Marodes Netz brockt der Bahn Milliardenverlust ein
Die Deutsche Bahn hat Insidern zufolge im vergangenen Jahr einen Verlust über 2,3 Milliarden Euro eingefahren. Das liegt auch an den vielen Streckensanierungen mit ihren Folgen für den Fernverkehr.
Bahnchefin Evelyn Palla hat den Konzern auf ihren „Neustart“ eingeschworen. Eine Verbesserung der Lage ist mehr als nötig – denn die Deutschen wollen weiter Bahn fahren.
Die Deutsche Bahn hat Insidern zufolge im vergangenen Jahr einen Verlust über 2,3 Milliarden Euro eingefahren. Das liegt auch an den vielen Streckensanierungen mit ihren Folgen für den Fernverkehr.
Die neue Bahnchefin Evelyn Palla baut den Konzern seit Monaten kräftig um. Jetzt entlässt sie Finanzchefin Karin Dohm wieder – nach nur drei Monaten im Amt.
IT-Mitarbeiter der Deutschen Bahn fürchten um ihre Arbeitsplätze. Sparpläne des Vorstands hätten Folgen auch für die Passagiere, warnt der Gesamtbetriebsrat von DB Systel.
Mario Reiß ist der Nachfolger von Claus Weselsky an der Spitze der Lokführergewerkschaft. Gerade führt er seine ersten Tarifverhandlungen mit der Bahn. Seine streikwilligen Mitglieder mahnt er zur Zurückhaltung.
6000 von 14000 Stellen fallen weg, eine Milliarde Euro wird eingespart: Der kriselnden Gütersparte DB Cargo stehen weiter unsichere Zeiten bevor.
Für die Deutsche Bahn sollen neue Zeiten anbrechen. Das werden vor allem die Mitarbeiter spüren. Mit einem neuen Programm will Personalvorstand Martin Seiler den Wandel verträglicher machen.
Die gute Nachricht für Bahnkunden lautet: Bis Ende Februar sind Streiks ausgeschlossen. Der neue GDL-Chef betont, er wolle Arbeitskämpfe vermeiden.
Die neue Chefin Evelyn Palla will bei der Bahn etwas Unerhörtes einführen: Eigenverantwortung. Wie weit kann sie damit kommen?
Weil DB Cargo nicht investieren kann, liegt der ehemals größte Rangierbahnhof Europas in Hamm schon lange brach. Jetzt springt die Hamburger Hafengesellschaft in die Lücke. Was hat sie vor?
Auf Nikutta soll an der Spitze der Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn Bernhard Osburg folgen. Zuvor war er drei Jahre lang Chef der Stahltochter von Thyssenkrupp – bis er nach Streit mit Miguel Lopez zurücktrat.
Die neue Bahnchefin Evelyn Palla will den Staatskonzern dezentraler organisieren. Viele Entscheidungen sollen künftig in den Regionen getroffen werden.
Mit der neue Bahnchefin Evelyn Palla dreht sich das Personalkarussell so schnell wie lange nicht. Dabei geht es durchaus ruppig zu.
Die Chefin der kriselnden Bahn-Güterverkehrstochter DB Cargo muss ihren Posten räumen. Es ist eine der ersten wichtigen Personalentscheidungen der neuen Bahn-Konzernchefin.
An der Spitze der Deutschen Bahn ging es zuletzt drunter und drüber. Jetzt schießt die Gewerkschaft scharf gegen DB-Cargo-Chefin Nikutta. Sie hat mit ihrem geplanten Personalkahlschlag die EVG gegen sich aufgebracht.
DB Cargo will angeblich von 19.000 auf 10.000 Mitarbeiter schrumpfen. Die Gewerkschaft EVG stellt der Chefin Nikutta ein verheerendes Zeugnis aus.
Fachleute kritisieren die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn. Damit es in dem staatseigenen Konzern wieder rundläuft, braucht es Leute, die mehr von Schienen und Technik verstehen.
