Neunstündiger Lokführerstreik beginnt
Der Streik der Lokführer hat begonnen. Auch im Rhein-Main-Gebiet fallen bis Mittwochfrüh um 6 Uhr Züge und S-Bahnen aus. Bis Mittag kommt es zu Verspätungen.
Der Streik der Lokführer hat begonnen. Auch im Rhein-Main-Gebiet fallen bis Mittwochfrüh um 6 Uhr Züge und S-Bahnen aus. Bis Mittag kommt es zu Verspätungen.
Die Lokführer wollen bis morgen früh um 6 Uhr streiken. Aber auch wer noch viele Stunden später fährt, dürfte betroffen sein, erwartet der Fahrgastverband Pro Bahn. Vor allem im Fernverkehr.
Fern- und Regionalzüge, Güterzüge und S-Bahnen sollen stillstehen - die Lokführergewerkschaft GDL hat ihre Mitglieder zu einem bundesweiten Streik aufgerufen. Der Ausstand beginnt heute Abend.
Auch ein neues Angebot der Bahn hat die Lokführer nicht umgestimmt. Sie wollen die Züge bald anhalten - und zwar in großem Stil. Der neue Streik soll Regional- und Güterzüge ebenso treffen wie den Fernverkehr.
Trotz der bevorstehenden Streiks bleibt Bahn-Vorstand Ulrich Weber hart. Insgesamt würden die Lokführer rund 15 Prozent mehr Gehalt fordern, sagte er in einem Interview. Das sei „utopisch und unerfüllbar“.
Die Lokführer der Deutschen Bahn machen ernst: 91 Prozent stimmten für einen Arbeitskampf. Nun ist sogar ein unbefristeter Streik möglich. Dieses Wochenende wird aber noch nicht gestreikt.
Harter Wettbewerb ist eine schöne Sache – für den Kunden. Wie segensreich der Druck ist, der von mehr Konkurrenz ausgeht, lässt sich gerade bei der Deutschen Bahn beobachten.
Die Bahn experimentiert mit neuen Lokomotiven. In Bayern kommen fünf neue Rangierloks mit Hybrid-Antrieb in den Praxistest.
Am Dienstag kommen die neuen Zehn-Euro-Scheine. Die Fehler der Fünfer-Umstellung sollen sich nicht wiederholen. Fahrkartenautomaten sollen alle, Zigarettenautomaten fast alle reibungslos funktionieren.
Die Polizei spricht von einem erheblichen Sachschaden: In der Nähe von Ingolstadt hat ein ICE einen Baum gerammt. 750 Meter Oberleitung wurden abgerissen, der Fernverkehr wird umgeleitet.
Kleine aber schlagkräftige Gewerkschaften haben in Deutschland großen Einfluss. Mit ihren Streiks können wenige Lokführer und Ärzte sehr viele Menschen treffen. Diese Macht will Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) jetzt brechen.
Frankfurt tut sich mit dem Ausbau öffentlicher W-Lans schwer. Das digitale Angebot genügt bisher nur selten wachsenden Ansprüchen. Eine Übersicht, wo in der Stadt es kostenloses Internet gibt.
In zwei Wochen kommen die neuen Zehn-Euro-Scheine. Die Fehler der Fünfer-Umstellung sollen sich nicht wiederholen. Fahrkartenautomaten sollen alle, Zigarettenautomaten fast alle reibungslos funktionieren.
Ein Warnstreik der Lokführer hat den Zugverkehr in weiten Teilen Deutschlands lahmgelegt. Rund 1000 Züge sind am Samstagmorgen ausgefallen oder mit langer Verspätung abgefahren.
Seit 17 Uhr streiken die Piloten in Frankfurt heute - bis 23 Uhr. Die Lufthansa hat vorsichtshalber für ihre Passagiere 2200 Hotelzimmer im Raum Frankfurt am Main reserviert und Feldbetten aufgestellt.
Die Lokführer wollen am Samstag zwischen 6 und 9 Uhr in ganz Deutschland streiken. Von dem Warnstreik sollen Güter- und Personenverkehr betroffen sein.
Die Fronten sind verhärtet, die Vertreter von Lokführern und Bahn machen sich in dem Tarifkonflikt gegenseitig schwere Vorwürfe. Weitere Zugausfälle drohen. Und nebenbei profitiert eine ganz anderer Anbieter.
