Transdev und Gewerkschaft GDL erzielen Tarifabschluss
Das zweitgrößte deutsche Bahnunternehmen einigt sich mit den Lokführern auf weniger Arbeit bei stabilem Gehalt. Es gibt aber einen wichtigen Vorbehalt.
Das zweitgrößte deutsche Bahnunternehmen einigt sich mit den Lokführern auf weniger Arbeit bei stabilem Gehalt. Es gibt aber einen wichtigen Vorbehalt.
Jahrelang war vom Ausbau der Deutschen Bahn die Rede, ohne dass die Mittel dafür irgendwie als Problem erschienen. Mit dieser Unbeschwertheit ist es seit dem Wochenende vorbei.
Die Deutsche Bahn wird aus finanziellen Gründen den Bau einiger neuer Strecken verschieben müssen. Politiker der Rhein-Main-Region wollen nun von dem Konzern wissen, was diese Ankündigung für den Ballungsraum bedeutet.
Eigentlich sind bestimmte Verträge seit 2022 nach Ablauf einer Mindestlaufzeit mit Monatsfrist kündbar. Bei der Bahncard ist das jedoch anders. Verbraucherschützer sehen darin einen Gesetzesverstoß.
Auf der viel befahrenen ICE-Verbindung Frankfurt–Mannheim hatte die Deutsche Bahn seit Jahrzehnten eine Neubaustrecke geplant. Doch nun fehlt für das Milliardenprojekt das Geld.
Die Bahn bekommt in den nächsten Jahren so viel Geld wie niemals zuvor, doch auch das reicht hinten und vorne nicht. Jetzt geraten die ersten Ausbauprojekte in Gefahr.
Wegen eines Metalldiebstahls auf der Schnellfahrstrecke Köln–Frankfurt werden ICE-Züge umgeleitet. Haltestellen entfallen. Die Reparaturarbeiten dürften mindestens den ganzen Freitag andauern.
Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei hat ein Fünfzehnjähriger mit einem Freund an der Bahnstrecke gespielt. Diese musste zwischen Großkrotzenburg und Kahl am Main gesperrt werden.
Am Montagmorgen sind die meisten Züge in Hessen wieder unterwegs. Auch auf der Riedbahn genannten Verbindung zwischen Frankfurt und Mannheim rollt der Verkehr wieder.
Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL ist immer für eine Überraschung gut. Mitten im Streik, hat er sich doch mit der Bahn an den Verhandlungstisch gesetzt und verspricht: Keinen weiteren Arbeitskampf bis Anfang März.
Arbeitskämpfe kosten auch die Gewerkschaften viel Geld. Doch die Streikkasse der GDL ist gut gefüllt. Das liegt auch daran, dass sie einen potenten Finanzier in der Hinterhand hat.
Auf den Generalsanierungen des deutschen Schienennetzes ruhen große Hoffnungen. Doch der schon die Bauarbeiten zwischen Frankfurt und Mannheim bereiten Sorgen.
Probleme beim Pilotprojekt der Schienennetzsanierungen: Ursprünglich sollten schon von diesem Freitag an ICE auf der wichtigen Strecke Frankfurt–Mannheim rollen. Doch die Deutsche Bahn muss die Inbetriebnahme verschieben – abermals.
Die Deutsche Bahn muss jedes Jahr Entschädigungen in Millionenhöhe zahlen, weil Züge unpünktlich waren oder ganz ausfielen. Der aktuelle Streik lässt schon jetzt für 2024 keine Senkung erwarten.
Deutschlands Nachbarländer leiden ebenfalls unter dem sechstägigen Streik. Ein ausländischer Bahnchef hält mit seiner Kritik nicht hinterm Berg. Auch Nachtzüge und Güterverkehr sind betroffen.
Schon 2023 erreichte die Konfliktintensität von Lohnrunden einen Höchstwert, zeigt eine Studie. Die Kompromissfähigkeit von Gewerkschaften und Arbeitgebern lässt auch in anderen Branchen nach.
Der Bahnstreik stellt den Verkehr auf eine harte Probe. Die Deutsche Bahn fährt seltener als angekündigt. Schwierig wird die Anreise zum Spiel der Mainzer gegen die Eintracht in Frankfurt am Freitag.