Wer auch immer die Nachfolge von Bahn-Chef Lutz antritt – auf ihn oder sie wartet ein Bündel an Problemen, die gelöst werden müssen. Ein Überblick.
Mitten in der Generalsanierung wechselt die Bundesregierung den Vorstandsvorsitzenden der Bahn aus. Nicht nur die kaputte Infrastruktur wird zur Prüfung für den Nachfolger von Richard Lutz.
Das Güterverkehrsunternehmen spielt eine zentrale Rolle bei den Militärtransporten, aber es steckt tief in der Krise. DB-Cargo-Chefin Nikutta spricht in der F.A.Z. über den steinigen Weg zur Profitabilität.
Der amerikanische Präsident Donald Trump kann der EU im Zollstreit seine Bedingungen diktieren, weil sie militärisch abhängig ist. Geht das jetzt so weiter?
Höhere Trassenpreise machen der Bahn zu schaffen. Es drohten „historische Preissteigerungen“ von mehr als zehn Prozent, warnt der Chef der Eisenbahngewerkschaft EVG, und fordert Entlastung.
Auch der britische König muss seinen Beitrag zum Sparen leisten: Jetzt wird sein „Königlicher Zug“ außer Dienst gestellt.
Die Fahrt mit dem Zug soll klimaschonend und bezahlbar sein, der Konzern profitabel – das stößt an Grenzen.
Es hagelt Kritik an der Entscheidung der Deutschen Bahn, den Familienrabatt bei Reservierungen zu streichen. Damit spart der Konzern Millionen.
Mit einer einzigartigen Technologie will ein kleines Eisenbahnunternehmen mehr Lastwagen auf die Schiene bringen. Helrom-Gründer Roman Noack hofft auf nichts weniger als auf eine Revolution im Güterverkehr.
So viel Harmonie war selten: Noch vor der Bundestagswahl einigt sich der Staatskonzern mit der Gewerkschaft. Das ist kein Zufall.
Siemens ist einst mit Telegrafen und Lokomotiven groß geworden. Jetzt präsentiert sich das Unternehmen als Digitalkonzern. Ist das mehr als Marketing?
Nach der Riedbahn geht die Deutsche Bahn in diesem Jahr ein weiteres Sanierungsgroßprojekt an. Das Verkehrskonzept dafür steht nun weitgehend. Reisende und Güterverkehrsunternehmen müssen viel Geduld mitbringen.
Unpünktliche Züge, veraltete Infrastruktur, schlechte Zahlen, mieses Image. Nun soll sich alles ändern – doch zunächst ist Geduld gefragt.
Die seit jeher als arm und kriminell verschrienen Viertel im Norden von Paris erleben eine Aufwertung – auch wenn der Wandel Zeit braucht.
Laut einem internen Papier schwört Lutz die Mitarbeiter auf einen „radikalen Kurswechsel“ ein. Jetzt beginnt das Sanierungsprogramm der Bahn.
Die EU-Kommission genehmigt die jahrelange Quersubventionierung im Konzern und verlangt dafür harte Einschnitte bei DB-Cargo. Der Güterverkehr muss profitabel werden.
Der Schienenverkehr sei ohnehin schon unterfinanziert, warnt der Verband der Bahnindustrie. Die Regierungskrise macht alles noch schlimmer.
Die Züge fahren wieder pünktlich, wenn nur das Streckennetz saniert ist: So denken viele. Doch die Bahn würde auch auf den modernsten Schienen Chaos erzeugen. Das wahre Problem liegt in ihrer Organisation.
„Unerträglich“ sind die Pünktlichkeitswerte der Deutschen Bahn, findet Verkehrsminister Volker Wissing. Ein Scheitern sei aber „keine Option“. Deshalb soll der Bahnvorstand noch in diesem Monat ein Sanierungskonzept präsentieren.
Auf Druck der EU darf der Bahn-Konzern wohl die jahrelangen und milliardenschweren Verluste von DB Cargo nicht mehr ausgleichen.