Sich in Geduld üben konnten am Montagabend viele Reisende am Frankfurter Hauptbahnhof. Die Lokführer streiken seit 18 Uhr, viele Verbindungen sind um mehrere Stunden verspätet. Die meisten Reisenden zeigten wenig Verständnis.
Die Lokführer-Gewerkschaft ruft zum Streik. „Die Bahn lässt uns keine Wahl“, sagt sie. Fahrgäste sollen aber zunächst möglichst wenig getroffen werden. Die Bahn ist empört.
Bricht der Winter an, kämpft die Bahn immer wieder mit widriger Witterung. Bahn-Manager Tobias Lesinski spricht über Wintervorbereitungen, die im Sommer schon auf Hochtouren laufen.
Zum Ende der Sommerferien überraschen den Verbraucher deutlich sinkende Benzinpreise . Als Grund gibt die Mineralölwirtschaft geringere Einkaufskosten für Benzin und Diesel an. Die Bahn leidet unter den niedrigeren Kosten für das Auto.
Auf deutschen Autobahnen sind so viele Fernbusse unterwegs wie noch nie - und üben damit heftigen Druck auf die Deutsche Bahn aus. Auch auf Kosten der Umwelt. Das zeigt: der Verbraucher tickt eher ökonomisch als ökologisch.
Für die Bahn ist ein Streik wie einst 2007/08 ein Schreckensszenario. Doch die Gewerkschaften sollten nicht vergessen: Sie könnten ihre Macht auch überreizen.
Die Bahn setzt in der Tarifrunde mit der Lokführergewerkschaft auf Zeitgewinn. Sie hat eine Einmalzahlung angeboten. Doch die Gewerkschaft macht nicht mit - und vereinbart keinen weiteren Verhandlungstermin.
Viele Bahnhöfe in Hessen verlottern, deshalb unterstützen Land und Städte notgedrungen den Bahn-Konzern. Zudem hilft der RMV, mitunter auch nur auf immaterieller Ebene.
Anleger trauen der Börse nicht, wollen jedoch Chancen mitnehmen. Davon profitieren Anbieter von Indexfonds. Nicht nur in Europa verzeichnet die ETF-Branche Rekordzuflüsse.
Ein Jahr nach dem Stellwerksausfall stellt die DB AG nun mehr Personal ein. Die Gewerkschaft EVG sieht gute Ansätze, fordert aber noch größere Anstrengungen - so auch mehr Chancen für Hauptschüler als Eisenbahner zu arbeiten.
Ein Güterzug hat am Freitagabend einen Eurocity der Deutschen Bahn gerammt. Zwei Wagen kippten um, viele Insassen wurden verletzt. Einige Züge halten nun vorerst nicht mehr in Mannheim.
Die Deutsche Bahn gehört zu den größten Waldbesitzern, auf Augenhöhe etwa mit der Familie von Thurn und Taxis. Das Unternehmen beschäftigt eigene Förster - Männer wie Gerhard Hetzel.
Vor einem Jahr kam es in Mainz zu massiven Zugausfällen - wegen Personalmangels am Stellwerk. Nun hat die Bahn weitere Mitarbeiter eingestellt. Die Gewerkschaft fordert sodann, dass es so weitergehen muss.
Schulung in der Bahnhofshalle: Weil es kaum noch Tickethäuschen gibt und viele betagtere Gäste die Fahrkartenautomaten nicht verstehen, erklärt die Bahn jetzt, wie es funktioniert.
Zahlen zum zweiten Quartal kommen von BASF, Deutsche Bahn, Deutsche Börse und Vossloh. In Leipzig findet der letzte Verhandlungstermin vor dem Bundesverwaltungsgericht in der Klage gegen die geplante Elbvertiefung im Hamburger Hafen statt.
Die Zeit, in der ein Unternehmen nach dem anderen die Mainmetropole verließ, ist vorerst vorbei. Die Nachricht, dass Firmen aus Frankfurt wegziehen, ist seltener geworden.
Mit dem „Infomobil Lärmschutz“ will die Bahn zeigen, wie der Krach an der Strecke in Zukunft eingedämmt wird.
Sobald ein Zug mehr als eine Stunde Verspätung hat, muss die Bahn eine Entschädigung zahlen. Das Verfahren ist ziemlich nervig. Dennoch lassen sich viele drauf ein.
Der frühere Entwicklungsminister galt als der letzte FDP-Politiker, der nach dem Abschied von der Macht keine neue Aufgabe gefunden hat. Nun ist auch der frühere Fallschirmjäger gelandet.