren machen die Briten nun eine Rolle rückwärts.
Elliott hat dem Mischkonzern Honeywell die Aufspaltung aufgezwungen. Jetzt hat er offenbar einen Anteil am britischen Ölkonzern erworben.
Werden gravierende Probleme aufgedeckt, stellt sich für Organisationen die Frage, wer verantwortlich zu machen ist. Oft nutzen sie einen altertümlichen Mechanismus.
Der Ölkonzern ficht ein Klimaschutzurteil mit Erfolg an. Er muss Emissionen doch nicht drastisch senken – wohl ein Präzedenzfall für andere.
Der Aktienkurs von Novo Nordisk zeigt nach 37 Jahren Hausse eine technische Eintrübung. Auch für BP und Total sieht es nun weniger gut aus.
Die jüngsten Quartalsergebnisse zeigen eine deutliche Divergenz. Trotz gesunkener Ölpreise und schwächerer Raffineriemargen kann sich Shell gut halten.
Analysten der Deutschen Bank nennen den Londoner FTSE-100-Aktienindex den „besten Index“ in Europa und erwarten einen weiteren Anstieg. Eine bessere Konjunktur soll helfen.
Der Konzern erhöht die Prognosen zu fossilen Brennstoffen und prognostiziert eine verzögerte Energiewende. Der Energiehunger der Welt wachse einfach zu stark.
Die üppigen Vergütungen an Konzernchefs fließen oft, obwohl es dem Unternehmen schlecht geht. Was lässt sich dagegen tun?
Schüler, Studenten und junge Berufstätige fragen sich, ob sie Zeit im Ausland verbringen sollten. Was sie dabei beachten sollten und was die Entscheidung leichter macht.