Claus Weselsky, der Chef der Lokführergewerkschaft, sagte auf einer Kundgebung in Stuttgart: „Wir müssen uns nicht schämen.“ Deutschlandweit hatte die GDL in mehreren Städten zu Demonstrationen aufgerufen.
Der Stillstand bei S-Bahnen und Regionalzügen trifft in Hessen viele Pendler und am Freitag auch die Fußballfans hart. Einige Züge fahren aber noch.
Thüringens Regierungschef findet zum Streik der Lokführergewerkschaft deutliche Worte – und macht die Deutsche Bahn verantwortlich. Auch der Regierungsbeauftragte für den Schienenverkehr warnt vor den Folgen der Arbeitsniederlegung.
Die GDL legt den Bahnverkehr lahm und sorgt besonders unter Wirtschaftsvertretern für Ärger. Es mehren sich die Stimmen, die ein schärferes Streikrecht fordern.
Am Frankfurter Hauptbahnhof, Deutschlands zweitgrößtem Fernbahnhof, sorgt der Lokführerstreik nicht nur für Frust. Viele Pendler haben sich mit Notfahrplänen arrangiert und sind am Gleis entspannt.
Seit der Nacht stehen zahlreiche Züge still. Die GDL fordert von der Bahn, „von ihrem hohen Ross“ zu kommen – und legt ein neues Angebot vor. Die Bahn wirft der GDL „Eskalation“ vor.
Nicht alle Züge in Rhein-Main sind von dem bevorstehenden Streik der Eisenbahner-Gewerkschaft betroffen. Unterdessen verzögert sich die Wiedereröffnung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Erstes Streikvotum des Jahres im Lufthansa-Konzern: Die Piloten des Ferienfliegers Discover sind bereit zum Ausstand. Und das ist nicht der einzige Konflikt, den Lufthansa zu lösen hat.
Die Deutsche Bahn hat die Wiedereröffnung der Riedbahn abermals herausgeschoben. Aber diese Schwierigkeiten werden vom Streik der GDL überlagert.
Mit einer Leiharbeitsfirma greift der GDL-Chef die Bahn frontal an. Der Konzern revanchiert sich mit einer Klage, die bizarre Verstrickungen aufdecken soll.
Das Unternehmen hinter der Abnehmspritze Wegovy arbeitet auch in Mainz, der Lokführer-Streik geht in eine weitere Runde und in Frankfurt steht ein Arzt nach dem Tod seiner Patientin vor Gericht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Trotz eines neuen Tarifangebots will die Lokführergewerkschaft abermals streiken, diesmal sechs Tage lang. Die Bahn rechnet wieder mit starken Beeinträchtigungen.
Die Bahn ist vielerorts eine große Baustelle. Das soll sich bald ändern – mit nie dagewesenen Investitionen.
Die Riedbahn wird erst am Mittwoch wieder regulär in Betrieb genommen. Schon von Montag an fahren trotzdem einige Züge.
Die Bahn startet ihr größtes Sanierungsprogramm. Ein Gespräch mit Verkehrsminister Wissing und Bahnvorstand Huber über einen ermutigenden Anfang, Bedenkenträger aus der Bauindustrie und einen destruktiven Tarifkonflikt.
Damit konnte die Deutsche Bahn nun wirklich nicht rechnen: Winterwetter im Januar. Die Generalsanierung der Riedbahn verzögert sich dadurch.
Im Tarifstreit mit der Lokführergewerkschaft GDL bietet die Bahn bis zu 13 Prozent mehr Gehalt. Ob das die GDL überzeugen kann, ist fraglich.
In der Wissenschaftsstadt sollten wichtige Projekte Fahrt aufnehmen. Doch der Bahn fehlen Bauunternehmen und der Stadt das Geld. Einen autonomen „Superblock“ wird es so nicht geben. Und eine Etatlücke von 100 Millionen Euro drückt die Stimmung.
Alle reden vom Sparen, aber dann finden sich doch andere Möglichkeiten. So gibt es unter anderem 1 Milliarde Euro für die Neubauförderung im Niedrigpreissegment. Und nicht nur das.