Mut zur Reform
Blutig wurde vor einem Jahrhundert das Recht erkämpft, Betriebsräte zu gründen. Umstritten ist das Gesetz bis heute. Zukunft hat es, wenn es an die moderne Arbeitswirklichkeit angepasst wird. Ein Gastbeitrag.
Blutig wurde vor einem Jahrhundert das Recht erkämpft, Betriebsräte zu gründen. Umstritten ist das Gesetz bis heute. Zukunft hat es, wenn es an die moderne Arbeitswirklichkeit angepasst wird. Ein Gastbeitrag.
Fachleute kritisieren die Bund-Länder-Einigung zum Kohle-Ausstieg – und es geht nicht nur um das neue Kraftwerk Datteln4. Der überarbeitete Referentenentwurf zum Kohleausstiegsgesetz sei eine „Nullnummer“.
Wenn es nach dem Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann geht, sollen Plenarsitzungen künftig in der Paulskirche stattfinden. Der Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (CDU) will aber am Römer festhalten
Seit Jahren stauen sich die Investitionen in Straßen, Schulen und Krankenhäuser. Die Koalition sucht nun nach Auswegen. Der DGB fordert die Bundesregierung zu massiven Investitionen auf.
Es herrscht Bewegung am Hanauer Freiheitsplatz: „Stein’s Tivoli“ schließt, und das vor Jahren abgebrannte „Hotel zum Elefanten“ wird wieder aufgebaut.
Der Frankfurter DGB-Chef Philipp Jacks spricht über seine Ziele für das Jahr 2020, plädiert für kostenfreien Nahverkehr sowie eine Großstadtzulage, und er kritisiert das Scheitern der „Josefstadt“.
Neue Daten des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Krankenkasse BKK lassen aufhorchen: Stress und psychische Erkrankungen nehmen weiter zu. Die Arbeitgeber sind da ganz anderer Meinung.
Eine der bekanntesten Leuchten der Bauhaus-Zeit ist nach dem Krieg in Vergessenheit geraten. Nun haben Joke Rasch und David Einsiedler die Typ 113 von Curt Fischer neu aufgelegt.
Von unverbindlicher Empfehlung zum Gesetz: Die Maximalvergütung für Manager ist auf dem Weg. Und Union und SPD reklamieren den Erfolg jeweils für sich.
Durch den Mindestabstand von 1000 Metern zwischen Windrädern und Siedlungen werde das Ziel bei den Erneuerbaren Energien verfehlt, klagen Wirtschaftsverbände. In Niedersachsen gibt es zudem ein Krisentreffen.
„Jetzt müssen die Sanktionen insgesamt auf den Prüfstand“, meint Hessens DGB-Chef mit Blick auf das Hartz-IV-Urteil. Hohe Kürzungen werden etwa in diesem Bundesland aber nur gegen einen kleinen Teil der Arbeitslosen verhängt.
Die Zahl der Menschen steigt, die eine schwere Behinderung haben und trotzdem arbeiten. Doch gerade kleinere Unternehmen tun sich oft schwer mit der Inklusion.
Der Fall der Wurstfabrik Wilke wirft die Frage auf, was Beschäftigte machen können, wenn sie von Fehlverhalten in dem Unternehmen wissen, für das sie arbeiten. Die Mängel intern melden? Anzeige erstatten? Die Rechtslage ist kompliziert. Ein Überblick.
Verdis Vorsitzender Frank Bsirske geht in Rente. 19 Jahre lang leitete er die größte Baustelle der Gewerkschaftsbewegung. Fertig ist sie noch nicht.
Der Arbeitsminister legt neue Pläne vor. Organisierte Arbeitnehmer sollen mehr Steuerrabatt erhalten. Selbständige dürfen sich auch freuen.
Eine Revision statistischer Daten zu den Löhnen in Deutschland hat brisante Folgen für Rentner. Sie zeigt aber auch: Beschäftigte haben vom jüngsten Aufschwung stärker profitiert als bislang bekannt.
Wohlhabende Privatpersonen und Unternehmen sollen künftig eine Vermögensteuer entrichten. Kurz vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen verschärft die SPD ihre Gangart gegenüber der Wirtschaft.
