Mindestlohnkommission empört über SPD-Vorstoß
Die SPD erntet harsche Kritik und Erstaunen für ihre Pläne, den Mindestlohn auf zwölf Euro anzuheben. Das Handwerk spricht gar von einem „Abschied von der Sozialpartnerschaft“.
Die SPD erntet harsche Kritik und Erstaunen für ihre Pläne, den Mindestlohn auf zwölf Euro anzuheben. Das Handwerk spricht gar von einem „Abschied von der Sozialpartnerschaft“.
Heute hangelt sich kaum noch jemand von Praktikum zu Praktikum. Trotzdem sind längst nicht alle Schnupperstationen gleich gut. Besonders die Mindestlohnregelung ärgert viele Studenten.
Mit Plaketen wie „Hambi muss weg“ haben 20.000 Arbeiter bei Köln für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in der Kohle-Industrie demonstriert. Die Gewerkschaft äußert sich weniger entschieden.
Die Arbeitswelt ändert sich, Computer und Maschinen nehmen Menschen immer mehr Aufgaben ab. Die Gewerkschaften fordern mehr Investitionen in Bildung, um die Beschäftigten zu wappnen.
Die Gründung von Betriebsräten in Unternehmen wird oft zum Machtkampf zwischen Belegschaft und Arbeitgeber – die Schikanen vonseiten der Geschäftsführung kennen mitunter keine Grenze.
Zahlreiche Jugendliche starten heute in ihre Ausbildung. Doch es bleiben Stellen übrig – nicht genug Jugendliche wollen eine Lehre machen. Zu den Gründen gehören regelmäßige Überstunden und Druck vom Chef.
Fast alle sind sich einig, dass ein Studium nach der Ausbildung eine richtig gute Idee ist. Es ist aber nicht immer leicht zu schaffen.
Jobben neben der Schule? Wer heutzutage zwischen 13 und 18 Jahre alt ist, verschanzt sich lieber hinter Smartphones und Computerbildschirmen. F.A.Z.-Redakteure dagegen kennen noch ganz andere Zeiten.
Eine Milliarde Euro umfasst das hessische Kommunale Investitionsprogramm. Dennoch sind die Schulträger unterfinanziert. Die Gewerkschaften GEW und DGB sehen hohen Investitionsbedarf und fordern langfristige Planung.
In Neu-Isenburg sollen rumänische Arbeiter um ihren Lohn geprellt worden sein. Nun stehen die Baumaßnahmen still. Ein Subunternehmen steht unter Verdacht des Betrugs.
Auch zu Wochenbeginn wird es in Mainz einige Kundgebungen zum Fall der in Wiesbaden getöteten Susanna. Der DGB lädt zu einem stillen Gedenken auf den Gutenbergplatz vor dem Staatstheater ein. Und dann gibt es noch eine Mahnwache.
Immer weniger Menschen in Hessen sind arbeitslos gemeldet. Gleichzeitig suchen Arbeitgeber verstärkt nach Mitarbeitern. Dennoch finden viele junge Bewerber keinen Ausbildungsplatz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte auf dem DGB-Bundeskongress, dass das Abkommen gegen die atomare Aufrüstung des Iran ein Abkommen sei, das sicherlich Schwächen habe, aber ein Abkommen, zu dem man stehen sollte.
Die Digitalisierung stellt die Arbeitswelt auf die Probe. Die Gewerkschaften sehen die Politik in der Pflicht, Arbeitnehmer besser zu schützen. Millionen Menschen seien schon heute betroffen.
Der Bundeskongress des Gewerkschaftsbundes tagt ab Sonntag. Das Motto: Alle wollen Gutes. Doch was unterscheidet Gewerkschaften künftig noch von Greenpeace?
Minijobs, Teilzeit, Leiharbeit – so sieht der Arbeitsmarkt in Deutschland aus. Mehr noch: Fast die Hälfte der Neuverträge ist befristet – ein Thema, über das aktuell in Zusammenhang mit der Deutschen Post besonders heiß diskutiert wird.
