Kailing nicht mehr für DGB-Spitze nominiert
Als Gabriele Kailing 2014 Stefan Körzell an der Spitze des Gewerkschaftsbundes ablöste, waren die Erwartungen groß. Sie konnte sie offenbar nicht erfüllen.
Als Gabriele Kailing 2014 Stefan Körzell an der Spitze des Gewerkschaftsbundes ablöste, waren die Erwartungen groß. Sie konnte sie offenbar nicht erfüllen.
Nachdem Gabriele Kailing vor zwei Jahren zur DGB-Chefin von Hessen und Thüringen gewählt worden war, stärkten ihr Kollegen den Rücken. Zuletzt hieß es von manchem, sie sei zu leise. Nun rückt jemand anders auf ihren Posten.
Mit einer Rede des DGB-Vorsitzenden Ludwig Rosenbergs begann Anfang Oktober 1965 ein maßgeblich von den deutschen Gewerkschaften vorangetriebener Prozess, der mit dem am 4. Mai 1976 in Kraft getretenen Mitbestimmungsgesetz seinen Abschluss fand. Die Idee der Mitbestimmung war keineswegs neu.
Ein Kurswechsel in der Rentenpolitik, eine Stärkung der Tarifbindung von Unternehmen, mehr öffentliche Investitionen in Bildung - das hält Hessens DGB-Chefin für nötig. Und dann hat sie noch ein AfD-Problem.
Abgeordnete reisen in die Türkei und besuchen deutsche Soldaten. Der DGB zieht Bilanz zehn Jahre nach dem Bildungsgipfel.
Abgeordnete reisen in die Türkei und besuchen deutsche Soldaten. Der DGB zieht Bilanz zehn Jahre nach dem Bildungsgipfel.
Die dritte Verhandlungsrunde über den EU-Austritt Großbritanniens endet, Frankreichs Präsident Macron stellt seine Arbeitsmarktreform vor und der Deutsche Gewerkschaftsbund veröffentlicht eine Studie zur Lage von Auszubildenden.
Eine Krankenkasse hat herausgefunden, dass sich Leiharbeiter häufiger krank melden als Angestellte. Sie führt das auf die Arbeitsbedingungen zurück.
Junge Grüne, Gewerkschafter und Falken wollten mit einem Bus zur G-20-Demo. Dann gerieten sie an die Polizei – und wurden ohne ersichtlichen Grund in Gewahrsam genommen. Ein Fall von Beamtenwillkür?
Seit zweieinhalb Jahren gibt es den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Der DGB beklagt weiter vorkommende Verstöße. Und nennt vor allem drei Branchen.
Deutsche Gewerkschaften und Spediteure machen Druck: Der Mindestlohn soll künftig auch für polnische Kraftfahrer gelten. Doch die EU-Kommission sieht das anders.
Eine neue DGB-Studie betont den Stressfaktor durch Computer, Roboter und Co. Dabei sehen andere Untersuchungen nicht ganz so schwarz in Sachen Digitalisierung.
In Berlin-Kreuzberg wurden am 1. Mai Polizisten mit Flaschen beworfen, es gab mehrere Festnahmen. Auch in anderen Städten im In- und Ausland gab es Zwischenfälle – in der Türkei regelrechte Straßenschlachten.
Am Tag der Arbeit mahnen die Gewerkschaften auf Kundgebungen in der Region: Ungerechtigkeit sei ein Nährboden für Hass. Sie forderten höhere Renten und Gehälter.
Der Organisationsgrad der Gewerkschaften in Deutschland ist gering. Während Beamtenbund und Lokführer etwas zulegen, bröckelt der Rückhalt des DGB.
Am 1. Mai demonstriert die Arbeiterbewegung Einigkeit. Dabei löst sie sich gerade selbst auf. Die Verwischung zwischen grundgesetzlich geschützter Tarifautonomie und profanem Lobbyismus wird ihr Untergang.
Berliner Türkinnen diskutieren temperamentvoll über das Verfassungsreferendum. „Unser Inneres ist aufgewühlt“, sagt eine von ihnen. Manche haben schon jetzt panische Angst vor einer Reise in die Heimat.