Mit einem neuen Gesetz will Arbeitsminister Heil gegen einen schwächelnden Arbeitsmarkt ankämpfen. Dafür hat er eine ganze Reihe an neuen Ausgaben geplant. Die Opposition hält das für ein Wahlkampf-Manöver.
Trotz schwächerer Wirtschaft gab es im zweiten Quartal 2019 mehr offene Stellen. Das Baugewerbe sucht dabei so viele Leute wie noch nie. Dennoch arbeitet Arbeitsminister Heil an einem Gesetz gegen eine mögliche Krise.
Seit zwei Jahren gibt es ein Gesetz, das die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen offenlegen sollte. Jetzt zeigt eine erste Auswertung: Fast niemand hat den neuen Auskunftsanspruch genutzt.
Der Gewerkschaftsbund DGB macht sich wegen der Hitze in Deutschland für eine längere Mittagspause nach dem Vorbild der spanischen Siesta stark.
Unehrliche Arbeitgeber betrügen nach Meinung von Gewerkschaftern etwa zwei Millionen Beschäftigte um den Mindestlohn. Die Aufzeichnung der Arbeitszeit sei „viel zu leicht manipulierbar“.
Die Demonstranten sprechen sich für Europa und gegen Nationalismus aus. Auch in 42 anderen europäischen Städten gehen Menschen auf die Straße – sie wollen Populisten und Rechtsextremen nicht das Feld überlassen.
Der Spreewald ist Berlins Gemüsegarten – und dank Alexander Müllers „17fuffzig“ auch die erste märkische Gourmetadresse. Hier wird dem Gaumen Grand Cuisine mit regionalen Zutaten geboten. Die Kolumne Geschmackssache.
Der öffentliche Dienst erhält nach zähen Verhandlungen ein kräftiges Lohnplus. Nach dem Tarifabschluss am Wochenende gehen die Reaktionen weit auseinander.
Die SPD will den Mindestlohn perspektivisch bei zwölf Euro festschreiben. Die Gewerkschaften mahnen jedoch zur Vorsicht – aus einem ganz bestimmten Grund.
Um das Meinungsklima in deutschen Unternehmen steht es nach Einschätzung des Gewerkschaftsbunds nicht zum Besten. Das persönliche Verhältnis zu den Vorgesetzten schätzt die Mehrheit der Beschäftigten allerdings positiv ein.
Bislang hatten sich deutsche Spitzenpolitiker und Wirtschaftsführer aus der britischen Debatte herausgehalten. Nun schreiben sie: „Tief im Herzen wollen wir, dass sie bleiben.“
Einige SPD-Politiker wollen Hartz IV durch eine Grundsicherung ersetzen. Der Chef der Bundesagentur hält davon wenig, zeigt sich aber offen für Reformen. Nur ohne Sanktionen gehe es auch nicht.
Im neuen Jahr wird über neue Regeln für Arbeitszeiten und auch über die Verteilung des Wohlstands diskutiert, ist sich Michael Rudolph, der DGB-Vorsitzende für Hessen und Thüringen, sicher. Den Ladenschluss am Sonntag verteidigt er.
In vielen Lastkraftwagen sitzen Osteuropäer für einen Billiglohn hinter dem Steuer. Sie sollten für den Mindestlohn kämpfen, sagen deutsche Gewerkschafter – aber die Männer winken ab.
Der Subunternehmer einer Offenbacher Baufirma hat offenbar Entgelt nicht gezahlt. Doch die sieht sich nicht in der Pflicht. Jetzt fordern die rumänischen Bauarbeiter ihren Lohn ein.
Menschen, die in ihrer Arbeit mit Kunden oder Patienten zu tun haben, fühlen sich besonders belastet – ohne dafür entsprechend entschädigt zu werden.
Der DGB will den FH-Professor Achim Truger zum neuen Wirtschaftsweisen küren. Der fordert jetzt eine Quote für bestimmte Ökonomen. Die anderen Wirtschaftsweisen finden das „unglaublich“.
Wer keine Kinder hat, soll mehr in die Sozialversicherung einzahlen, fordert Gesundheitsminister Jens Spahn. Die Gewerkschaften und der Sozialverband VdK kritisieren den Vorschlag und wollen eine ganz andere Entlastung für Familien.
Gestern machte die Bundesbildungsministerin neue Vorschläge zur Mindestvergütung für Azubis und für einen neuen „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“. Jetzt mehrt sich die Kritik.