Bei den Kundgebungen zum 1. Mai in Hessen zeigt sich ein Dilemma der Gewerkschaften: Sie sehen im Aufschwung nur den Niedergang und beklagen Probleme, die sie selbst verschärfen wollen .
Die Kritik am bedingungslosen Grundeinkommen wächst. Jetzt äußern sich auch die Chefs der wichtigsten Gewerkschaften mit drastischen Worten.
Nachdem vor zwei Wochen ein randalierender Flüchtling von der Polizei in Fulda erschossen wurde, sollen nun am Montag Demonstrationen stattfinden.
Beamte verdienen gut – doch es gibt eindeutige Unterschiede zwischen den Bundesländern, wie der aktuelle Besoldungsreport des DGB zeigt.
„Auf so ein Pfund sollte nicht verzichtet werden“, sagt DGB-Chef über Gabriel. Alternative Kandidaten wie Heiko Maas oder Katarina Barley erhielten deutlich weniger Stimmen.
Nach einer langen Nacht der Koalitionsverhandlungen geben nun auch die unbeteiligten Parteien und die Gewerkschaften ein vorläufiges Votum ab. Von Gauland bis Kipping fällt das Lob aber nur sehr verhalten aus.
Die Konjunktur brummt, also gibt es weniger Schwarzarbeit. Die Politik dagegen trägt nichts zum Kampf gegen die Schattenwirtschaft bei, kritisieren Forscher.
Bald wird der gesetzliche Mindestlohn angepasst. Statistiker rechnen mit 9,19 Euro, dem DGB-Chef reicht das nicht. Als Grund nennt er die gute Wirtschaftslage.
Oliver Hilburger hat eine kleine, rechte Gewerkschaft gegründet und will es mit der großen, linken IG Metall aufnehmen. Aber wie rechtsradikal kann eine Gewerkschaft sein, wenn einer ihrer Kandidaten Abdullah Kabak heißt?
Im Kölner „Tatort“ ermitteln die Kommissare Ballauf und Schenk in zwei Fällen parallel. Dabei erfahren sie von den Machenschaften eines Architekturbüros bei einem Bauprojekt für die Fußball-WM in Qatar. Ist da was dran?
DGB-Chef Hoffmann sieht ein gutes Ergebnis für die Arbeitnehmer. Doch einige Wirtschaftsvertreter bleiben skeptisch. Sie warnen vor einem teuren Wunschkonzert.
Trotz boomendem Arbeitsmarkt verlieren die DGB-Gewerkschaften immer mehr Mitglieder. Ihre Erklärung dafür ist entlarvend.
Etwa eine halbe Million Menschen arbeiten in Deutschland als „Clickworker“: Sie sind weder angestellt noch klassische Unternehmer. Das Handwerkerportal Myhammer kritisiert jetzt neue Vorschläge zu ihrem Schutz.
Im Januar beginnen die Sondierungsgespräche zwischen SPD und Union. Der Deutsche Gewerkschaftsbund richtet klare Forderungen an die kommende Bundesregierung.
Michael Rudolph ist in Frankfurt zum neuen Vorsitzenden des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen gewählt worden. Er folgt Gabriele Kailing nach. Als Stellvertreter wurde Sandro Witt bestimmt.
In einem gemeinsamen Brief schlagen BDA und DGB Alarm: In Jobcentern fließe immer mehr Geld in die Verwaltung, aber zu wenig an die Arbeitslosen selbst.
Der nach wie vor grundsätzlich geltende Acht-Stunden-Tag passt immer schlechter zur modernen Arbeitswelt. Die neue Regierung sollte sich darum kümmern.
Die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie beginnen. Der BGH verkündet seine Entscheidung zum Widerrufsrecht beim Matratzen-Kauf.
Mitarbeiter sollen mehr Aktien bekommen. Dazu fordern jetzt 60 Top-Manager und Wissenschaftler Steuerbefreiungen.
DGB-Bezirkschefin Kailing fehlten die Unterstützung und die Solidarität wichtiger Einzelgewerkschaften. Fiel die Entscheidung nun gegen sie - und gegen eine Frau?