Neue gesetzliche Regelungen sollen Unternehmen stärker an Tarifverträge binden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund rechnet dabei mit der Unterstützung von Union und SPD. Die Sorge vor der Unterschreitung des Mindeststandards bleibt aber bestehen.
Unter deutschen Beamten herrscht in den Bundesländern offenbar eine große Einkommenskluft. Innerhalb einer Gehaltsgruppe kann die Differenz einige tausend Euro ausmachen.
Um sich gegen Rechtspopulismus zu stellen, brauche es einen Politikwechsel der Parteien, fordert DGB-Chef Hoffmann – zur Bundestagswahl müsse soziale Sicherheit ein zentrales Thema sein.
Der Bundesgerichtshof entscheidet über den Einbau eines Fahrstuhls, die CDU diskutiert über soziale und innere Sicherheit und die Geldboten streiken.
Die große Koalition will die Betriebsrente reformieren, damit Arbeitnehmer im Alter besser abgesichert sind. Was geplant ist und was es bringt.
Europas Sozialdemokraten wollen sich dem Populismus entgegenstellen. Helfen soll ihr „Europäischer Pakt für sozialen Fortschritt“. Darum geht es in dem Zehn-Punkte-Programm.
Die SPD verbreitet, Merkel sei „nicht mehr unschlagbar“. Wer sie herausfordern soll, bleibt aber unklar. Ihre vierte Kandidatur für das Kanzleramt lässt die AfD frohlocken. Die Reaktionen.
Arbeitgeber und Gewerkschaften verlangen von der Landesregierung mehr Geld für Straßen, Brücken und Schienenwege. In einem entscheidenden Punkt sind sich beide Seiten allerdings uneins.
Der DGB Hessen und die Unternehmervereinigung VhU sind nicht immer einer Meinung. Wenn es um Geld für die Infrastruktur wie den Straßenbau geht, dann aber schon.
Das Renteneintrittsalter muss an die Lebenserwartung gekoppelt werden, sagen die einen - viele bleiben schon heute nicht bis 65 gesund, sagen die anderen. Was entscheiden Merkel & Co?
Harald Fiedler, der Chef des Frankfurter DGB, und zwei seiner Mitstreiter sind mit einem Empfang verabschiedet worden. So ganz aufhören wird aber keiner von ihnen.
Wie geht es bei Tengelmann weiter? Sigmar Gabriel ist in Feierlaune, aber der DGB ist noch skeptisch. Auch der Chef der Monopolkommission ist besorgt.
Der Beitragssatz für die Rente bleibt deutlich länger auf bisherigem Niveau als erwartet. Bundesministerin Nahles widerspricht im Streit um die Rentenreform unterdessen ihrer Parteikollegin Barley in einem zentralen Punkt.
Die Bundesregierung arbeitet an einer umfassenden Rentenreform. Es geht auch um die betriebliche Altersvorsorge. Eine Übersicht.
Die SPD dringt wieder mal auf Zugeständnisse der Kanadier beim Freihandelsabkommen Ceta. Die sollen zunehmend genervt sein. Steht das Abkommen ohne Entgegenkommen vor dem Scheitern?
Der Gewerkschaftschef findet, dass die Legitimation der Rentenversicherung auf dem Spiel steht. Die Arbeitgeber kritisieren die DGB-Vorschläge heftig.
In Asylbewerberheimen sind offenbar zahlreiche Vermittler unterwegs, die Flüchtlingen unangemeldete Jobs anbieten. Hunderttausende könnten einer Studie zufolge schwarz arbeiten. Die offiziellen Zahlen sind weitaus kleiner.
Zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland sind im Urlaub für ihre Kollegen oder Kunden erreichbar. Wo bleibt dann Zeit für die Erholung?
Früher galten Studenten als arbeitsunwillig, partysüchtig und rebellisch. Heute ist nichts mehr davon übrig – Studenten wollen Manager ihrer Karriere sein, das zumindest meint die Hochschulrektorenkonferenz.